28. November 2005

Pelzerhaken - vermutlich das letzte Mal in diesem Jahr...

Da ich intelligenterweise mein Mobiltelefon ausgeschaltet, aber mangels Wissen um die PIN nicht wieder anbekommen habe und deshalb so ziemlich unerreichbar war zog ich mir gleich zu Anfang den Groll meiner Mitreisenden auf mich. Das ging schnell wieder weg glücklicherweise.

Hier ein paar Bilder des Wochenendes an der Ostsee:

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(Johann und Niko in verschwommener Pracht)

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(Karotten sind lecker!)

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(Kathi und etwas Ostsee)

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(eine winzige Landbrücke... sehr adrett)

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(Johann und Niko - sieht ein wenig aus wie ein Bandfoto einer semideprimierten Deutschsoulgruppe, aber da kann ich mich auch täuschen...)

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(Ich weiß nicht ob ich dieses Bild hässlich oder schön finden soll. Einerseits ist es ganz chic, andererseits wirkt es aber auch irgendwie pessimistisch - so "die Zukunft ist ein Steg voller Löcher, und am Ende erwartet einen eh nur die kalte See"-mässig - Ihr dürft entscheiden...)

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(Beton trifft Sand trifft Wasser)

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(Kathi hat das Meer eingesperrt - oder das Meer Kathi ausgesperrt...)

21. November 2005

Hurra, mein Handy kann Fotos machen...

Ja, das ist jetzt mal wieder nicht gehaltvoll, aber vielleicht denkt ja wer "Ui, Bilder", die guck ich mir jetzt mal an...

Naja...

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Das ist die Universitätsbibliothek. Da gibts Wissen drin (analog) und Internet (das andere). Der Himmel ist kieltypisch grau... Außerdem ist das das erste Bild, was ich mit dem Handy gemacht habe.

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Beim schwedischen Möbelgiganten letzte Woche in den Tuben ist irgendwas total köstliches. Ich glaube Fischpaste aus 10% Fisch und lauter lustigen Füllstoffen.

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Mein Schreibtisch... Der Füller wirkt seriös...

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Kiel bei Nacht... Womit ich schonmal eindrucksvoll demonstriert habe, daß Handykameras NICHT geeignet sind für Aufnahmen ohne Blitz...

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Ganz viele Erasmusleute... Props für den Kronleuchter!

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Henrik - WACH!!!

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Partymeute im Tucholsky. Man kann ungefähr so rein gar nichts erkennen - sehr gut...

Ansonsten gibts irgendwie keine großen Neuigkeiten in meinem Leben. Das meiste ist immer noch irgendwie Bäh... Dafür hab ich heute mal ein Referat gehalten in Mikrogeschichte (Natalie Zemon Davis vs. Robert Finlay on "The Return of Martin Guerre") - immerhin eine "gute Zwei"...

16. November 2005

Harry Potter und so...

Jaja, ich habe eben Harry Potter geguckt... im Kino! Wegen Jarvis Cocker nämlich (und weil ich ein bißchen betrunken war und alle meinten "hey, lass mal Harry Potter gucken... im Kino!") - der immerhin rund 0,3 Sekunden zu sehen war. Yeah!

Die Story: Harry Potter kann ganz schön gut zaubern, deshalb darf er an einem Wettbewerb mitmachen. Er gewinnt, aber wer anders stirbt auch. Tragische Geschichte. Zwischendurch passieren immer wieder Sachen, die ich nicht verstehe aber die wohl so grob was mit den Büchern zu tun haben, die ich nicht gelesen habe...

Öh... ja, und nun ab ins Bett mit mir!

14. November 2005

Shoppingspree...

Ja, heute habe ich mal (teils notgedrungen) ein bißchen Kram gekauft.

Einen Rollcontainer zum Beispiel um meine Sachen endlich mal ein bißchen zu sortieren:

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Er ist von Ikea, heißt Helmer, überzeugt durch eine Verarbeitungsqualität auf Dritte-Welt-Standard aber dafür ist er rot und hat nur 35 Euro gekostet...

Und ein neues Mobiltelefon gabs auch weil das alte gar nicht mehr ging:

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Es ist modern!

12. November 2005

Bah, Eltern...

Kurzabriss meiner Unterhaltsproblematik: Ich brauche mehr Geld weil meine Eltern mir zu wenig zahlen um meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Ich also hin und sie um insgesamt 400 Euro im Monat gebeten - wollten sie nicht...

Naja, und weil ich drohe in Kürze zu verhungern habe ich ihnen heute eine Notiz mit einem angefügten Ausdruck einer Anwaltswebsite hingelegt aus dem hervorgeht, daß ich einen Unterhaltsanspruch von ungefähr 600 Euro monatlich habe... Okay, jedenfalls ruft mich eben ein wenig erquickt klingender Papa (er ist ungefähr um zehn Jahre gealtert während der ganzen Angelegenheit und tut mir wahrscheinlich noch mehr leid als ich mich selber) an und meint, sie würden jetzt einen Anwalt aufsuchen und sich ausrechnen lassen, was mir zusteht und das würde ich dann bekommen.

Tolle Sache...

Nun dringt sich in mir die Frage auf, was sie mit dieser Aktion bezwecken wollen - Daß sie weniger zahlen müssen als sie es jetzt schon tun? Meiner Meinung nach wird der Anwalt nicht viel was anderes sagen, als alle anderen, nämlich daß mir eine gewisse Summe im Monat zusteht und meine Eltern (da ich kein Bafög bekomme) dafür aufzukommen haben... Dadurch müssen sie wahrscheinlich letztendlich viel mehr zahlen als ich eigentlich verlange (eventuelle Nachzahlungen eingeschlossen) und sitzen noch zusätzlich auf den Anwaltskosten an... Was ich insgesamt alles für äußert ungünstig halte...

Na gut, für mich springt dabei einerseits wohl genug Geld heraus, um mein Studium auch wirklich durchführen zu können und andererseits das gute Gefühl, ab jetzt keine Familie mehr zu haben. Vielleicht adoptiert mich ja irgendein ostdeutsches Adelshaus - Angebote bitte in die Kommentare oder per Email.

10. November 2005

ein Tag an der Uni...

Donnerstags ist mein Psychologietag nämlich...

Viel zu früh - um kurz nach zehn - meine erste Veranstaltung. Internet und Textverarbeitung für Historiker. Billig. Die Hälfte des Kurses besteht aus Leuten, die noch nie eine Maus in der Hand hatten, so kommt es mir zumindest vor. Der Dozent, ein eigentlich recht fähiger Seminerd namens Wettlaufer hat seine liebe Not, den nicht so computergewandten Leuten klarzumachen, wie man Überschriften in Word (Ja, Word, alle Latexuser werden wahrscheinlich sofort rotieren) hinbiegt. Naja... Aber auch sowas muss es geben...

Daraufhin meine einzige große Pause in der Woche. Zwei Stunden. Perfekt um den Gourmettempel Mensa (die Fritten sind immer recht essbar und die Eintöpfe. Finger weg von den Salaten!) aufzusuchen. Prompt die Leute mit denen ich verabredet war verpasst und mich an einen Tisch zu einen Boleger mit interessanten Ansichten ("Ich hab nichts gegen Menschen, ich kann nur diese ganzen Leute nicht ab", "Kinder find' ich okay, die haben noch nicht dieses total ätzende an sich") gesetzt der aber im Allgemeinen ein ganz Netter war... Schnell noch ins ZFIM, ein wenig rumgesurft (spart Akku wenn man die Computer nimmt, die schon dastehen...Und sie haben eMacs, die sind toll weil sie wie ein großer Klotz Seife aussehen und sich auch so anfühlen) und die Martha von Stepin getroffen...

Danach stand Sucht und Suchtprävention auf dem Stundenplan. Von dem Kurs bin ich irgendwie bisher noch nicht so angetan, weil er irgendwie seinem Titel nicht gerecht wird. Wir unterhalten uns zwar in jeder Sitzung über irgendeine Form von Sucht und wie man sie erkennt - diesmal war es die Spielsucht - aber irgendwie haben wir nur rumgerechnet an Wahrscheinlichkeiten bei Spielen zu gewinnen (nach wie vor ist Roulette die beste Möglichkeit, seine Einsätze zu vermehren, aber leider nicht asig genug für Spielsüchtige, die lieber vor Geldautomaten rumsitzen) und erfahren, daß der Staat mit 80% an den Gewinnen aus Spielcasinos beteiligt ist. Von Hintergründen oder Präventionsmethoden keine Spur, wir haben nur ein wenig angeschnitten, wie man denn herausfinden kann, wie viele Leute an derartigen Erkrankungen leiden - mein Vorschlag, repräsentative Umfragen durchzuführen und anhand derer Ergebnisse hochzurechnen stieß auf wenig Gegenliebe, die meisten anderen wollten sich gleich ins Getümmel stürzen und Leute, die bereits in Therapie sind befragen, naja... Jedenfalls stecke ich meine Hoffnungen daß es alles ein wenig interessanter wird in die nächste Sitzung, da gehts um Medienabhängigkeit...

(mir fällt gerade auf daß ich eigentlich nur drei Sachen hatte, weshalb der Tag auch nicht _so_ spektakulär ist, aber wenn ich schonmal so weit geschrieben habe mach' ich auch weiter...)

Kommunikationspsychologie in Theorie und Praxis. Bisher hielt sich die Theorie glücklicherweise noch in Grenzen (Kommunikationsmodelle nach Bühler, Shannon und Weaver, Waczlawik und diversen anderen illustren Gestalten sowie die Frage nach der Natur der Kommunikation) und es ging schnell mit Referaten los. Heute war das Thema zum Beispiel nonverbale Kommunikation - im wesentlichen also Körpersprache. Wozu ich sagen muss, daß ich Körpersprache hasse. Es ist alles so offensichtlich... Daher habe ich auch extra viele Sachen aus irgendeinem populärwissenschaftlichen Quatsch den ich mal irgendwo aufgeschnappt habe in den Übungen (eine Art Interview zwischen zwei Studenten das gefilmt und später analysiert wurde) untergebracht habe - Beine übereinanderschlagen: check! Haare zurechtrücken: check! mit dem Stift auf den Kommolitonen zeigen: check! und so weiter... (ich wäre auch gerne in die Intimsphäre meines Interviewpartners eingedrungen und hätte gefragt, ob ich seine Füsse massieren darf, aber das hätte vermutlich eine Überforderung der restlichen Kursteilnehmer zur Folge gehabt...) Naja, am Schluss habe ich mich dann doch beteiligt mit dem Ergebnis, daß die Dozentin alles was ich sagte "sehr gut" fand - whooo!
Und ein Referat halte ich auch, mit der Nika (die schon kurz vorm Diplom steht und sich deshalb glaube ich tierisch über das niedrige Niveau von uns anderen ärgern wird) und dem Henrik zusammen nämlich - über Tabuthemen und deren Ausprägungen im Lauf der Geschichte, wir werden sehen...

So, und morgen geh ich mir ein Konzert angucken :D

7. November 2005

Fotos von Marias Party...

...gibt es keine weil ich Vogel vergessen habe, die Kamera aus dem Auto zu holen. Na Mahlzeit. War aber auf jeden Fall toll und ich war spät zuhause, also alles wie es sich gehört.

Und weil Maria mein Blog glaube ich eh nicht kennt hier ein Bild von ihrem Geburtstagsgeschenk (mein soweit ich mich erinnern kann erstes Ölgemälde), das ich leider nicht mehr rechtzeitig fertigbekommen habe und das deshalb darauf wartet daß sie es abholt (so lockt man Leute nach Kiel):

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(Nachfragen, ob es von meinem dreijährigen, geistig zurückgebliebenen Bruder gemalt wurde werden grundsätzlich nicht beantwortet, vielen Dank...)

Ja, und bei Kathi war ich auch, wir haben im Wok gekocht, und zwar Big Player Style:

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("Keine Angst, das wird weniger sobald es erstmal erhitzt wird" - "Öh... okay... O_o")

Erkennen konnte man es leider nicht so gut, aber das eine auf eine Flasche (Austernsauce, vermutlich aus Thailand) war eine Art Atomsymbol, darunter stand irgendwas vonwegen "Department of Science and Exploration", auch das Logo des freundlichen Benzinkonzerns Shell fand sich an anderer Stelle auf dem Glasbehälter. Nun will ich keine Mutmaßungen anstellen was die thailändischen Lebensmittelkonzerne ihren Kunden zumuten wollen oder diese gar als Testobjekte mißbrauchen - mir jedenfalls schmeckte die Austernsauce nicht, und Kathis Katze ebenso nicht, also lassen wir fürs erste die Finger davon...

Mh, und nachdem ich glaube ich jetzt allen Leuten die ich kenne mindestens einmal damit, wie sehr mich die Geschichte mit meinen Eltern gerade stört auf die Nerven gegangen bin habe ich mir vorgenommen, erstmal irgendwas zu regeln bevor ich mich wieder bei irgendwem beschwere - ich mag mich ja selber nicht, wenn ich angepisst bin.
Dafür begebe ich mich heute nach der Uni auf Jobsuche, ich habe vorhin gesehen, daß Subway auf der Suche nach für 10 bis 15 Stunden in der Woche verfügbaren Schülern und Studenten sind... Nunja, es wird sich zeigen ob was dabei rumkommt...

2. November 2005

Foddos...

(randomly chosen)

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ja, irgendwie Gebäude...

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Klotz LOFLOF

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Der psychedelische Handventilator!

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BIER!