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3. März 2009

Ich ziehe um und die Vermietfirma meiner alten Wohnung schreibt mir Mails, auf die ich antworte...

Die schreiben:

Sehr geehrter Herr ,

bitte melden Sie sich telefonisch bei uns um einen Besichtigungstermin für Ihre Wohnung in der Hamburger Chaussee 11, Kiel vereinbaren zu können.
Sie erreichen uns gerne unter 0431-....

Mit freundlichen Grüßen

i.A.


Ich antworte:

Hallo ,
ich bin gerade geschäftlich in Israel und daher schlecht telefonisch erreichbar.
Wenn Sie mögen kann ich Ihnen die Schlüssel schicken, sobald ich wieder in Deutschland bin - ab dem 11.3.
Falls Sie einen persönlichen Termin wünschen wäre ich ab dem 21.3. wieder dauerhaft im Lande.

mit freundlichen Grüßen


Die antworten:

Hallo ,

wenn Sie uns ein paar Schlüssel (1 x Haustür, 1 x Wohnung) zukommen lassen,
ist dies erstmal ausreichend. Wir benötigen diese allerdings nun mehr
dringend. Wir bitten Sie daher, uns die Schlüssel bis zum 14.03.2009
zukommen zu lassen, da wir weitere Verzögerungen nicht dulden können. Für
die Wohnungsrücknahme müssen Sie allerdings persönlich mit dem Rest der
Schlüssel vor Ort sein, da dort eine Unterschrift benötigt wird.

Mit freundlichen Grüßen

i. A.


Ich antworte:

Hallihallo,
kein Thema, Schlüssel schicke ich per Einwurfeinschreiben raus, sobald ich wieder in Deutschland bin.
Ich weise allerdings darauf hin, dass "nicht dulden" eine Formulierung ist, die ich (vor allem von semiseriösen GMX-Adressen) "nicht dulde", da extrem unhöflich, Drohungen implizierend und unangebracht wenn die bisherige Kommunikation aus einem Anruf und einer E-Mail bestand und mangels irgendwelcher Terminabsprachen keinerlei Verzögerungen meinerseits ersichtlich wurden.
Teilen Sie mir davon unabhängig also bitte mit, wenn ich irgendwo sein soll, um Ihnen bei der Wohnungsübergabe zu helfen und ich werde zusehen, dass ich das auch zeit- und ortsmässig auf die Reihe kriege. Ich bin ab dem 21.3. wieder für mindestens eine Woche im Lande und wenn Sie mir rechtzeitig vorher Bescheid geben kann ich auch einen Nachmittag frei schaufeln und stehe mit Rat, Tat und meiner Fähigkeit, Unterschriften abzugeben zur Verfügung.

mit freundlichen Grüßen


Ja, soviel soweit.

Ich hasse Kiel.

Außerdem ist arcor gut. Arcor schreibt mir gestern (!) eine SMS: "Hallohallo, am 3.3. kommt ein Telefontechniker. Sein Sie bitte zwischen 8:00 und 16:00 da." Öhh... der 3.3. ist heute (!) - vielen Dank, arcor, für diese schnelle Ankündigung. Einen Tag vorher kann ich mich super drauf einstellen, den größten Teil des Tages darauf zu warten, dass jemand vorbei kommt. Ich habe jetzt also keinerlei funktionierendes Telefon in meiner Wohnung. Juchuu.

20. Februar 2008

Michel und Möwen

Letztens in Hamburg: Der Michel wird beleuchtet!


(Leider nur mit einer Art notdüftigem Stativersatz - jedenfalls vom gegenüberliegenden Ufer in Steinwerder)

In Kiel: Eine kluge Möwe!


Diese Möwe hat Muscheln aus großer Höhe auf den Asphalt an der Kiellinie fallen lassen um die Schalen zu zerbrechen und sich anschließend am Muschelfleisch zu laben. Sehr schön.

Außerdem: Triumph! Aus mir nicht ganz bekannten Gründen habe ich die Soziologieklausur letzten Donnerstag bestanden, mit einer 2,3. Damit ist mein Ziel "Scheiße, wenigstens eine musst Du packen" im Grunde erreicht und alles was jetzt noch an positiven Ergebnissen auf mich einrieselt purer Luxus...

2. Mai 2007

Filmwettbewerbe und so - mein Wochenende...

Ich bin ja Amateurfilmer...

Klingt natürlich so nicht schlecht, große Welt, ausgelaugt auf dem Boden eines Lofts sitzen um halb fünf morgens und drauf warten daß die Darsteller ihre Kaffeepause beenden nach dreißig Stunden harter aber gemeinschaftlicher Arbeit, anstengende aber schöne Stunden im kleinen dunklen Schnitträumen vor Geräten die nur Eingeweihte zu verstehen wissen und deren Benutzung gute Freunde zusammenschweißt, Klappen auf denen mit zittriger Hand und fast abgeriebener Kreide die Nummer der Einstellung vermerkt wurde - sowas.
In Wahrheit ist es aber so daß ich bloß eine leidlich gute Kompaktkamera besitze (die obendrein auch nur semiverlässlich ist - im Moment ist die IR-LED im Eimer - toll gemacht, Sony!) und Dank der glücklicherweise schon recht gut integrierten Schnittmöglichkeiten meiner diversen Applecomputer auch theoretisch in der Lage bin den ganzen Schotter irgendwann mal zusammenzuschneiden.

Seit mindestens anderthalb Jahren habe ich allerdings kaum von diesen Möglichkeiten profitiert und einfach mal so rein gar nichts gemacht. Ich hab ein Konzertvideo für eine befreundete Band gemacht und ein paar Nonsenssachen wie die Unkultur aufgenommen. Früher war das anders - vor ungefähr zehn, elf, zwölf Jahren habe ich mal angefangen, einen abendfüllenden Spielfilm mit ein paar Freunden zu drehen - aber heute hat leider kaum noch jemand Zeit für solche niederen Vergnügungen (Notiz an mich: Weinerlichen Bericht verfassen - Tenor "Alle verdienen lieber Geld als lustigen Kram zu machen").

Vor ein paar Wochen aber hat mich die Judith auf etwas aufmerksam gemacht, was von der Landesarbeitsgruppe Film ausging. Ein Wettbewerb mit dem Thema "nur 48 Stunden" - Konzept: Man kriegt Freitag um 18:00 ein Thema und muss bis Sonntag, ebenfalls um 18:00 den Film abgegeben haben. Wir meldeten uns an.
Letzten Freitag war es denn soweit - ich fuhr nach der Arbeit nach Kiel (Busfahrer der Linie 110 in Hamburg der mich nicht einsteigen ließ weil ich einen Döner in der Hand hatte und wegen dem ich deshalb eine Stunde am Flughafen stehen durfte - ich verfluche Dich und Deine Familie bis ins siebte Glied!) um da die notwendigen Rahmenbedingungen für den Film zu eroieren. Folgende Auflagen musste das Machwerk erfüllen:

- fertig bis Sonntag 18:00
- auf DVD oder DV-Tape
- höchstens acht Minuten
- das Thema soll "abgehängt" sein
- eine Bildzeitung vom 28.4. sollte vorkommen
- ebenso ein Zehneuroschein
- mindestens drei Einstellungen mit einer Tasche oder einem Rucksack

Beim Thema mussten wir erstmal schlucken. "Abgehängt" ließ unserer Meinung nach nicht viel Raum für eigene Ideen die NICHT irgendwelche plumpen Verfolgungsgeschichten waren. Unter Zuhilfenahme bewusstseinserweiternder Substanzen wie mehreren Litern Rotwein gelang es uns, eine Geschichte zusammenzubasteln mit der wir zufrieden waren. Als günstig erwies es sich daß ich einige Tage vorher gerade "Das Haus dem den tausend Stockwerken" von Jan Weiss gelesen hatte - oder auch nicht. Vielleicht wollte ich Euch nur sagen daß ich Bücher lese. Ich bin gerade nicht so subtil. Jedenfalls wollten wir Samstag drehen und Sonntag den Schnitt machen.

Samstag mit einem Kater aufgestanden der sich gewaschen hat. Scheiße.
Judith gings genauso. Acht Uhr morgens - keine Zeit! Frühstücken gegangen im Hemingway, Quesadillas, lecker, Kaffeetrinken in... ähhh... da im Sofienhof jedenfalls, zu teuer, das machen wir nie wieder. Um zwei zuhause angekommen, Darsteller suchen. Henrik hatte sich freundlicherweise zur Verfügung gestellt "den coolen Betrunkenen" zu spielen - eine Rolle die ihm auf den Leib geschneidert ist. Brauchten wir noch jemand anderen für die Hauptrolle. Keiner von uns beiden wollte - Judith nicht weil... WARUM EIGENTLICH? und ich nicht weil ich keinen Bock hatte mich am nächsten Tag stundenlang selbst bei meinem staksigen Schauspielversuchen zu begucken. Fünfzehn Telefongespräche und keinen einzigen Darsteller später latschten wir zu Henriks WG rüber. Drei Leute wohnen da außer ihm, davon zwei Kunststudentinnen - gute Chance also, dachten wir. Nach einer halben Stunde und vielen Versprechungen von Karrieren in Hollywood war zumindest Anika bereit (War es Mitleid? Mutterinstinkt? Ich weiß es nicht...), mitzuspielen. Was auch Elisa und Dennis ganz gut fanden weil sie so der Verantwortung entkamn.

Nachdem wir sie über die Handlung gebrieft hatten drehten wir erst einige Szenen in der WG um dann zur Uni zu fahren und da den Hauptteil abzufilmen. Ziemlich stressig, da wir nur knapp vier Stunden Zeit hatten - die Uni machte um 18:30 bereits zu. Wir schafften trotzdem das Meiste miteinzubringen.


Judith und Anika beim Dreh.


Das Foto zeigt was die Kamera zeigt was die Wand zeigt.

Hinterher waren wir noch für eine abschließende Szene beim Strand in Falckenstein und prinzipiell gegen zehn Uhr mit den Dreharbeiten durch. Und weil wir so hart sind und jung und alles gings danach noch in die Pumpe weil da Nachtzeche war wo wir uns mit Gratist-shirts eindeckten und Feuerzeugen und Polaroids (ein allgegenwärtiger Fotoasi schlich herum und wartete nur darauf, von uns herbeigerufen zu werden) und allem was die Werbeindustrie für Zigaretten noch so zu bieten hat.


Danke, Fotoasi!

Naja, wenig Schlaf halt wieder. Sonntag "rechtzeitig" (wieder um 8:00) aufgestanden und gleich mit dem Schnitt angefangen. So gegen 16:00 hatten wir was womit wir grob zufrieden waren. Aber dann ging das Zittern los. Technische Probleme olé! Die von uns gebrannten DVDs waren nicht in der Lage, auf einem handelsüblichen DVD-Player abgespielt zu werden, dabei war das doch Auflage! Egal, trotzdem abgeben. Um zehn vor sechs, Judith war schon in der Ostseehalle, gucken wie der THC irgendwie Faustballweltmeister wird oder so gab ich die DVD mit einem etwas mulmigen Gefühl ab. Ein Statement auf Video musste ich auch noch abgeben, und das wo ich total verlottert aussah und dringend Schlaf brauchte. Wie auch immer...
Am Freitag ist Vorführung der insgesamt elf Filme - ich bin gespannt ob sie unseren irgendwie zum Laufen bringen und wir im Wettbewerb sind. Wäre jedenfalls gut, es gibt maximal 250 Euro zu gewinnen.

EXTRABLATT: Soeben schreibt mir Judith daß wir noch dabei sind. Ha!

Und nachdem ich den Film jetzt schon zwei, drei Mal gesehen habe finde ich ihn zwar immer noch ein bißchen stümperhaft aber angesichts des Zeitrahmens (zwei Tage ist wirklich extrem wenig für einen Film, normalerweise schafft man so pro Tag eine Minute Endfassung) und der Tatsache daß die anderen vermutlich auch keine Profis sind ist er wohl okay.

Und damit Ihr den auch gucken könnt hab ich ihn auch zu youtube hochgeladen:


Wie immer in bezaubernd schlechter Qualität. Kommentare sind erwünscht.

Montag bin ich denn erstmal früh aufgstanden und zur Uni. Ich bin wieder immatrikuliert. Yeah.
Das musste ich am Abend feiern weshalb ich mit Maren und Jan trinken, Zombies abschießen und tanzen war.


Trinken.


Tanzen.


Zombies abschießen.

Morgens um halb sieben kam ich denn in Ahrensburg an. Da mein Geld restlos alle war kam eine Taxifahrt für mich nicht in Frage. Also ging ich die vier oder fünf Kilometer nach Ammersbek und nutzte das gute Wetter, um ein paar Fotos von meiner ehemaligen und dörflichen Heimat zu machen:









Um acht bin ich dann ins Bett gefallen und konnte immerhin bis halb eins schlafen. Dann kam nämlich Claudi und wir waren in Hamburg unterwegs. Leider hatten ungefähr alle anderen auch die Idee weshalb es überall ziemlich voll war. Auch hier ein paar Bilder:



Hahaha, yeah!






Liebe Wolfgangs dieser Welt, kauft Euch bitte mal ordentliche Sachen oder konditioniert Eure Verwandten darauf, Euch nicht solchen Mist mitzubringen. LOF, Dennis.

Das wars jedenfalls. Nächstes Wochenende ist die lange Nacht der Museen, da gibts auch wieder was zu gucken, hoffe ich.

3. April 2007

Neues aus Kiel - ein amtlicher Abend!

unspannende Dinge:

- das Haus wurde an eine ausländische Investorengruppe ("Zwei so Typen aus Dänemark oder Schweden, sind wohl ganz locker") verkauft
- ich hab keine Ahnung ob mein Fahrrad noch da ist. Judith? Ist mein Fahrrad noch da?

interessanterer Kram:

Vorhin klingelt das Telefon. Judith. "Hallo?" sage ich. Daraufhin erzählt sie mir in etwa das: Heute war in der Post (außer irgendwas von der GEZ und mindestens dreihundert Pizzaliefersachen) ein Briefumschlag mit Klarsichtfenster. Nix Einschreiben, nix Adresse, keine Briefmarke. In dem Umschlag: Eine Visitenkarte von der Stadt Kiel. Eine Telefonnummer von einem dort arbeitenden Herren. Außerdem handschriftlich zwei Anmerkungen: ein Aktenzeichen und, spektakulärer, sowas wie "Sofort Rückruf, sonst droht Türöffnung" oder so.

Öh? Merkwürdig das Ganze, gell?

Was mag das sein? Scam? Merkwürdige Möglichkeit der GEZ, irgendwas zu wollen? Ich weiß es nicht... Ich bin aber begierig darauf, mehr zu erfahren.

8. Februar 2007

Spitze!

Okay, hier hatte ich ganz viel über die Klausuren der letzten Zeit geschrieben, aber dann hat sich Blogger aufgehängt. Danke, Google.

kurz:
Pädagogik: Desaster!
Geschichte: Okay...

Ich werde trotzdem wohl beide nachschreiben müssen. Seis drum...

Dafür hier, das laut Henrik beste Omelette das er jemals gemacht hat:


Und weil mir "langweilig" war und das noch rumstand mein aufgepimpter Arbeitsplatz bei meinen Eltern in meinem alten Zimmer:


Von links nach rechts: Ein Designklassikertelefon, ein alter 15"-TFT, mein Macbook und der alte iMac G3 (kirschrot, whooo!) von Papa, den ich mehr oder weniger aus stilistischen Gründen da habe und weil sein Lüftergeräusch mich beruhigt.

30. Dezember 2006

Drei Bilder von aus meinem Handy...


Schlachtenbummler ist wohl der korrekte Begriff für den leicht unterschichtig angehauchten Herren den ich im Karstadt auf der Rolltreppe erblicken durfte.


IKEA = WalrossLOF


Whiskyothek - zum satt werden!

26. Dezember 2006

Diese Sache mit arcor...

Okay, das war alles folgendermaßen:

Vor etwa drei oder vier Wochen stellte unser Telefon seinen Dienst ein. Naja, kann passieren. Altes Haus und so. Es fiel auf: der Internetzugang funktionierte. Merkwürdie Angelegenheit jedenfalls.

Anruf bei arcor:
ich: Schönen guten Abend, ja, hier Telefon funktioniert nicht...
arcor (mit starkem sächsischen Akzent): Ja, also bei Ihnen geht gar nichts also...
ich: Ja, nee. Nur das Telefon nicht
arcor: Okay, dann beschreiben sie mal wie die Verkabelung ist, von der Telefondose an.
ich: Hmm... Ich gehe zwar davon aus daß wenn der Internetzugang klappt die Kabel auch halbwegs richtig angeschlossen sind, aber okay.
(ich erkläre ihm die Verkabelung)
arcor: (tippt längere Zeit ohne etwas zu sagen)
ich (zu Judith): Es gilt als gesprächspsychologisch nachteilhaft, Pausen von über drei Sekunden zu machen
arcor: ÄHHHHH! ÄHHHH! Ja, ich schaue hier gerade etwas nach... und mmmh... Ja, da kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen, ich stelle Sie mal an die Technik durch, die schauen sich dann nochmal an was da bei Ihnen los ist, vielen Dank, tschüss.

(zu diesem Zeitpunkt waren wir schon über zwei Euro an Gesprächskosten los)

arcor (sächsischer Akzent): Schönen guten Tag, hier ist die arcor Technik, wie kann ich helfen?
ich: Ja, hallo, Ihre Kollegin hat mich durchgestellt zu ihnen, wir haben hier ein Problem mit dem Telefon.
arcor: Oh, ich sehe schon, bei ihnen geht also nichts, ja?
ich: Mh, online gehen klappt aber schon.
arcor: DAVON STEHT HIER NICHTS!
ich: Ja, okay...
arcor: Gut, dann gehen wir doch erstmal die Verkabelung durch, Schauen Sie doch mal ob das schwarze Ka...
ich: Äh?! Das haben wir vor fünf Minuten schon gemacht und mit einer Hand wäre ich nicht in der Lage das hier alles so schnell umzubauen...
arcor: Ja, mmmh. EGAL! Das müssen wir einfach mal durchgehen...
ich: Öh. Okay...
(ich erkläre die Verkabelung)
arcor: Gut, da können wir nichts machen, wir rufen sie mal morgen Vormittag zurück. Einmal die Nummer bitte.
(ich nenne meine Telefonnummer)
arcor: Vielen Dank, tschüss...

(Hier entschloss ich mich, lieber nicht darauf zu achten, was die Gespräche kosten)

Am nächsten Tag um 16:00, offenbar die arcoreigene Vorstellung von Vormittag klingelte mein Telefon:

arcor (mittelschlimmer sächsischer Akzent): arcor hier, guten Tag, uns wurde eine Störung gemeldet und bei ihnen funktioniert weder Telefon noch Internet?
ich: Ähhhhhh... Sagen Sie mal, werden bei Ihnen keine Tickets geführt? Telefon geht, Internet nicht. Immer noch...
arcor: Ja, hmm. Dazu kann ich nichts sagen, wir schicken Ihnen aber einen Techniker raus. Dieser wird kostenfrei für Sie sein solange er nicht feststellt daß das Problem an von Ihnen verlegten Leitungen oder den Telefonen selber liegt.
ich: Okay, sie schicken mir also irgendwen der dann beschließen kann ob das unsere Schuld ist, ja?
arcor (stolz): Genau!
ich: Hmm... und wenn Sie uns erstmal eine neue Starterbox schicken bevor sie mit so einem Brimborium anfangen?
arcor (sich offenbar wundernd warum ein Kunde so eine Idee hat): Oh, okay, ich schicke die noch heute raus, die ist dann in zwei Werktagen bei Ihnen.

Starterbox kam, Starterbox angeschlossen, keine Telefonie möglich. Neuer Anruf bei arcor:

arcor (sächsisch): Schönen guten Tag?
ich: Ja, auch mit der neuen Starterbox gehts nicht, und nun?
arcor: Dann beschreiben Sie doch erstmal die Verkabelung...
ich: GBBBKJDJDKJDKAFJFHKSAJHKFHKAFHFKAHF!

Naja, im Endeffekt hat es halt derbe lange gedauert bis mal jemand kam um sich den Krempel anzugucken... Naja, ich will mich jetzt auch nicht künstlich drüber aufregen...

25. Dezember 2006

Kamera!

Ich habe eine neue Kamera!



Umgehend wurde sie dazu genutzt, Henrik zu fotografieren.



Und Judith.



Und den Fulk.



Und Jenny.



Für die Technikgeeks: Es ist eine Nikon D50 und ich werde sobald ich etwas besser damit umgehen kann hier auch noch ein bißchen mehr dazu schreiben so.

26. November 2006

Fremdgeschäme mit Apostrophvergnügen...

Da schauen wir mal her, was so im Einzelhandel so rumfliegt...


Markthalle Hamburg...


Nessler in Ahrensburg...


IKEA in Kiel...


Subway in Kiel/ Holtenauer Straße...

Insgesamt: Ich fürchte das Ende der Zivilisation steht bevor...

22. November 2006

Anzeige

Liebe Rapper (und ich weiß, Ihr lest das hier!),
wenn Ihr mal wieder einen Schal benötigt dann strickt Ihn doch bitte aus dieser wunderbaren Hip Hop-Wolle. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.

7. November 2006

Sachen halt...

Für alle Freunde von Vögeln, die Erbrochenes konsumieren - ein Vogel, der Erbrochenes konsumiert.


Außerdem: Überraschenderweise festzustellen daß der Bus, der Sonntagmorgens von Hamburg nach Kiel fährt NICHT um 6:05 sondern um 8:05 fährt ≠ toll.
Dafür kann ich nur jedem die Empfehlung aussprechen, das famose Stück "Mein Ball" im Schauspielhaus anzuschauen. Es handelt von Fussball (von vielen Menschen als gut befunden) und Hitler (im Wesentlichen das Gegenteil). Außerdem: Gesang!
Was ich allerdings wenig empfehlen kann ist die Thai Karaoke Bar in der Großen Freiheit. In angenehmer Atmosphäre (Geschäftsleute und thailändische Prostituierte etlicher Geschlechter) wird man dank Zigarettenqualm und Hitze nach überraschend kurzer Zeit so heiser, daß normaler Gesang absolut unmöglich ist. Ja!

31. Oktober 2006

Dinge, die man angucken kann feat. Lego...

Okay, mein Handy hat wieder ein paar Bilder in dieses Blog ausgeschüttet:


ein grimmiger Migrationshintergründler am Steuer einer Straßenkehrmaschine


mmmmmmmhhhh... zu groß für eine Raumstation...


MMMMMMMMMMMMMHHHHHHHH!
Okay, das und der Todesstern kosten jeweils 370 Euro - aber ich finde es lohnt sich und es ist ja auch bald Weihnachten und alles...


Schweine. Aus Lego! Gott, wo warst Du?


Der Dalai Lama ist offenbar ein Magier jetzt. Na Wahnsinn.


Eine sich extremst instrumentalisierende Möwe. Außerdem: das Bein eines waschechten Metrosexuellen!


Seehund!


So schaut das aus, wenn einer der Kinderbespassungsautomaten bei McDonald's abgestürzt ist. Traditioneller Bluescreen of death. Wobei mir einfällt daß letztens mal ein ähnliches Gerät an der Uni (mit mehr Vorlesungsverzeichnis und weniger Vergnügen) verkündete daß es nicht gedenkt, hochzufahren weil ein fan möglicherweise broken ist. Wunderbar!

11. September 2006

Riesenupdate über die letzten... uhm... Monate!

Werte Leserschaft,
hier etwas (wie üblich ungeordnetes aus meinem Handy strömendes) Bildmaterial aus der letzten Zeit...
(das, wie ich gerade feststellen muss auch noch in chronologisch fragwürdiger Reihenfolge hier ist - also, die jüngsten Bilder sind oben, gell)


Partytime! So wie bei der Unkultur am Donnerstag übrigens - um nochmal die Werbetrommel zu rühren...


Auf einem Feld in Fördenähe gefundene Federn lassen sich oft problemlos in die Frisur einer bereitstehenden Dame integrieren. Praktisch!


Rocko "Moonlight" Schamoni, oder so - Kathis neue Katze auf jeden Fall. Vorsicht: nicht im gleichen Bett schlafen lassen weil schmusig...


Wer das hier bei sich freiwillig in den Garten stellt gehört idealerweise gelyncht. Von einem wütenden Mob.


Öh... Johanns Fuss! Auf einem Klettergerüst!


Einkaufsspaß. Die andere Person auf dem Bild ist glaube ich meine Mutter...


Beer Heer??? Bei mir herrscht gerade enormer Erklärungsbedarf, fürchte ich...


Manchmal fließt alles Geld in die Miete und nichts in den Sinn. Dieser Laden hier heißt "Men´z World" - glücklicherweise liegt er in einer für Terroristen attraktiven Gegend. Es wird übrigens jemand für die Filialleitung gesucht...


Jau, das ist glaube ich der Eingang zu einem der Kontorhäuser in der Mönckebergstraße...


Bei hier Dings... Da neben C&A halt... Kann man teure Birkenstocklatschen kriegen übrigens.


Irgendeine Party wohl... Hmm...


Da entsteht gerade große Kunst... Da fällt mir ein, hier wurde in den letzten Tagen ziemlich viel gemalt, ich glaube ich muss nochmal einen Beitrag dazu nachreichen, hm.


Ein schuldig dreinblickender Papageientaucher...


Touristen (oder Leute mit Migrationshintergrund) schauen sich eines der Modelle im hannoveraner Rathaus an. Die Modelle sind gut übrigens, zeigen sie doch recht detailliert die Stadt in vierfacher Ansicht - Mitte des 17. Jahrhunderts, vorm Zweiten Weltkrieg, danach (wenig übrig...) und heute (in irgendwelchen CI-Farben...).


Okay, das hannoveraner Rathaus macht schon eine Menge her...



Zwei Emoticons im sog. wahren Leben, beide auf einer Grundigfernbedienung entdeckt...


Wer in Hannover einen guten... was auch immer, es hat vielleicht mit Musik zu tun... Menschen sucht soll sich bitte an MC Rainbow wenden.


Drink!


Leider sind meine Kenntnisse in Geographie nicht besonders ausgefeilt, daher kann ich nicht sagen, welcher Fluss durch Ahlen fließt (die... Ahle?), ich hoffe jedoch inständig, daß das hier nicht alles ist...


Eine Kinderweltkarte mit gefährdeten Tierarten. Hier mein Liebling, der neuseeländische Eulenpapagei, auch Kakapo genannt.


Whooo!


Ich bin Rolltreppe gefahren!


Charles Bronson? Vielleicht...
Jedenfalls das Cover eines dieser Schundromane die man in Bahnhofs- und ähnlich gut sortierten Buchhandlungen kriegt...


Da war ich gerade im Krankenhaus...
...was ich im Moment übrigens immer noch viel bin, um meinen Vater zu besuchen, der sich gerade in einer Kurklinik aufhält.


Ein Steiffwal...


Kathi. Mit Bier. Vorbereitungen für unsere gemeinsame Geburtstagseinweihung.


In Russland, Hardcoreband spielt gerne halbnackt. Tanzen ganze Nacht. Umpa Umpa.


Ein Froschbebi am Bredenbecker Teich (okay, das Bild ist locker zwei Monate alt. Egal)


Standard Seeidyllefoto. Yeah.


Gewaber! Ich glaube da könnte ich glatt betrunken gewesen sein als das entstanden ist...