22. Dezember 2004

Reservoir Dogs im täglichen Leben...

Mit diesem Bild wirbt hier in Kiel ein Frisör:

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Genau, es ist die Ohr-ab-Szene aus Rerservoir Dogs!

...was man so alles lernen kann (wenn man will!)

Zuerst die Spitzennachricht des Tages: Die Klausur, die ich schon total abgeschrieben hatte habe ich doch noch bestanden - go me! Total! Zwar nicht gerade am besten aber hey, bestanden ist bestanden...

Dann noch einige Fakten zum Thema Erbrechen:

Das Erbrechen
(Vomitus)

Es reinigt den Magen von Stoffen, die keinen Nährwert haben. Förderlich ist es bei überfülltem Magen und für die oberen Regionen des Körpers, wobei es vorteilhaft ist für Personen mit großem Brustkorb, denen es leichtfällt. Ungesund ist es für Augen und Bauch, es verengt die Brust. Man behebe die schädliche Wirkung durch Verbinden der Augen des sich Erbrechenden und andere geeignete Mittel.

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Das Bild fasziniert mich besonders...

Die heutige Vorlesung zum Thema Mittelalter war nämlich speziell dem Thema Ernährung, dem Spezialgebiet von Professor Fouquet (kein Franzose!) gewidmet und wurde illustriert von zeitgenössischen Bildern und Texten (siehe oben). Dabei haben wir gelernt, daß man bei Spargel nur das gegessen hat, was oben rauswächst, daß Eiweiß "den Samen stärkt" und daß Gurken nicht von Schwangeren Frauen gegessen werden sollten. Außerdem bestanden teilweise über fünfzig Prozent der Ernährung aus Wein (was so etwa 2,4 Liter am Tag wären) - im Mittelalter war man also gerne mal betrunken...

Dinge, die man fotografiert, wenn man betrunken ist...

Da ich unter einem kleinen... öhhh... Erinnerungslückenproblem leide (diesmal war es eine Kombination aus zu viel Glühwein - kann ich niemandem empfehlen - und Bier) weiß ich meistens erst durch die Auswertung meiner Bilder vom Vorabend, was ich gemacht habe... Hier eine kleine Auswahl:

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Es scheint so, als hätte ich den Muppets-Weihnachtsfilm geguckt und wäre sehr begeistert davon gewesen, sonst hätte ich wohl kaum den Bildschirm abfotografiert...

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Das ist eine Fussmatte... Eine tolle sogar. Sie befand sich glaube ich in dem Haus, in dem meine Party stattfand (und Parties im fünften Stock ohne Fahrstuhl machen, daß man sich jede Menge Fussmatten angucken kann...)

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Offenbar bin ich nach hause gelaufen, am Rathaus vorbei (Umweg!), das ich irgendwie im Vorbeigehen fotografiert habe - unscharf natürlich!

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...und irgendwo muss der Boden eine besondere Faszination auf mich ausgeübt haben,

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Öh. Ja. Das ist, vermute ich mal, die Auslage von einem Modellbahnladengeschäft. Ich kann mir ungefähr denken, welcher Laden das gewesen ist...

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Ein Kaugummiautomat! Bei diesem Bild bin ich komplett überfragt... Aber wenig später muss ich zuhause angekommen sein. Ob ich noch lange wach war oder mich mit jemandem unterhalten habe kann ich allerdings leider nicht rekonstruieren...

Okay, was habe ich daraus gelernt? Natürlich eigentlich nichts, außer vielleicht, daß ich weniger Glühwein trinken sollte... Meine Entschuldigungen gehen an alle Leute, die ich vielleicht aus dem Schlaf geklingelt haben sollte (*hüstel*)...

20. Dezember 2004

Hamburg, Abenddämmerung am Hafen...

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Blick von der U-Bahn Station Landungsbrücken in Richtung Finkenwerder. Aufgenommen gestern gegen 16:30...

18. Dezember 2004

unglaublich trendige Orte...

heute, DAS:

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Beton auf dem Boden, Beton an den Wänden, Beton an der Decke, rote Polstermöbel, bei denen man Angst hat, sie zu beschmutzen wenn man sich draufsetzt und Rundumverglasung - so feiert der Werber gerne...

17. Dezember 2004

so, Britta wird jetzt Rockstar...

In Kiel gibt es schon tolle Läden - den Sozialladen etwa, wo man uralte Möbel, Klamotten, Romane (Konsalik!) und den ganzen anderen Kram findet, der ansonsten in Hamburg auf der Schanze für übertriebene Preise den Weg zu irgendwelchen trendsüchtigen Herrschaften ohne besonderen Weitblick findet.
Und oben im Sozialladen, da wohnt ein Original. Und das Original hütete bis vor Kurzem noch eine Gitarre, die es ursprünglich für 60 Euro verkaufen wollte...
Leider ist sie ein wenig kaputt und hat einiges an Liebe nötig, denn sie wurde nicht besonders gut behandelt (laut Aussage des Originals wurden damit schon einige Hotelzimmer zertrümmert - von AC/DC mindestens...) - weshalb jetzt das Griffbrett teilweise lose ist, ein Poti fehlt und den Tonabnehmern geht es auch nicht so gut...
Nichtsdestotrotz hat sich Britta gleich in die Gitarre verliebt und sie letztendlich (nachdem ich mitgekommen war und prüfen konnte, ob sie denn auch funktioniert) für 40 Euro aus dem Laden befreit (das Original unterdes war den Tränen nahe weil seine schönste Deko nicht mehr da war)...
Weshalb ich jetzt mit Stolz präsentieren kann, Britta und ihre neue Gitarre (die sie vielleicht Lutz nennen wird):

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(*tusch*)

14. Dezember 2004

einmal mehr in Neuer Geschichte...

Und schon wieder wurde der Henrik Opfer seiner spontanen Müdigkeit:

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Wenn das weiter so geht brauche ich irgendwann eine eigene Galerie zu dem Thema...
Morgen Klausur - Whaaa... Drückt mir alle die Daumen ganz fest!

Lernen...

So, um meine bestimmt mindestens dreiköpfige Leserschaft ein wenig bei der Stange zu halten, ein kurzer Beitrag zu meiner aktuellen Situation:

Gerade bin ich ein wenig mit Lernen beschäftigt, da ich am Mittwoch eine Klausur zu schreiben gedenke (bestehen wäre natürlich ein interessanter Bonus), die sich im großen und ganzen mit dem Mittelalter der Völkerwanderung, den Merowingern, den Karolingern und hochmittelalterlichen Sozialformen auseinandersetzt - und da das halt nicht eben wenig Stoff ist (ehrlich gesagt schätze ich meine Chancen, tatsächlich zu bestehen auf unter zwanzig Prozent ein - aber das nur unter uns Pastorentöchtern) bin ich halt gerade etwas beschäftigt damit... Aber es kommen bessere Zeiten, ist ja bald Weihnachten und alles...

Dann noch die üblichen Nerd-News: Irgendwas stimmt gerade mit meinem Internet nicht... Es ist total langsam, wie damals, als ich noch mit dem Modem unterwegs war... Mein Provider ist schon alarmiert und hat wie üblich keine Ahnung, vielleicht liegt der Fehler an einer Vertragsänderung, vielleicht sind auch deren Server überlastet - was Arcor denkt durchschaut wohl niemand...

Wir werden sehen...

6. Dezember 2004

Britta geht...

...aber nur für eine Woche...

Sie macht nämlich einen Lehrgang für ihr Freiwilliges Soziales Jahr und fährt deshalb nach Preetz (was ungefähr eine halbe Stunde mit dem Fahrrad von hier entfernt liegt), naja, und deshalb heißt es jetzt für mich bis Freitag den Haushalt alleine führen (was wahrscheinlich in einer Katastrophe enden wird)...
Naja, gegen die dann aufkommende Langeweile und direkte Kommunikationslosigkeit werde ich mich einfach mal in Arbeit für die Uni stürzen...

4. Dezember 2004

T-Shirt Bastelei am Abend...

Die Britta und ich haben mal ein Shirt gebastelt (das heißt Britta hat gebastelt und durch mein weitesgehendes Fernbleiben von der ganzen Aktion habe ich das ganze nicht gefährdet), und zwar huldigt es der famosen Band The Killers:

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Zuerst habe ich die Vorlage für die Schablone gezeichnet, Basis hierfür war der Schriftzug von der Killers-Seite (was ein ziemliches Kreuz war, da die guten Killers irgendwie große Feinde von Typographie und Satz sind und das Logo leider etwas derangiert aussieht)...

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Das Ganze dann auf ein Stück Pappe übertragen und mit dem Cutter ausgeschnitten...

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Und weil ich leider Grobmotoriker bin hat Britta dann angefangen, mittels der Schablone das Top zu bemalen (was runterlegen, gut fixieren, vorsichtig sein, bla bla...)...

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...und malen...
Anschließend ein wenig trocknen lassen, Schablonen abziehen und das ganze noch mit dem Bügeleisen fixieren - fertig:

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Jetzt fehlt nur noch das "the" über dem kürzeren Balken vom "k", aber das stickt Britta noch - vielleicht gibts nochmal ein Bild vom fertigen Produkt morgen oder so...

3. Dezember 2004

der Hundesalon-Kauf des Tages!

Hier um die Ecke gibt es einen Hundesalon... Wenn man seinen Pudel länger als sechs Wochen nicht frisiert hat kostet das pro Woche 1,50 extra, eine Analdrüse (!) kostet vier Euro und der Haarschnitt zwischen 21 und 48... und dann gibt es da noch Ramsch, sozusagen als Nebeneinnahme vielleicht... neben den obligatorischen Konsalik-Romanen (die in keinem Kieler Second Hand Laden fehlen dürfen!) gab es auch eine wunderbare (?) Stehlampe, die ich natürlich prompt für sechs Euro hab mitgehen lassen:

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Praktischerweise hat sie eine Energiesparlampe an Bord (die sonst sicher teurer gewesen wäre) - leider wollte mir der Frisör keinen Konsalik dazu geben, deshalb hab ich jetzt nichts was ich in ihrem romantischen Schein lesen könnte...

30. November 2004

17:00, Neue Geschichte - Henrik pennt ein...

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Student sein ist schon hart... Henrik ist härter weil er ungefähr die Hälfte der Vorlesung geschlafen hat und teilweise mit seinem Kopf der Schulter des Greises (hinten!) gefährlich nahe gekommen ist...

29. November 2004

digitale Fotografie - eine Ära geht zuende... oder: kann man einen kleinen Plastikklumpen wirklich lieb gewinnen?

Dies ist ein Nachruf - gewissermaßen.
Denn mit einen laut lachendem und einem zu Tränen gerührtem Auge habe ich gestern einen treuen Weggefährten "upgegradet", wie man heutzutage wohl sagen würde.

Es handelt sich dabei um meine alte Digitalkamera, eine Sony DSC-P72.

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*schnüff*

War es zu Beginn eher eine Notlage, die mich dazu brachte, sie zu kaufen (meine alte Kamera wurde leider gestohlen, es stand irgendein wichtiger Event bevor, Ersatz musste schnell her) und fand ich sie doch im Vergleich zur anderen zu schwer und klobig, so habe ich sie doch in den letzten zweianhalb Jahren und 5600 Bildern wirklich sehr ins Herz geschlossen. Runtergefallen ist sie mir häufiger, sie hat mich und meine Freunde betrunken, bekifft, deprimiert und erfreut aufgenommen, war in Dänemark, Ägypten und sogar in Pelzerhaken...

Doch langsam merkte ich, die alte Dame kommt an ihre Grenzen...

Vier Sekunden maximale Belichtungszeit reichten eben nicht aus wenn man mal eine nette Nachtaufnahme machen wollte und 400 ASA bei einem mittelgroßen Objektiv kriegten nicht genug Licht aufgesogen, um verwackelfrei auf Konzerten zu fotografieren - ergo: etwas neues musste her, ein würdiger Nachfolger...

Lange habe ich mit mir gerungen, Testberichte noch und nöcher gewälzt, die Fotoläden in Kiel, Hamburg und dem Internet durchforstet (Dimage A1? Fuji Finepix S7000?), doch es war dann eine Mischung aus dem Gefühl, etwas solides, handfestes, irgendwie gewohntes in der Hand zu haben, das mich dann doch zu einem Gerät aus dem gleichen Hause verleitete, weshalb ich jetzt nicht ohne Stolz meine neue Kamera präsentiere, die Sony DSC-V1:

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Sie ist lichtstärker, löst schneller aus, hat einen vollmanuellen Modus, angebermässige Laserfokussierung, einen Nachtsichtmodus, ihr Gehäuse besteht aus wirklich massiv erscheinendem Aluminium und sie ist etwas kleiner, dafür aber pummeliger, passt aber immer noch in meine Gesäßtasche - kurzum: ich glaube, sie wird mich mindestens die nächsten zweianhalb Jahre (und mindestens 10000 Bilder!) begleiten...

Und wenn alles so hinhaut, wie es sollte, verschwindet die "alte" P72 auch nicht komplett aus der Familie sondern findet in den Händen meines Vaters ein fürsorgliches neues Zuhause wo sie nicht in Jackentaschen transportiert wird sondern in den Innenfächern von Aktenkoffern und auf Echtholzschreibtischen - vorbei ist der Rock 'n Roll...

20. November 2004

Spiral Staircase Going Down: Kings of Leon und The Mooney Suzuki in Hamburg...

Und einmal mehr ging es in die Hansestadt, auf der Suche nach guter Musik...
Die sollten wir auch finden, und zwar bei den Kings of Leon und ihrer Vorband, The Mooney Suzuki (die, eingeholtes Fremdwissen machts möglich, sich nach Mitgliedern einer Band namens "Can" benannt haben) - wieder einmal mit der Großen Freiheit als Location unseres Vertrauens.
Zwar waren die Startbedinungen denkbar schlecht - zumindest was mich anging: Am Mittwoch wurde ich einmal mehr von einer ansehnlichen Erkältung mit Fieber und allem was dazugehört niedergestreckt weshalb es mir auch Freitag Abend entsprechend mies ging... Aber egal - Rock und so!
Naja, ab nach Hamburg auf jeden Fall - während bei den Hives der Laden noch zum Bersten gefüllt war ging es dieses Mal etwas beschaulicher zu:

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Klugerweise waren allerdings die Ränge geschlossen, weshalb sich dann doch noch einiges an Volk ansammelte und der Saal zumindest moderat gefüllt war.
Ungefähr um acht spielten dann The Mooney Suzuki auf. Und sie waren ziemlich... energiegeladen, um es mal vorsichtig auszudrücken. Besonders der Drummer, der komische Breakdancemoves konnte (und dessen Großeltern einen Hund hatten, der "Schmutzig" hieß) und der Sänger/Gitarrist, der auch mal gerne an fünf Meter hohen Geländern hochklettert um da zu spielen und bei dem die Sicherheitsleute mehr damit beschäftigt waren das Publikum zu schützen als andersherum haben es mir sofort angetan. Einmal hätte der andere Gitarrist bei einem Bad in der Menge auch fast den armen Kerl vor mir niedergestreckt - aber das gehört wohl dazu irgendwie...
Ich war jedenfalls hin und weg - und das wo ich doch ein wenig voreingenommen war, kannte ich doch nur ein Stück der Band, das auch noch anmutete wie eine Rolling-Stones-Soundalike-Band ("I woke up this mornin'" übrigens)... Ich habe es jedenfalls noch nie erlebt, daß eine Vorband derart frenetisch bejubelt und fast schon zu Zugaben genötigt wurde - wenn Ihr also die Möglichkeit habt, die Jungs irgendwann mal live anzusehen, scheut Euch nicht...

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(Mooney Suzuki in Aktion...)

Dem Spektakel folgten dann die Kings of Leon, und sie hatten einiges an Erwartungen, die durch die Vorband geweckt wurden zu erfüllen...
...was ihnen leider nur teilweise glückte. Die Stimmung war zwar erwartungsgemäß klasse und die Lieder waren alle wunderwunderschön aber es fehlte halt an Publikumsinteraktion...
Nichtsdestotrotz hat es aber viel Spaß gemacht, schaffen es die Kings of Leon doch recht gut, sich über den the-Bands-Einheitsbrei zu erheben - was natürlich größtenteils am Hinterwäldler-Rocksound und der... nun, recht "interessanten" Stimme des Leadsängers liegt.

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(die Kings of Leon auf der Bühne - keine Frisur ist auch eine Frisur)

Und dann noch etwas aus der gute-Fanartikel-Kiste: Der wahrscheinlich einzige Konsalik (Liebesnächte in der Taiga, Erstausgabe, 50 Cent im Gaardener Sozialladen) mit kompletter Mooney-Suzuki-Widmung:

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go us!

16. November 2004

pädagogische Zebras...

Das da ist ein Zebra.
Frau Ziethen, meine Pädagogikdozentin hat es auf eine Overhead-Folie gemalt und ich habe es abgezeichnet, da ich weder Laptop noch Digicam dabeihatte...
In Wirklichkeit sah das Tier noch viel verzweifelter aus und wurde begleitet von einem Schwein (das ziemlich emo geguckt hat) sowie einem Hahn, dem es augenscheinlich ganz gut ging...

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14. November 2004

ziemlich gute Sachen...

Ein längerer Einkaufsbummel offerierte folgenden Kram *angeb*:

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Gute Schuhe... (nach zähen Verhandlungen 20 Euro bei Karstadt Spiel & Sport in der Mönckebergstraße)

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Gute Musik... (9,99 im Sonderangebot bei Saturn)

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Gute Literatur... ("Wabi-Sabi für Künstler, Architekten und Designer", 15 Euro bei Thalia, leider schon auf der Rückfahrt durchgelesen...)

12. November 2004

großer Kram ganz klein - Das Miniatur-Wunderland...

Nachdem man ja im Zweiwochenrhythmus bei Galileo und sämtlichen Dritten damit komplett zugeballert wird konnte ich dem Druck nicht mehr länger standhalten - eine Expedition ins Miniatur-Wunderland in der Hamburger Speicherstadt (für alle nicht-Hamburger: Da kamen jahrhundertelang Eure Gewürze her!) wurde flink zusammengestellt und der Eintritt von ermässigt (!) sieben (!!) Euros (!!!) wurde entrichtet...

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Wenn Ihr hier steht habt Ihrs geschafft und Euch eventuell vorher eine gewisse Zeit in der Speicherstadt verlaufen...

Was dann kam waren verdammt viele Sachen im H0-Maßstab, die findige Menschen über Jahre hinweg zum Leben erweckt, mit amüsanten oder makaberen Details versehen und in Szene gesetzt haben. In drei großen Räumen werden diverse Landschaften en miniature nachgebildet, der Harz zum Beispiel, Amerika und Hamburg. Und so darf man sich das in etwa vorstellen (für mangelnde Schärfe bei einigen Bildern muss ich mich entschuldigen, einen Zentimeter große Gestalten zu fotografieren während um einen herum sich Rentner tummeln ist nicht gerade einfach):

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Eine Leiche treibt im umgerechnet etwa zwanzig Zentimeter tiefem Fluss, trotzdem sind Taucher anwesend...

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Achtzig zu teuer, Fünfzig okay... Reger Andrang beim Horizontalem Gewerbe...

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Hamburg bei Nacht - die Technik ist schon ziemlich faszinierend, insgesamt wurden beispielsweise über hunderttausend Lichter eingesetzt, alles von Hand selbstverständlich, und vorgefertigte Sachen gibt's da sowieso keine...

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Einmal Godzilla sein...

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Das hier soll ein Indianerdorf darstellen (obwohl es reichlich mexikanisch daherkommt...).

Also ich kann das Miniatur Wunderland eigentlich uneingeschränkt jedem empfehlen... der in der Woche Zeit hat, denn am Wochenende darf man mit argem Gedränge und Wartezeiten jenseits der drei Stunden Marke (was in etwa die Zeit war, die wir da drin verbracht haben) rechnen... Und ab Mitte 2005 wird auch der nächste Bauabschnitt - Skandinavien - fertig sein...

11. November 2004

"Let's pretend that we will survive" - Cake in Hamburg...

Es tut mir leid, aber ich kann einfach nicht in Worte fassen, wie der gestrige Abend war, eine Mischung aus "familiär" und "schön" beginnt gerade mal, die oberste Schicht anzukratzen...

Nachdem ich in extremer Eile geschafft hatte, doch noch halbwegs früh dazusein und wir - Fossi, Vanessa, Matze, Sönke und ich - die überflüssigen Karten doch noch losgeworden sind (da Matzes Bruder und dessen Freundin es für eine saugute Idee gehalten haben, noch schnell krank zu werden) ging es in die etwa zu drei Vierteln ausverkaufte Große Freiheit 36 - die Vorband, die auch gut als Cake-Coverband hätte fungieren können, der Sound war jedenfalls recht ähnlich - hatte schon begonnen, trotzdem waren Plätze ziemlich weit vorne, dritte Reihe rechts oder so leicht zu ergattern.

Und dann begann es.

Okay, man kann bei Cake-Konzerten wohl nicht verlangen, daß wie wild in der Gegend herumgesprungen wird, doch als die ersten Klänge von Arco Arena erklangen war die Menge doch recht positiv gestimmt. Was dann folgte war das wohl charmanteste Konzert, das ich jemals erleben durfte. Matze nahm mich sofort an die Hand und zerrte mich nach vorne-Mitte (man muss dazusagen, daß Cake für Matze in den letzten Jahren eine quasi-religiöse Stellung eingenommen hat).
Es hatte halt einfach Ecken und Kanten - ab und an mal eine Note danebengegriffen, ein Trompetensolo einen Sekundenbruchteil zu spät begonnen, dann und wann etwas zu schnell oder zu langsam. Man merkte - diese Jungs spielen live! Sänger McCrea präsentierte stets einen extrem Rock 'n Roll mässig-abwesenden Blick, während er gefühlvoll die Songs spielte (und auf einer der kaputtesten und kleinsten Gitarren mit dem winzigsten Verstärker, die jemals auf einer Bühne zum Einsatz kamen ["Duct-Tape, ist das etwa Duct-Tape auf der Gitarre?" - Zitat Matze] begleitete), die uns die letzten zehn Jahre begleiteten (Rock 'n Roll Lifestyle, Going the Distance, ihr kennt sie alle - nur Commissioning a Symphony in C nicht - den Gefallen wollte man mir nicht tun...). Und da einfach vom Album nachspielen ja langweilig ist wurden alle Lieder durch massiven Percussioneinsatz aufgewertet... Tja, und nach fünf, sechs Liedern kam auch das Publikum zum Einsatz. Nach ein paar Übungsrunden konnten alle die Refrains von Nugget ("We don't want the 'up'") und No Phone ("And now the girls!") brav mitgröhlen...

Und was war die Band nicht gerührt...
Mindestens genauso wie wir...

Nach zwei Zugaben (deren letzer Song das wohl leider einzig halbwegs bekannte Stück der Band, das I will survive Cover [nochmal Zitat Matze, als das Original mal irgendwo kam: "Ich stell' mir jetzt einfach vor, es wäre Cake, dann gefällt es mir auch."], das mit in der Überschrift genanntem Satz begonnen wurde war) und kurz vor Mitternacht war es denn auch schon unglücklicherweise vorbei...
Merchandising gabs leider nicht, weshalb wir uns keine T-Shirts kaufen konnten...

Auf der Rückfahrt, mit der letzten Bahn, sonst wäre ich gar nicht mehr nach Hause gekommen, saß ich dann in der Bahn gegenüber von einem dieser Asis, die gerne mal ankommen, wenn es Streß gibt. Jedenfalls war er irgendwas Anfang 50 und hatte ein Problem: Sein Handy wurde von einer Nutte geklaut und er hat Angst, daß es seine Frau erfährt - deswegen war er sehr verzweifelt. Außerdem war er besoffen und roch wie eine Tankstelle. Naja, ich habe ihm jedenfalls geraten, einfach mal zu Saturn zu gehen und ein neues zu kaufen... Er war zufrieden und wankte von dannen...
Aber mit sowas muss man immer rechnen, wenn man in Hamburg Bahn fährt...

Öhm, Fazit:
1. Cake = gut, sehr gut sogar
2. Handy von Nutte klauen lassen = gar nicht gut

8. November 2004

der Rückschlag des Tages...

...bzw. Wochenendes findet sich auf der (nicht besonders übersichtlichen) Homepage der Kunsthochschule, für die ich mich eigentlich gedachte zu bewerben:

"Aufgrund von Veränderungen unserer Hochschulstruktur und Studienabschlüsse wird zum Sommersemester 2005 keine Eignungsprüfung und Einschreibung möglich sein. Der nächstmögliche Termin für eine Bewerbung ist der 15. Mai 2005 für das Wintersemester 2005/2006."

ist da zu lesen, was im Klartext heißt "nix Kommunikationsdesign für mich nächstes Semester". Einem kurzen Telefongespräch - erstaunlicherweise war die Uni auch Samstags besetzt - konnte ich entnehmen, das dies wohl auf eine Änderung in irgendeinem Hochschulgesetz zurückzuführen ist und wohl eine ganze Reihe von solchen Institutionen erfasst hat (und selbst wenn es anders wäre, bei den meisten anderen Kunsthochschulen ist die Bewerbungsfrist sowieso schon abgelaufen...). Nun ja...

Für mich heißt das jetzt also, erstmal noch weiter meine selbstgebastelte Geschichte/Pädagogik/Psychologie-Mischung weiterstudieren und an meiner Mappe werkeln...

7. November 2004

Bushammerkellek!

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Ich könnte jetzt natürlich Sachen sagen wie "Hip-Hop Musik beeinflusst seit Jahren unsere Sozialkultur, jetzt greift es auch auf die klassische Kunst um, dieses Gemälde ist ein aktuelles Beispiel dafür", allerdings bezweifle ich, daß irgendjemand mit glaube würde. Stattdessen empfehle ich die Worte Bushammerkellek, Party bei Maria, mp3-Spieler, Bier und Wasserfarben in einen irgendwie sinnvollen Kontext zu bringen...

6. November 2004

...und geträumt habe ich auch mal wieder!

Diesmal war es so:

Es war Sommer und Britta und ich waren irgendwo an einem Hafen, der nicht besonders natürlich aussah (er war halt nach drei Seiten von einer Betonwand umschlossen und nicht besonders groß). Rundherum saßen vereinzelt Leute und hingen ab, in der Ferne war eine nicht zu identifizierende Stadt zu erkennen und Musik kam von irgendwo herangeschwebt. Wir beide unterhielten sich über irgendetwas, manchmal lachten wir (an genaue Inhalte kann ich mich nicht erinnern), direkt neben uns, in zwei, drei Metern Entfernung saß ein Nazi (Nazis kommen irgendwie gerne in meinen Träumen vor, scheint so eine Art Running Gag von meinem Unterbewusstsein zu sein), der ziemlich normal-nazimässig aussah, aber eine Schlampenhose anhatte (eine Jeans also, bei der der Reißverschluss hinten sitzt), was ich lustig fand, Britta allerdings nicht bemerkte. Irgendwann legte ein Hausboot an mit ein paar Ökotypen drauf und der Nazi stieg ein. Ich meinte zu Britta "Hey, guck mal, der Protestwähler da hat aber eine tolle Schlampenhose an" was wir lustig fanden aus irgendwelchen Gründen.
Wir standen auf um zu flanieren (ich glaube mich an einen Gebrannte-Mandeln-Stand erinnern zu können den wir ansteuerten), als plötzlich jemand auf uns zukam. Ich wusste sofort, daß es sich nur um den Sänger von Mando Diao handeln konnte, obwohl er nicht im geringsten so aussah (was ich vorhin nachgeprüft habe). Er war verzweifelt und meinte er müsse schnell zur Fähre (da mein Unterbewusstsein offenbar weder andere Leute als Musiker und Nazis und schon gar nicht etwas, was klingt wie Schwedisch generieren kann sprach er natürlich Deutsch) worauf ich meinte, daß ich ihn einfach mitnehmen könnte weil wir gleich Richtung Hamburg aufbrechen wollen. Er meinte, er hole nur schnell seinen Kram und käme dann wieder... Dann meinte Britta noch, daß es saugeil wäre, daß wir jetzt den Sänger von Mando Diao transportieren würden - womit der Traum dann auch endete...

Nicht besser oder schlechter als die anderen Träume, aber ähnlich verwirrend. Danke für Eure Aufmerksamkeit.

Hamburg, dreiundzwanzig Uhr nochwas...

Matze entdeckt seine Vorliebe für Bars mit roter Beleuchtung und entsetzlich hipper Housemusik...

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...und hängt ab (rechts im Bild ist noch ein Stück Fossi zu sehen, das Verschommene ist gewollt, finde ich einfach mal)

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5. November 2004

Raubkopierer und so...

Liebe Medienbranche,
es ist so: Wer viel Geld für irgendein Produkt ausgibt will nicht noch zusätzlich mit irgendwelchen für den Moment sinnlosen Informationen genervt werden die darauf abzielen, ahnungslose Leute einzuschüchtern...
Als ich gerade die Bonus-DVD von Fahrenheit 9/11 eingelegt habe (wohlgemerkt die Bonus-DVD, die Hälfte der Käufer wird sich die wohl kaum ansehen) wurde ich erst mal von einem nicht wegzuschaltenden Anti-Raupkopierer Spot genervt. Was bitte soll das? Ich meine, ich habe die DVD bereits erworben. Käuflich. Im Laden. Da will ich nicht noch irgendwie mit sowas behelligt werden... Hätte ich, wie vermutlich Millionen andere, den Film ganz normal bei der Tauschbörse meiner Wahl heruntergeladen (was dank den Segnungen von DSL schneller gegangen wäre als der Amazon-Versand) wäre mir so etwas erspart geblieben.
Im Kino das gleiche. Ich bezahle für die Karte, lasse mir total überteuertes Popcorn und abgelaufenes Bier andrehen (Hallo, UCI Smart City!), bin schon innerlich auf eine dreiviertel Stunde Werbung (Kauft Zigaretten, kauft Bier, Zigaretten, Bier, Zigaretten) und Trailer eingerichtet und werde dann trotzdem mit den beiden größten Lachnummern der Kinogeschichte konfrontiert, der "Bett oder Knast" Reklame und dem "hier nicht Filmen, Filmen böse" Screen vor Filmanfang (besonders letzteres verleitet gerne einige Leute im Publikum dazu, laut zu lachen, wissen doch die meisten, dass Filme in der Regel in ihrem Premierenland abgefilmt werden und nicht in Deutschland, den Ton kann man inzwischen auch prima anders dazukriegen).
Ich bin zwar kein Marketingexperte, trotzdem glaube ich nicht, daß das ganze besonders umsatzfördernd ist. Es würde sicherlich mehr Sinn machen, solche Einblendungen dort einzusetzen, wo das "Verbrechen" geschieht, nicht da wo Leute sowieso schon von der Flut an Werbung total angepisst sind...
Mal so aus dem Nähkästchen geplaudert: vor zwei Jahren oder so, als Raupkopierer noch keine Verbrecher waren (und es trotzdem viel weniger Kram zum runterladen gab, komisch) war ich bestimmt jede Woche im Kino, jetzt ist es vielleicht einmal im Monat, okay, das liegt auch daran, daß nichts mehr kommt was mich interessiert (Alien vs. Predator? Wah! Der zehnte Teil von Meine Braut ihr Vater und ich? Schnarch... Deutsche Komödien? Wo ist meine Schrotflinte...), allerdings spielen diese skurrilen Hetzkampagnen auch eine bedeutende Wirkung...

Hier übrigens eine Idee von mir für einen neuen Raubkopierer-Spot, Runterlader auf eine Stufe mit Kinderschändern zu setzen und ihnen mit Knastvergewaltigung zu drohen ist natürlich ganz nett irgendwie, aber auch in gewisser Weise ein alter Hut...

Fade von schwarz in eine mondähnliche Gegend, alles schwarz/weiß, etwas körnig, am Horizont erkennt man ein paar häßliche Gebäude, der erfahrene Cineast weiß: Das kann nur ein KZ sein...
Die Kamera zoomt heran auf zwei ausgemergelte Gestalten mit Strichcodetätowierungen (so á la Science-Fiction anfang der Neunziger) auf den rasierten Hinterköpfen die irgendeiner total menschenunwürdigen, auszehrenden Beschäftigung nachgehen (die griechische Sagenwelt kann sicher einiges an Vorlagen liefern, es gerade etwas zu spät, um mir darum Gedanken zu machen) während zwei hünenhafte Aufseher unentwegt auf sie einpeitschen...
Closeup auf die Gesichter der Geknechteten:
Geknechteter eins (gequält): Na, auch Raubkopierer, was?
Geknechteter zwei (viel gequälter, ächzend): Ja...
Dann wieder Fade auf schwarz, weiße Schrift: "Raupkopierer 2015, wir arbeiten daran" und anschließend das Logo der für Raupkopiererbekämpfung zuständigen Behörde. Ende.

Könnte vielleicht auch klappen. Ach ja: Nicht klauen, auch Ideendiebstahl ist ein Verbrechen, gell.

(Eine weitere Idee, dich im allerdings nur kurz anschneiden kann wäre eine groß angelegte Anzeigenkampagne in solchen Zeitungen, die sowieso nur von Leichtgläubigen gelesen werden *hüstel* Springerpresse *hüstel*, aus denen hervorgeht, daß beispielsweise Langeneß oder Pellworm, meinetwegen auch Amrum in eine Strafgefangeninsel explizit für Vergewaltiger, Steuersünder und Raubkopierer verwandelt werden soll - das hätte mal Eier!)

Und was die Musik angeht bin ich auch gerade nicht besonders guter Dinge. Nachdem die beiden größten Konzerne, Sony und BMG oder so (ich weiß es nicht mehr genau) zu einer neuen Riesenfirma zusammengelegt wurden war schnell klar, welche Ziele verfolgt werden sollten: Gewinnmaximierung und das Loswerden von überflüssigen Ballasten.
Gewinnmaximierung ist okay, das will jeder. Ich auch. Sogar Mutti. Und die Ballaste? Simpel: Ballast sind nicht nur Arbeitsplätze, die durch die Zusammenlegung eingespart werden können (was natürlich schonmal nicht besonders gut ist, allerdings wenig weitreichende Konsequenzen haben dürfte), Ballast ist auch, was wenig Gewinn erwirtschaftet. Und da man zur Zeit nur mit Jeanette Biedermann, DJ Ötzi, 80er-Jahre-mit-Technobeats-Songs, Klingeltönen (ich hasse sie... Stimmt es wirklich, daß damit jetzt schon mehr Geld umgesetzt wird als mit "richtigen" Singles) und mindestens dreißig Versionen von Dragostea din tei (das offenbar bereits eine eigene Musikrichtung geworden ist) ordentlich Kohle scheffeln kann werden halt die weniger "effektiven" Künstler aus ihren Verträgen geworfen. Daß dadurch eine komplette Subkultur ziemlich aufgebracht werden könnte scheint niemanden zu stören... Viele Leute haben halt keine Zeit, sich darum zu kümmern, was es sonst noch zu hören gibt, sie kommen nach hause, schalten das Radio an, hören Scooter und sind zufrieden, da ihnen jemand die Entscheidung abgenommen hat - und eine Bravo Hits darf natürlich auch nicht fehlen. Daß es dann noch den wahren Rock 'n Roll gibt (wobei dies jetzt nicht die Bezeichnung für eine bestimmte Musikrichtung sondern bloß eine Umschreibung für einen Gedanken ist), der in winzigen Kellern, dunklen Kneipen und stickigen Clubs stattfindet, durch intelligente oder kritische Inhalte und Innovationen auffällt (oder nicht, das ist ein Teil des Experimentes) ist ihnen natürlich nicht klar... Ich jedenfalls greife lieber wieder selber zur Gitarre als daß ich mir freiwillig ein Britney Spears Album kaufe... Schlechte Musik ist immer noch besser als seelenlose... Und ich kann auch nichts dafür, daß niemand es gepeilt hat (außer Apple vielleicht, gäbe es den Itunes Music Store nicht würden die Absätze an Mikrofonen, Aufnahmegeräten und Instrumenten wahrscheinlich jetzt schon ungeahnte Höhen erreichen), rechtzeitig in digitale Verbreitungsmedien zu investieren oder sich darum zu kümmern - theoretisch ist so ziemlich alles was sich gerade in den Charts tummelt nur zwei, drei Klicks und ein paar Tastatureingaben entfernt...

Naja, keine Ideen, keine Vorschläge, ich bin wie Tocotronic, ich komme um mich zu beschweren...

3. November 2004

Drugs are bad, mmmkay?

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Interessant, womit Plus so wirbt... Diese kleine Zahl ist eindeutig ein fieser Drogenabhängiger und gehört auf der Stelle therapiert...

31. Oktober 2004

Küchenuhr fertiggebastelt!

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Unsere jetzt komplette Hives-Küchenuhr!

Rock und so: die Hives in Hamburg...

Die Britta, die Kea, Lotta, Flori, Matze und ich kamen irgendwann mal darauf, daß es eine verdammt gute Idee wäre, sich die Hives anzugucken, und weil es sogar noch knapp einen Monat vorher Karten gab sind wir da halt einfach mal hin...
Die Halle, die Große Freiheit Nummer 36, für alle Locationchecker war ziemlich ausverkauft, der Schwarzmarkt davor florierte, und drinnen versuchten die Ventilatoren vergeblich, ein halbwegs angenehmes Klima zu erzeugen...
Interessanterweise fing das Konzert schon um sieben an und relativ pünktlich begann auch die Vorband, die eine Mischung aus Ima Robot und Franz Ferdinand darstellten und vor allem ob des Riesenafros des Drummers eindeutig Rock 'n Roll Qualitäten bewiesen (lustigerweise stand deren Bassist, der ungefähr halb so viel wiegt wie ich - was trotzdem ziemlich wenig ist - am Ende des Konzertes brav mit den anderen in der Reihe an um sich ein Hives T-Shirt zu kaufen - oder eins seiner eigenen Band, aber das bezweifle ich einfach mal...). Hat also schonmal ganz gut angefangen das Ganze...
Zur allgemeinen Verwunderung begannen die Hives dann auch schon um acht Uhr (recht früh, bedenkt man, daß es sonst Gerüchte gibt, die behaupten, daß die Band ihre Fans auch gerne mal länger warten lässt, aber da es sich um eines dieser Frühkonzerte handelte die recht pünktlich zuende zu sein haben da im Anschluss noch irgendein anderer obskurer Event - vermutlich eine Ü30 Party oder so - stattfinden sollte mussten Starallüren wohl ein wenig in den Hintergrund treten und den Wünschen der Veranstalter Platz machen).
Naja, in der recht kurzen Zeit von einer guten Stunde (auf dem Hurricane spielten sie noch einen Tick länger) gabs immerhin 19 Lieder zu hören...

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(haha, Setlist! Amüsanterweise ist die Zugabe durch eine Trennlinie kenntlich gemacht)

...die eine gesunde Mischung aus altem und neuen Material darstellten.
Selbstverständlich brauchte man auch auf die hahnenhafte Gestik und Angeberei vom Sänger (der so heißt wie der Pelikanfreund von Petzi, dem Bären) nicht zu verzichten (deshalb waren wir schließlich auch da!) - doch auch der Rest der Band gab sich jede Mühe, möglichst viel Aufmerksamkeit zu erhaschen... Besonders empfehlen möchte ich den nicht-dicken Gitarristen, der wirklich den derbsten Psychoblick von allen auf Lager hat - sehr schön, das...

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Hier noch eins der wenigen gelungen Fotos (Kameras mögen Hitze/Kältewechsel leider nicht so gerne und neigen zum schnellen beschlagen) von der Bühnenaction - leider fehlt der Psychogitarrist irgendwie - schade auch...
Naja, nachdem wir etwas Zeit mit sinnvollen Tätigkeiten verbracht haben gings dann irgendwann ins Molotow wo die After Show Party stieg - die zwar ganz lustig und gut besucht war, länger als bis halb drei oder so hielten wir uns trotzdem nicht auf den Beinen und gingen unserer Wege...

Mehr Bilder und so gibts vielleicht morgen...

29. Oktober 2004

Emohemd!

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28. Oktober 2004

150 gehen rein, 150 bleiben draußen...

Also gestern, da gabs mal eine tolle Überraschung bei der Mittelalterlichen Geschichte...
Nachdem ich mich um acht aus dem Bett gequält und meinen Körper mittels Koffein und Dauerbeschallung durch die Kings Of Leon auf Betriebstemperatur gebracht hatte fuhr ich Richtung Uni, einem acht-Stunden-Geschichtsmarathon entgegenblickend...
Als ich dann mal meinen Raum gefunden hatte (LS8, R.128 oder so) staunte ich nicht schlecht über die Menschenmassen, die sich davor versammelt hatten... Obwohl nur für 150 Teilnehmer vorgesehen (zumindest konnten sich nur so viele im Online-Vorlesungs-Anmeldesystem SVS eintragen) stand nochmal etwa die gleiche Zahl draußen - Mittelalterliche Geschichte ist also offenbar recht interessant bei Gasthörern... Naja, glücklicherweise ging die Anwesenheitsliste auch nochmal draußen rum und nächste Woche gibts einen anderen Raum, also wars gar nicht so schlimm...

25. Oktober 2004

dafür in Pädagogik...

Meine Pädagogikvorlesung habe ich dann (wahrscheinlich zur allgemeinen Überraschung aller) gefunden, was sich als gut herausgestellt hat, da der Professor, ein gewisser Herr Bijan Adl-Amini, extrem unterhaltsam ist. Nicht nur, daß er aussieht als wäre er der verschollene Zwillingsbruder von Stoiber, nein, er ist auch ein Michael Jackson Fan vorm Herrn, weshalb er die Vorlesung mit dem "Remember the Time" Video - in Originallänge (!) - eingeleitet hat...

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(Hier ein Screenshot aus dem Video, das ich von dem Event gemacht habe, entschuldigt mir bitte die miserable Bildqualität, ich hoffe, man erkennt trotzdem irgendwas)

Die Aussage, die er damit verband war, daß Herr Jackson zwar duch schwachsinnigste Texte (es folgte eine Übersetzung der Kernaussagen durch Herrn Amini) aber die "perfekte Illusion" auffiele. Auch wenn nicht alle Kommolitonen der gleichen Meinung waren, so hatte der Professor unsere ungeteilte Aufmerksamkeit...

Auch die Darstellung seiner Unterrichtsziele war recht ansprechend, er wolle jede Vorlesung zu einem kurzweiligen Erlebnis machen und hielt die Studenten mehrfach dazu an, nur das zu tun, was ihnen Spaß macht (und wenn dabei noch ein paar Scheine bei herauskommen um so besser)...

Litereturempfehlungen gab es natürlich auch, "überraschenderweise" ausschließlich Lektüre, deren Verfasser der Professor ist und um die Wirtschaft anzukurbeln hatte er auch gleich "einige" (=kistenweise) Exemplare zum sofortigen Verkauf dabei... Nun, dadurch besitze ich jetzt wenigstens ein Exemplar von "Krisenpädagogik Band 1" (wer weitergehende Informationen zu dem Thema haben will, www.krisenpaedagogik.de gibt Aufschlüsse)...

Schnell noch ein paar goldene Regeln, die sich aus der Vorlesung herauskristallisierten:

1. Biorhythmus finden!
2. Selbstwertgefühl aufbauen!

Nur so wird man zum guten Pädagogen!

Also insgesamt freue ich mich schon ziemlich auf diesen Kurs, macht alles in allem einen extrem interessanten Eindruck...

Und nicht vergessen: Philosophieren = sterben lernen!

die allgemeinen Probleme des Erstsemesters – oder: Warum ich allein schon heute zwei Vorlesungen verpasst habe...

Es fing alles ganz harmlos an... Eigentlich sollte ich um zehn Uhr morgens bei meiner für heute ersten Vorlesung, der regionalgeschichtlichen Einführung, erscheinen. Erst stand dabei, der Raum für die Veranstaltung stünde noch nicht fest, gestern schließlich verschwand sie ganz aus dem (Online-)Vorlesungsverzeichnis... Nun, so brauchte ich mich wenigstens nicht zu um zehn aus dem Bett quälen. Andererseits ist das Fehlen ausgerechnet dieser Vorlesung recht fatal, ist sie doch einer der (wenigen) Pflichtveranstaltungen (es gibt natürlich einen Alternativtermin, allerdings liegt der natürlich mit einer anderen Pflichtveranstaltung zusammen – die ich natürlich nicht verlegen kann weil ich der Alternativtermin dafür dann mit einer dritten Pflichtveranstaltung zusammenfällt und so weiter und so fort). Muss ich also den Kram nächstes Semester machen (falls es denn so weit kommt) – auch nicht schlimm...
Wesentlich fataler stellte sich dann meine Suche nach dem ominösen Gebäude 3 heraus. Gebäude 3 sollte meine praktikumsbegleitende Pädagogikvorlesung beheimaten, doch leider konnte ich Gebäude 3 überhaupt nicht ausfindig machen, weder auf dem Lageplan noch durch Nachfragen... Also bin ich erstmal eine gute Stunde auf der Suche nach dem ominösen Gebäude 3 durch die Gegend geirrt und schließlich in der Mensa gestrandet, wo ich jetzt diese Zeilen verfasse und meinen Körper durch Koffeinzufuhr zu beruhigen glaube – wenigstens habe ich jetzt Zeit bis 16:00, dann beginnt meine nächste Vorlesung – und diesmal weiß ich genau, wo sie ist (hoffe ich jedenfalls...).

24. Oktober 2004

Kommunikationswiederherstellung abgeschlossen...

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Da haben wirs, links der WLAN-Router, rechts daneben von oben nach unten die ISDN-Anlage, das DSL-Modem und das leider etwas defekte NTBA-A/D-Wandler-Splitter-in-einem Ding von der arcor...

Hotel Kalifornien - deutsche Version...

Zum mitsingen und freuen:

Eine dunkle Ausfallstraße
Kühler Wind in meinem Haar
Der warme Geruch kleiner Knospen
In der Luft wunderbar
Gleich da vorn in der Ferne
War ein waberndes licht
Mein Kopf war schwer meine Augen zu
Weiter fuhr ich nicht

Und da stand sie im Eingang
Die Missionsglock’ setzt ein
Und ich dacht' zu mir selbst
Das könnt’ Himmel oder Hölle sein
Sie entfacht eine Kerze
Sagt der Weg, der ist hier
Ich hörte Stimmen im Korridor
Doch’ was sagen dir mir?

Willkommen in Hotel Kalifornien
So ein schöner Platz
Passt zu Deiner Fratz’
Es gibt viel Platz im Hotel Kalifornien
Jederzeit im Jahr
Ist er immer da

Ihr Hirn von Tiffany verdreht
Den Mercedes Benz sie fährt
Da sind viele hübsche Jungs
Die sie zu Freunden erklärt
Wie sie tanzen im Innenhof
Des Sommers süsser Schweiß
Manche tanzen zum erinnern
Manche vergessen was man weiß
Also rief ich Garçon!
Etwas Wein würd mich freu’n
Er sagt „Sowas hörten wir nicht mehr
Seit neunzehn sechs neun“
Und noch immer rufen Stimmen
Von Fern sie dies wagen
Wecken Dich in der Mitte der Nacht
Nur um Dir zu sagen

Willkommen im Hotel Kalifornien
So ein schöner Platz
Passt zu Deiner Fratz’
Sie lassen es krachen im Hotel Kalifornien
Überraschung freut sehr
Alibis gar noch mehr

Spiegel an der Decke
Pinker Champagner auf Eis
Wir sind alle Gefangene hier
Frag woher ich das weiß
Und im feudalen Salon
Trafen sie sich zum Mahl
Stachen mit stahlharten Messern
Doch es war nicht letal
Was ich jetzt noch einner'
Dass zur Tür hin ich rannte
Einen Weg musst’ ich finden
Zu nem Ort den ich kannte

Entspann dich sagt der Pförtner
Zum Empfangen sind wir hier
Abmelden kannst Du Dich immer
Doch am Ende bleibst Du hier


Originaltext wohl von den Eagles, deutsche Übersetzung von Benny und mir...

23. Oktober 2004

hab mal wieder geträumt...

Das war so:
Es war Herbst und ich war bei Opa im Garten und hab ihm bei der Gartenarbeit geholfen. Es hatte irgendwas mit Äpfeln zu tun. Dann gingen die Pferde auf der Koppel durch und mit ein wenig Anlauf bin ich über den Zaun gesprungen. Allerdings bin ich nicht auf der Wiese gelandet sondern in der Akademie der Wissenschaft in Paris (dieses Gebäude, wo auch das Militärmuseum drin untergebracht ist). In diesem Moment war mir klar, daß das alles irgendwie merkwürdig ist und es sich ganz ganz eventuell um einen Traum handeln könnte. Auf jeden Fall war da alles freigeräumt, netterweise, um eine Fischbörse stattfinden zu lassen.
Für alle Nichteingeweihten: Bei einer Fischbörse treffen sich Aquarienfreunde und tauschen oder verkaufen ihre selbstgezüchteten Fische oder Pflanzen und meistens ist das in den Räumen von Gemeindezentren oder Schulen.
Jedenfalls war ich dann halt da und zur Hälfte war der Raum mit Fischfreunden, zur anderen mit Nazis oder irgendwelchen anderen Glatzen. Ich bin rumgegangen und hab mir die Fische angeguckt. Vielleicht habe ich auch welche gekauft, ich glaube mich dran erinnern zu können, daß ich vielleicht ein paar Tüten in der Hand hatte. Dann plötzlich ging Musik an, "Commissioning a Symphony in C" von Cake. Die eventuell in meinen Händen vorhandenen Tüten hatten sich inzwischen in ein Mikrofon verwandelt und ich sang mit. Nachdem der Song so etwa zur Hälfte um war, erkannte ich, daß meine Stimme nicht so prima ist und schaltete das Mikrofon aus. Da kam Maria (die, als ich ihr gestern von diesem Traum erzählte relativ verwirrt war) und meinte, daß es schade sei, daß ich ausgeschaltet hatte...
Und dann wachte ich auf...

Öhm... also ich bin relativ planlos, was das nun zu bedeuten hat...

das Ende der Kommunikationslosigkeit...

Fast ein halbes Jahr hat es gedauert, sechs Monate, in denen ich nicht zuhause angerufen werden konnte. Zwar besitze ich so eine all-in-one Lösung des zuvorkommnenden Telekommunikationsanbieters arcor, allerdings mag der nicht so gerne einsehen, daß der Kram, den die mir vertickt haben ziemlich im Eimer ist und der A/D-Wandler nicht das macht, was er eigentlich soll, nämlich, öhm, A/D-wandlen... Die Folge war halt, daß man bei mir zuhause nicht anrufen konnte, was natürlich mein gleichaltriges soziales Umfeld relativ wenig gestört hat (dank ICQ!), meine Eltern allerdings stets ziemlich angenervt waren weil sie glaube ich doch mal gerne bei mir angerufen hätten...
Nun, arcor jedenfalls machte mir zwar eine Anzahl von Terminen, an denen sie einen Wartungstechniker vorbeischicken wollten - was sie leider nicht gemacht haben... Also hatte ich vorgestern die Schnauze gestrichen voll und bestellte mir bei Amazon eine ISDN-Anlage der Firma AVM oder so (wer meine Homepage dpakork.de kennt, die ich im übrigen seit Ewigkeiten nicht mehr auf einen neuen Stand gebracht habe wofür ich mich hier mal in aller Form entschuldigen möchte, wird in nächster Zeit sicher einen neuen "Tools für Geeks" Artikel vorfinden) gekauft, die hoffentlich das Problem beheben und mich beziehungsweise uns wieder auf gewöhnlichem Wege anrufbar macht.

20. Oktober 2004

Busfahren...

Also ich fahre jetzt manchmal mit dem Bus. Zumindest zur Uni. Es dauert immer ungefähr eine Viertelstunde. Alle sagen: "Boah, eine Viertelstunde mit dem Bus fahren ist aber immer ganz schön viel, zieh doch um." Erstens: Nachdem ich ein halbes Jahr lang jeden Tag vier Stunden in der Bahn gesessen habe ist eine Viertelstunde nicht so viel. Zweitens: In dieser Viertelstunde komme ich an mehreren Kreuzfahrtschiffen (ganz groß!), einem... öhm... Rotlichtbezirk und einem Schloß vorbei - und wer kann das schon von seiner allmorgendlichen Busfahrt behaupten?

Außerdem war ich heute mal in einer Pädagogikvorlesung, und abgesehen von einem fröhlichem Gothchick das dauernd gelacht hat war es so, wie man es aus diesen "Unis sind arm, die Vorlesungen sind überfüllt, die Wirtschaft ist am Boden" Reportagen kennt, so nämlich:

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Und da hinterher alle total demotiviert waren schlug das Wetter spontan auf Emo um und ich bin nach hause gefahren - mit dem Bus natürlich...

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19. Oktober 2004

Fensterausblick des Tages...

Alles was das Herz begehrt: Ein Gerüst (immer noch!), Umrisse von Gebäuden und ein pinker Himmel - yay!

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Studium, zweiter Tag...

Okay, es nimmt Formen an...
Heute in der Einführung zur Geschichte noch ein paar Infos mit auf den Weg bekommen (u.a., dass ich noch zur Studienberatung muss, die nur noch morgen von zehn bis zwölf ist wodurch wohl die Erstsemesterparty flach fällt...), mit emomässigen Leuten abgehangen und schonmal eine Vorlesung in nordischer Geschichte besucht, die vor allem durch folgende Fragen auffiel...

1. Was haben Göteborg, Jakarta und Manhattan gemeinsam?
2. Wer hat das Christentum nach Lettland gebracht?
(Wers weiß bitte in die Kommentare schreiben)

Zuhause ging es dann ans Stundenplanbasteln und via Internet zu Vorlesungen melden, meine Wunschvoraussetzungen (Freitags frei, Montag so spät wie möglich hin und ansonsten wenn's geht erst um zehn oder so da sein) werden offenbar bisher ganz gut erfüllt:

Mo:
16:00 - 18:00 Hauptrichtungen der Erziehungswissenschaft

Di:
14:15 - 15:45 Einführung in die Praxis der Methodik
16:15 - 17:45 Grundkurs Neuzeit

Mi:
10:00 - 12:00 Suchtgefahren und -prävention
14:15 - 15:45 Grundkurs Alte Geschichte
16:15 - 17:45 Einführung in die Geschichtsdidaktik

Okay, diese Leere liegt natürlich in erster Linie daran, dass ich vorerst auf ein zweites Fach verzichte. Und den Donnerstag sowie Dienstagmorgen werde ich noch mit Medienwissenschafts-, Pädagogik- und Psychologievorlesungen oder -übungen anzufüllen versuchen... Mal schauen wie leer das ganze in ein paar Tagen noch ist...

Dennis' spaßige Bastelecke...

Wenn man

- 2x 0,60 x 1,20m Stoff in pink und apfelgrün
- 2 große Styroporplatten 0,50 x 1,0m
- ein paar Nadeln
- allen Kram, den man gerne in Sichtweite hat
- eine zwei Meter lange Holzlatte
- die Fähigkeit, alles zusammenzubasteln (was hier nur Britta hat)

nimmt, könnte man unter Umständen auch bald eine schicke Pinwand in der Küche haben:

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(das gute ist halt, daß die ganze Konstruktion mit irgendwas bei fünf Euro erfrischend günstig war)