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1. September 2008

Guckt doch einfach mal bei Flickr rein, hmm...?

Auch wenn ich hier nicht so aktiv bin gerade, da lade ich zumindest dann und wann mal ein paar Bilder hoch:

mein Flickr-Dings

3. März 2008

Hurra, ich hab (mal wieder) einen neuen Fotoapparat!

Am Wochenende waren wir zufällig im London und ich habe mir im Science Museum einen Bausatz für eine Lochkamera gekauft. Eine Lochkamera ist ein Fotoapparat der statt einer Linse einfach ein kleines Loch hat. Dadurch muss man zwar unglaublich lange belichten, erhält aber (zumindest in der Theorie) ein unglaublich scharfes Bild.
Und eben habe ich mir mal eine halbe Stunde genommen und das Ding zusammengebaut. Ich bin begeistert:


Im Shop des Science Museums gibt es unglaublich viele Bausätze ab ungefähr fünf Pfund zu kaufen (neben einer gigantischen Menge anderer mehr oder sinnvoller Souvenirs). Es gibt kleine Roboter, Solarzeppeline, Experimente mit Pflanzen und Mineralien und auch einige optische Bausätze. Sie kommen alle in einem hübschen Karton daher der ungefähr zweitausend Mal besser aussieht als der japanoide Farbenrausch in dem sonst derartige Dinge daherkommen.
Die Kamera hat übrigens elf Pfund gekostet, das sind ungefähr 14 oder 15 Euro.


Neben der normalen Anleitung gibt es noch einen Zettel vom Science Museum auf dem ein paar Sätze zur Geschichte und Anwendung der Lochkamera stehen.
Weil der Bausatz ab sechs oder so ist ist alle zehn Wörter ein Sicherheitshinweis untergebracht der davor warnt, alleine eine Nadel, Alufolie oder Plastikteile zu führen.


Viele Teile. Also eigentlich nicht. Aber weil man mit Grobmotorikern rechnet ist genug Alufolie für viele Lochblenden, genug doppelseitiges Klebeband und sogar eine zweite Feder für den Auslöser dabei.


Der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Kamera ist die Lochblende, also gewissermaßen die Linse. Dazu klebt man ein Stück Alufolie in ein Loch an der Vorderseite der Kamera und piekst mit einer möglichst dünnen Nadel hinein. Das Ergebnis sieht dann so aus:


Das Loch ist geschätzt 0,3 bis 0,5mm groß. Leider habe ich keine Ahnung was für eine Blendenzahl das ergibt, ich werde also zunächst ein bißchen rumexperimentieren müssen was die Belichtungszeit angeht.


Nachdem man den Auslöser zusammengesetzt hat kommt das Gehäuse mit dem Filmtransport dran. Man muss weder Klebstoff benutzen noch sonst irgendwelche komplizierten Sachen machen, die ganze Kamera wird einfach zusammengeklickt und macht einen recht stabilen Eindruck:


Außerdem ist sie winzig (vielleicht 10x5x5 Zentimeter) und - selten bei gekauften Lochkameras - fasst normale 35mm-Filme. Wie die Bilder werden und alles werden wir vermutlich am Wochenende in einem großen Feldversuch rausfinden. Meine mehr oder weniger ruhmreichen Ergebnisse werde ich hier dann irgendwie zeigen.

24. Februar 2008

kameraexperiment.de.vu - Update!

Zwar habe ich immer noch keine Kamera zurückbekommen (ich mache spontan die Post dafür verantwortlich) aber drei neue Kameras wurden - und das kann ich jetzt so sagen - in der großen weiten Welt ausgesetzt. In Mexiko, Kalifornien und Frankfurt. Vielen Dank an Alex, einen Gott unter Menschen und Weltreisenden!

Außerdem: Keine Klausuren mehr! Ich habe bei allen die ich geschrieben habe ein gutes Gefühl und wähne mich schon ins nächste Semester versetzt (ja, bei Bachelorleuten heißt das so - oh Graus).

17. Februar 2008

Bilder...

In meinem Flickrdings http://flickr.com/photos/nothingtowritehomeabout/ gibt es ein paar neue Bilder von den Agfas, der Polaroid und der neuen F70 zu gucken - ich finde besonders die Bilder der F70 sind äußerst gut geworden. Von der Schärfe kann sie mit dem 50mm f/1,8 durchaus mit der Konica Hexar mithalten.
Der Film (Fuji, 1600ASA) war auch obwohl abgelaufen ziemlich gut, erstaunlich wenig Korn und einzig das gelegentliche Überstrahlen waren auffällig.

Leider war es unglaublich teuer den (Schwarzweiß-) Film entwickeln zu lassen - 16 Euro oder so habe ich ausgegeben, das Meiste für die Abzüge.

7. Februar 2008

Neues Projekt: kameraexperiment.de.vu

So, die Einwegkamera wurde in Köln erfolgreich unters Volk gebracht! Wir hoffen sehr dass sie auch ankommt. Jedenfalls habe ich mir gedacht dass man das Konzept ja auch erweitern könnte weshalb ich die Domain http://kameraexperiment.de.vu ins Leben gerufen habe (bisheriger Content: Null).

Das Konzept: Wir (bisher Claudi, Judith und ich) verteilen Einwegkameras... irgendwo. Darauf: meine Postadresse hier, die Domain und eine 2,20-Briefmarke. Die Finder dürfen sie verknipsen und sollen sie (ob das auch passiert wird sich zeigen) in den nächsten Briefkasten schmeißen. Wir entwickeln die Bilder, scannen sie ein und stellen sie auf die Seite. Die Fotografen gehen auf die Seite und freuen sich. Alle glücklich.

Was das soll? Kunst wird überbewertet, wir leben in einer konsumorientierten Gesellschaft. Es gilt Geld zu sparen. Hotels haben keine eigenen Reinigungstrupps mehr, Agenturen stellen Freiberufler an. Das Prinzip nennt sich "Outsourcing" - wir sourcen den Fotografen aus, jeder kann ein Künstler sein, wird aber nicht bezahlt. Geld gibt es für niemanden, reich wird bei uns keiner - genau wie die Putzfrau im Luxushotel oder der Pixelschubser in der Grafikklitsche.

Wer Interesse hat mitzumachen - eine Einwegkamera kostet nur ein paar Euro, meine Adresse sollte bekannt sein (ansonsten nachfragen - dennis at alleswasanliegt Punkt de), dann noch eine Briefmarke drauf und irgendwo liegenlassen. Was dann passiert muss man halt sehen...

5. Februar 2008

Click

4. Februar 2008

Clack

30. Januar 2008

Das (mehr oder weniger) große Karnevalsexperiment...

Wir haben eine Einwegkamera mit Briefmarke und Adresse versehen und in Köln im Karneval irgendwo liegen lassen. Unsere Hoffnung: Irgendwer findet das Teil, macht mehr oder weniger gute Fotos von Sachen aus seiner Umgebung und schmeißt es in den nächsten Briefkasten damit wir uns daran erfreuen können. Wenns nicht freut sich halt jemand über eine Gratiseinwegkamera.

Hochgradig zur Nachahmung empfohlen, ich würde mich jedenfalls freuen wenn ich irgendwo eine Kamera finden würde die ich einfach so verknipsen kann...

Falls sich Gewaltverbrechen auf dem entwickelten Film befinden und plötzlich ein Axtmörder vor der Tür steht gibt es natürlich auch einen Blogeintrag.

14. Januar 2008

Da ich eine neue Kamera zu Weihnachten bekommen habe (Nikon F70 - grandioses Gerät!) und heute meinen ersten Diafilm den ich zum Testen mal benutzt habe abholen durfte (15 Euro - mit meinem letzten Atemzug verfluche ich Schlecker!) gibts hier auch schon die obligatorischen was gewordenen Bilder zu sehen. Leider in nicht beschnitten. Und der Scanner macht mit den Farben auch so ziemlich was er will - keine Ahnung, mal werden sie zu warm, dann wieder zu kalt, immerhin ist die Scanqualität insgesamt für einen Flachbettscanner ganz okay (es handelt sich übrigens um einen HP Scanjet 4050). Wirklich gut wird er allerdings wenn man Planfilm oder Mittelformat entwickelt. Egal, Bilder:

Arbeitsgerät...

Noch mehr Gerätschaften. Was diese Knöpfe und Drehdinger tun? Ich habe nicht die geringste Ahnung!

Eulenherr!

Das ist... ähhh... da hinterm Hyatt, wo auch die Kaufhoftiefgarage ist... Beknackte Perspektive, ich weiß...

Weihnachtsbeleuchtung im Hauptbahnhof. Ich musste freihand fotografieren - bei den Menschenmassen da wäre mir ein Stativ schlicht und einfach weggerissen worden...

Dreh...

Ein Foto von einem Foto vom Telefon...

Pelzerhakener Strand...

Johann und Claudi. Das Original ist viel viel kälter was meine ich auch besser zu dem Bild passt. Ich habe es mittels digitaler Weltraumraketentechnik mal ein bißchen korrigiert - da schaut es so aus:

Und wie gesagt - ähnlich verhält es sich auch bei den anderen Bildern, teilweise ins Kalte, teils auch (aber eher seltener) ins Warme... wie auch immer...

Steg in Pelzerhaken...

Rumsitzen...

Screenshot...

Das obligatorische "Hui, ich bin so künstlerisch und tiefsinnig"-Foto mit leeren Flaschen in nem Fenster.

Sämtliche Bilder in diesem Beitrag sind mit einer F70 und dem Nikkor 50mm f/1,8 gemacht. Der Film war... ähhh... son Fuji Diafilm mit 400 ASA auf jeden Fall.

3. September 2007

Rom - ein paar Bilder für zwischendurch...

So, da die restlichen Tage meiner Romreise noch auf sich warten lassen hier erstmal einige Bilder für unsere Analogfreunde. Am letzten Tag war ich nämlich primär mit meiner Mittelformatkamera unterwegs nochmal die touristischsten aller Sehenswürdigkeiten abklappern und habe folgende Bilder gemacht:

Der Circus Maximus.

Die Pyramide des Gaius Cestius.

Die Basilica San Paolo.

Uff, da bin ich gerade überfragt - das sollten aber Teile des Domus Aurea sein.

Das Kolosseum vom Oppius (beziehungsweise vom Esquilin) aus.

Nochmal das Kolosseum, ein wenig näher dran. Ja, die Agfa Click verfügt über keinerlei Zoomfunktion, aber ich habe ja Beine.

Der Obelisk auf dem Petersplatz. Ich bin mir gerade nicht sicher ob ich das Negativ richtigrum gescannt habe aber es sieht soweit halbwegs logisch aus.

Das Mausoleum des Augustus.

Der Trevibrunnen. Mit meiner "richtigen" Kamera musste ich ordentlich rumbasteln für diesen Wassereffekt - die Agfa macht den einfach so. Toll!

Da bin ich mal wieder überfragt. Das war aber auf dem Esquilin - mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit könnten das die Thermen des Traian sein...

Das Forum Romanum (beziehungsweise diese eine Basilika von der ich mir ums Verrecken den Namen nicht merken kann) - original war da wunderbare Abendsonne. Naja...

Der Petersdom. Wenn man die Augen fest zusammenkneift kann man vielleicht sogar lesen was oben dran steht.

9. Mai 2007

Agfa Click - diesmal in schwarzweiß!

Nachdem Photodose fast zwei Wochen gebraucht hat um mir meinen Film zu entwickeln (beziehungsweise ihn einzuschicken und wiederzubekommen) kann ich jetzt erstmalig Schwarzweißfotos von der Agfa Click präsentieren.

Und bei der Gelegenheit gibt es auch gleich einen kleinen Exkurs in die Welt der digitalen Nachbearbeitung.

Da die Click in den 50ern für extrem unempfindliche Filme (ungefähr 50ASA) hergestellt wurde kommen Bilder die man heute damit macht gerne mal ein wenig überbelichtet raus - was natürlich charmant ist, die Betrachtung aber langfristig recht anstrengend macht:


(Daß die Bilder natürlich auch negativ sind brauche ich glaube ich nicht extra nochmal darzustellen)

Der nächste Schritt wäre dann das Bild von seinem Rahmen zu befreien und die Autolevelfunktion von Photoshop darauf anzuwenden - die erstaunlich gute Ergebnisse liefert, jedenfalls müsste man ziemlich lange an einem Bild rumbasteln um das ähnlich hinzubekommen:


Anschließend noch (wenn man will) nach schwarzweiß konvertieren (Flachbettscanner fügen gerne leichte Farbstiche hinzu - ich vermute das hat mit einfallendem Licht zu tun - beschwören würde ich es aber auch nicht) und fertig ist der Lack:












24. April 2007

Neue Bilder...

Viel Stress in letzter Zeit... Todesfälle in der Familie, Exmatrikulation - you name it. Trotzdem hier ein paar Bilder vom letzten Film den ich hab entwickeln lassen. Wieder von der Konica Hexar