So, frohes Fest allerseits!
In meinem Flickrdings gibt es ein paar neue Bilder - im Gegensatz zu hier tut sich da ja noch manchmal was ;)
24. Dezember 2008
24. November 2008
22. November 2008
16. November 2008
7. November 2008
Yeah!
Bei Calumet heute wurde ich von einer extrem unfreundlichen, besserwisserischen Dame (ich war mehrfach versucht, einfach "JA ICH WEISS JA, SIE BRAUCHEN MIR DAS NICHT TAUSEND MAL ZU ERKLÄREN!" zu schreien, und einfach den Laden zu verlassen...). Stattdessen habe ich rein gar nichts aus meinen Fehlern gelernt und erstmal tüchtig investiert:


Bowens Pulsar fo lyfe yo! Im Studio verfügen wir nur über eine recht alte Infrarotlösung der Firma Wein - ist zwar halbwegs zuverlässig, aber auch nur halbwegs. In naher Zukunft werde ich mir mal testweise ein drittes Gerät zulegen, um auch noch einen meiner antiken Blitze damit anzusteuern. Und weiter üben, üben, üben.
Nämliche Dame hat mir außerdem noch einen Haufen nutzloser Batterien verkauft - in das Pulsar kommen nämlich AAA-Zellen. Die obendrein noch dabei waren. Gute Sache. Naja, Mignons kann man immer gebrauchen...
Außerdem habe ich mal wieder dem HVV geschrieben...
"Sehr geehrte Damen und Herren,
wären Sie bitte so freundlich, jemanden anzuweisen, den Monatskartenautomaten in Wandsbek-Gartenstadt von dem (vermutlich) menschlichen Erbrochenen zu befreien, dass sich seit bestimmt einer Woche auf dem Touchscreen dort befindet? Ich würde mir gerne eine neue Karte kaufen, leider verhindert mein Ekelgefühl es derzeit noch. Sehen Sie bitte von "guten" Tipps ab, meine Karte irgendwo anders zu kaufen, ich pendele nur zwischen Habichtstraße und Wandsbek-Gartenstadt - und wegen irgendjemandes Kotze will ich keine Umwege reisen müssen.
vielen Dank für Ihr Verständnis und mit freundlichen Grüßen
Ihr treuer Kunde (Name)"
...und einen Hund gebadet.

Desweiteren hatte ich eine humoristische Brille und eine Frisur auf...

...und habe jede Menge Männer weggeschmissen.

Sonst halt nix so...
Bowens Pulsar fo lyfe yo! Im Studio verfügen wir nur über eine recht alte Infrarotlösung der Firma Wein - ist zwar halbwegs zuverlässig, aber auch nur halbwegs. In naher Zukunft werde ich mir mal testweise ein drittes Gerät zulegen, um auch noch einen meiner antiken Blitze damit anzusteuern. Und weiter üben, üben, üben.
Nämliche Dame hat mir außerdem noch einen Haufen nutzloser Batterien verkauft - in das Pulsar kommen nämlich AAA-Zellen. Die obendrein noch dabei waren. Gute Sache. Naja, Mignons kann man immer gebrauchen...
Außerdem habe ich mal wieder dem HVV geschrieben...
"Sehr geehrte Damen und Herren,
wären Sie bitte so freundlich, jemanden anzuweisen, den Monatskartenautomaten in Wandsbek-Gartenstadt von dem (vermutlich) menschlichen Erbrochenen zu befreien, dass sich seit bestimmt einer Woche auf dem Touchscreen dort befindet? Ich würde mir gerne eine neue Karte kaufen, leider verhindert mein Ekelgefühl es derzeit noch. Sehen Sie bitte von "guten" Tipps ab, meine Karte irgendwo anders zu kaufen, ich pendele nur zwischen Habichtstraße und Wandsbek-Gartenstadt - und wegen irgendjemandes Kotze will ich keine Umwege reisen müssen.
vielen Dank für Ihr Verständnis und mit freundlichen Grüßen
Ihr treuer Kunde (Name)"
...und einen Hund gebadet.
Desweiteren hatte ich eine humoristische Brille und eine Frisur auf...
...und habe jede Menge Männer weggeschmissen.
Sonst halt nix so...
5. November 2008
30. Oktober 2008
Presse!
Hallo,
[...] ich wollte einmal anfragen ob ihr für ein Interview rund um eure Initiative "Pro Treibnetz" beim [...] zur Verfügung stehen würdet. Wir würden das Interview gern an einem Donnerstag machen, entweder wir zeichenen es auf, oder ihr kommt live [...] ab 19 Uhr. Terminlich würden wir uns natürlich ganz nach euch richten.
Mit freundlichen Grüßen
[...] (Redakteur)
[...] ich wollte einmal anfragen ob ihr für ein Interview rund um eure Initiative "Pro Treibnetz" beim [...] zur Verfügung stehen würdet. Wir würden das Interview gern an einem Donnerstag machen, entweder wir zeichenen es auf, oder ihr kommt live [...] ab 19 Uhr. Terminlich würden wir uns natürlich ganz nach euch richten.
Mit freundlichen Grüßen
[...] (Redakteur)
27. Oktober 2008
die letzten Wochen/Monate...
"Wir brauchen das Konzept bis morgen"
"Diese Bilder müssen neu geschossen werden"
"Organisier mal eine Schulung"
"Mach mal einen Termin bei der Agentur"
"Fahr nach Prag"
"Fahr nicht nach Prag"
"Fahr nach Riga"
"Fahr nicht nach Riga"
"Studioproduktion"
"Studioproduktion verschoben"
"Komm, heute bleiben wir mal länger in der Firma"
"Meinst Du, Du kriegst das bis Ende der Woche hin?"
...macht aber Spaß. Mir zumindest. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich auf Leute treffe, denen der Feierabend oder das Wochenende das Heiligste im Leben ist. Sogar auf Geschäftsreise. Denn Sonntag wird geruht. Ist nunmal so. Merkwürdig.
Letzte Woche war ich krank. Erkältung. Keine schöne Sache. Ich war die ganze Zeit zuhause und hatte Höhlenkoller.
"Diese Bilder müssen neu geschossen werden"
"Organisier mal eine Schulung"
"Mach mal einen Termin bei der Agentur"
"Fahr nach Prag"
"Fahr nicht nach Prag"
"Fahr nach Riga"
"Fahr nicht nach Riga"
"Studioproduktion"
"Studioproduktion verschoben"
"Komm, heute bleiben wir mal länger in der Firma"
"Meinst Du, Du kriegst das bis Ende der Woche hin?"
...macht aber Spaß. Mir zumindest. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich auf Leute treffe, denen der Feierabend oder das Wochenende das Heiligste im Leben ist. Sogar auf Geschäftsreise. Denn Sonntag wird geruht. Ist nunmal so. Merkwürdig.
Letzte Woche war ich krank. Erkältung. Keine schöne Sache. Ich war die ganze Zeit zuhause und hatte Höhlenkoller.
21. Oktober 2008
25. September 2008
12. September 2008
Opa...
Ich glaube, die erste Erinnerung an Opa war, dass ich ihn irgendwann mal nach seinem Alter gefragt habe. 58 oder 59 hat er gesagt, ich war also selber irgendwas um zwei Jahre alt. Opa hat mir die Geschichten von Münchhausen vorgelesen und mir alte friesische Sagen wie die von Rungholt oder dem Schimmelreiter erzählt - so hat er wahrscheinlich mein Interesse für Geschichte und Literatur geweckt.
Letzten Samstag ist Opa gestorben. Ich stand gerade auf der Bühne und machte Musik. Gestern war die Beerdigung. Heute wäre er 83 geworden.
Tschüss, Opa.
Letzten Samstag ist Opa gestorben. Ich stand gerade auf der Bühne und machte Musik. Gestern war die Beerdigung. Heute wäre er 83 geworden.
Tschüss, Opa.
4. September 2008
3. September 2008
Brief an den HVV...
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider wohne ich zur Zeit auf dem Land, weshalb ich auf die schon ohnehin sehr sporadisch und eher unzuverlässig (am besten zehn Minuten vorher an der Haltestelle sein, man weiß ja nie...) fahrenden Busse der Linie 376 angewiesen bin.
Eigentlich bin ich recht überzeugt vom öffentlichen Personennahverkehr - während meines Studiums in einer deutschen Großstadt habe ich schon nach kurzer Zeit kein Auto mehr gebraucht und konnte dieses verkaufen - ich mag den Aspekt der Umweltfreundlichkeit und (bisher!) kam mir das Geld für meine Monats- oder CC-Karte auch nicht zu viel vor. Aber: Nicht nur, dass es mir nach acht Uhr abends nicht mehr möglich ist, mein Dorf zu verlassen, die Busse fahren auch gelegentlich überhaupt nicht, oder - wie eben vor etwa 30 Minuten der Fall - einfach an mir vorbei.
Wäre nicht so schlimm, wenn das in dem Jahr, dass ich bisher hier lebe ein- oder zweimal passiert wäre, aber bedauerlicherweise (und ich meine mich daran erinnern zu können diesbezüglich schon mindestens einmal eine Mail an Sie gerichtet zu haben) dürfte zumindest mir das in der Regel monatlich mindestens zweimal untergekommen sein. Abgesehen davon, dass ich dadurch alle paar Wochen verspätet bei der Arbeit erscheine, habe ich auch schon einen Flug verpasst und musste einige Male nachts von Hoisbüttel nach Bünningstedt laufen weil der Fahrer des 0:05-Busses sich offenbar entschieden hat, früher Feierabend zu machen und Taxen in dieser Gegend ein recht seltenes Gut sind ("Wie, nach Bünningstedt, uff, so spät fahren wir da nicht mehr raus, das lohnt nicht" oder "Hm, okay, in so einer, anderthalb Stunden haben wir ein Taxi bei Ihnen, ist das in Ordnung für Sie?" - was ungefähr die Zeit ist, die man zu Fuss braucht). Außerdem bleibe ich sowieso auf den Kosten für die Taxifahrt sitzen da Ihre Kollegen an der telefonischen Hotline einem jedes Mal einen sehr kreativen Weg aufzeichnen, wie man doch hätte ans Ziel kommen können (nämlich durch mir komplett unbekannte Nachtbusrouten und Regionalbahnfahrten nach Ahrensburg und noch mehr Busse - im Endeffekt wäre ich dann just zu dem Zeitpunkt angekommen, in dem der erste Bus von Hoisbüttel aus gefahren wäre, irgendwas um sechs Uhr morgens oder so...).
A propos Fahrer, vielleicht können Sie mir das erklären, das ist ein Phänomen, das ich bisher eigentlich fast ausschließlich auf dem Land beobachtet habe... Busfahrer haben in den allermeisten Fällen einen stark nach Alkohol riechenden, höchstwahrscheinlich über keine Fahrkarte verfügenden Begleiter mit dem sie sich während der Fahrt ausgiebig und unter ausschweifenden Gesten unterhalten und dessen hauptsächliche Funktion augenscheinlich darin besteht, zusteigenden Fahrgästen den Weg zu versperren, beim Erwerb einer Fahrkarte zu behindern und diese nach Gutdünken anzupöbeln und sowieso durch eher unangenehmes Verhalten aufzufallen. Wie man hier so schön sagt: "Tut das Not?".
Ich weiß, Sie sind höchstwahrscheinlich nicht der Geschäftsführer des HVV (falls doch: Hallo, ich mag die U3 auf der nördlichen Route am liebsten, das ist eine echt schöne Strecke - wollte ich nur mal gesagt haben), aber ich würde Sie als Firma gerne darum bitten, Ihren erwirtschafteten Profit nicht nur durch Fahrpreiserhöhungen aufzustocken sondern das gewonnene Geld statt in sinnlose Renommierprojekte und Geldgräber wie die U4 (machen wir uns doch nichts vor - die Schnösel aus der HafenCity fahren doch eh nicht U-Bahn und die erhofften Touristenhorden werden von diesem artifiziellen Schandfleck der Stadtplanung vermutlich auch fernbleiben, zumindest solange so etwas wie der gesunde Menschenverstand noch existiert) sondern vielleicht auch ein bißchen in die autolosen Pendler auf dem Land zu investieren.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
leider wohne ich zur Zeit auf dem Land, weshalb ich auf die schon ohnehin sehr sporadisch und eher unzuverlässig (am besten zehn Minuten vorher an der Haltestelle sein, man weiß ja nie...) fahrenden Busse der Linie 376 angewiesen bin.
Eigentlich bin ich recht überzeugt vom öffentlichen Personennahverkehr - während meines Studiums in einer deutschen Großstadt habe ich schon nach kurzer Zeit kein Auto mehr gebraucht und konnte dieses verkaufen - ich mag den Aspekt der Umweltfreundlichkeit und (bisher!) kam mir das Geld für meine Monats- oder CC-Karte auch nicht zu viel vor. Aber: Nicht nur, dass es mir nach acht Uhr abends nicht mehr möglich ist, mein Dorf zu verlassen, die Busse fahren auch gelegentlich überhaupt nicht, oder - wie eben vor etwa 30 Minuten der Fall - einfach an mir vorbei.
Wäre nicht so schlimm, wenn das in dem Jahr, dass ich bisher hier lebe ein- oder zweimal passiert wäre, aber bedauerlicherweise (und ich meine mich daran erinnern zu können diesbezüglich schon mindestens einmal eine Mail an Sie gerichtet zu haben) dürfte zumindest mir das in der Regel monatlich mindestens zweimal untergekommen sein. Abgesehen davon, dass ich dadurch alle paar Wochen verspätet bei der Arbeit erscheine, habe ich auch schon einen Flug verpasst und musste einige Male nachts von Hoisbüttel nach Bünningstedt laufen weil der Fahrer des 0:05-Busses sich offenbar entschieden hat, früher Feierabend zu machen und Taxen in dieser Gegend ein recht seltenes Gut sind ("Wie, nach Bünningstedt, uff, so spät fahren wir da nicht mehr raus, das lohnt nicht" oder "Hm, okay, in so einer, anderthalb Stunden haben wir ein Taxi bei Ihnen, ist das in Ordnung für Sie?" - was ungefähr die Zeit ist, die man zu Fuss braucht). Außerdem bleibe ich sowieso auf den Kosten für die Taxifahrt sitzen da Ihre Kollegen an der telefonischen Hotline einem jedes Mal einen sehr kreativen Weg aufzeichnen, wie man doch hätte ans Ziel kommen können (nämlich durch mir komplett unbekannte Nachtbusrouten und Regionalbahnfahrten nach Ahrensburg und noch mehr Busse - im Endeffekt wäre ich dann just zu dem Zeitpunkt angekommen, in dem der erste Bus von Hoisbüttel aus gefahren wäre, irgendwas um sechs Uhr morgens oder so...).
A propos Fahrer, vielleicht können Sie mir das erklären, das ist ein Phänomen, das ich bisher eigentlich fast ausschließlich auf dem Land beobachtet habe... Busfahrer haben in den allermeisten Fällen einen stark nach Alkohol riechenden, höchstwahrscheinlich über keine Fahrkarte verfügenden Begleiter mit dem sie sich während der Fahrt ausgiebig und unter ausschweifenden Gesten unterhalten und dessen hauptsächliche Funktion augenscheinlich darin besteht, zusteigenden Fahrgästen den Weg zu versperren, beim Erwerb einer Fahrkarte zu behindern und diese nach Gutdünken anzupöbeln und sowieso durch eher unangenehmes Verhalten aufzufallen. Wie man hier so schön sagt: "Tut das Not?".
Ich weiß, Sie sind höchstwahrscheinlich nicht der Geschäftsführer des HVV (falls doch: Hallo, ich mag die U3 auf der nördlichen Route am liebsten, das ist eine echt schöne Strecke - wollte ich nur mal gesagt haben), aber ich würde Sie als Firma gerne darum bitten, Ihren erwirtschafteten Profit nicht nur durch Fahrpreiserhöhungen aufzustocken sondern das gewonnene Geld statt in sinnlose Renommierprojekte und Geldgräber wie die U4 (machen wir uns doch nichts vor - die Schnösel aus der HafenCity fahren doch eh nicht U-Bahn und die erhofften Touristenhorden werden von diesem artifiziellen Schandfleck der Stadtplanung vermutlich auch fernbleiben, zumindest solange so etwas wie der gesunde Menschenverstand noch existiert) sondern vielleicht auch ein bißchen in die autolosen Pendler auf dem Land zu investieren.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
2. September 2008
1. September 2008
Guckt doch einfach mal bei Flickr rein, hmm...?
Auch wenn ich hier nicht so aktiv bin gerade, da lade ich zumindest dann und wann mal ein paar Bilder hoch:
mein Flickr-Dings
mein Flickr-Dings
20. August 2008
Liebe Leute, die keine Ahnung von Druck oder Grafik haben...
...ein Tipp: Lasst es einfach.
Mir ein 48kb großes JPG mit hoher Kompressionsstufe zu schicken und zu verlangen, es in DIN A4 zu drucken zeugt nicht gerade von hoher (oder irgendwelcher) Sachkenntnis.
Der Hintergrund: Ich mache gerade für irgendso ein Jubiläum in der Firma eine dieser schrecklichen "Zeitungen". Dazu bekomme ich laute "redaktionelle" "Inhalte" geschickt, die ich dann irgendwie da einbauen soll. In der Regel handelt es sich um Worddokumente mit schlecht skalierten Hintergründen, die irgendjemand mittels Google Bildersuche aus dem Internet gefischt und mittels Comic Sans MS mit rechtschreibschwachen Texten versehen hat - die natürlich alle mit dem Hintergrund verrechnet und daher nicht mehr bearbeitbar sind. Der Unkulturflyer war dagegen ein professionelles und ästhetisch hochwertiges Machwerk.
Normalerweise bin ich nicht so der Perfektionist aber mal ganz unter uns - die Ergebnisse sehen dann einfach beschissen aus. Und wer hats gemacht? Ich...
Dazu kommt auch noch, dass alles in allem zusammengerechnet die Herstellung so einer "Zeitung" grob geschätzt zwei, dreitausend Euro kostet - und nur das beinhaltet, was ich hier auch überblicken kann, also meine Arbeitszeit, Druckkosten etc. - wenn man bedenkt, wie lange es wohl dauert, abartig hässliche Powerpointpräsentationen mit "Kreuzworträtseln" (in fünfundneunzig Prozent der Fälle ist das Lösungswort der Name der jubilierenden Person, nur so als kleiner Tipp) zu "machen" kommt da wohl noch viel mehr zusammen... naja, nützt ja nichts, ne?
Mir ein 48kb großes JPG mit hoher Kompressionsstufe zu schicken und zu verlangen, es in DIN A4 zu drucken zeugt nicht gerade von hoher (oder irgendwelcher) Sachkenntnis.
Der Hintergrund: Ich mache gerade für irgendso ein Jubiläum in der Firma eine dieser schrecklichen "Zeitungen". Dazu bekomme ich laute "redaktionelle" "Inhalte" geschickt, die ich dann irgendwie da einbauen soll. In der Regel handelt es sich um Worddokumente mit schlecht skalierten Hintergründen, die irgendjemand mittels Google Bildersuche aus dem Internet gefischt und mittels Comic Sans MS mit rechtschreibschwachen Texten versehen hat - die natürlich alle mit dem Hintergrund verrechnet und daher nicht mehr bearbeitbar sind. Der Unkulturflyer war dagegen ein professionelles und ästhetisch hochwertiges Machwerk.
Normalerweise bin ich nicht so der Perfektionist aber mal ganz unter uns - die Ergebnisse sehen dann einfach beschissen aus. Und wer hats gemacht? Ich...
Dazu kommt auch noch, dass alles in allem zusammengerechnet die Herstellung so einer "Zeitung" grob geschätzt zwei, dreitausend Euro kostet - und nur das beinhaltet, was ich hier auch überblicken kann, also meine Arbeitszeit, Druckkosten etc. - wenn man bedenkt, wie lange es wohl dauert, abartig hässliche Powerpointpräsentationen mit "Kreuzworträtseln" (in fünfundneunzig Prozent der Fälle ist das Lösungswort der Name der jubilierenden Person, nur so als kleiner Tipp) zu "machen" kommt da wohl noch viel mehr zusammen... naja, nützt ja nichts, ne?
18. August 2008
9. Juli 2008
Ausverkauf!
Ich miste gerade zuhause aus...
...nämlich nutzlosen Luxuskram:
- einen iPod Mini mit 4GB (60 Euro)
- einen iPod Shuffle mit 1GB (30 Euro)
- eine Nikon D50 mit säckeweise Zubehör wie zweiter Akku, IR-Auslöser, Speicherkarte (300 Euro)
- das Nikkor 28-200mm f/3,5-5,6 (200 Euro oder zusammen mit der D50 für 450)
- ein Garmin Geko 101 GPS-Gerät (80 Euro)
Alles bestens (bis auf den Mini, der hat zwei kleine Kerben im Gehäuse) in Schuss und so.
Ich kenn' Euch doch, her mit der Kohle!
(Ansonsten muss ich eBay nutzen - und das will glaube ich niemand mehr heutzutage...)
...nämlich nutzlosen Luxuskram:
- einen iPod Mini mit 4GB (60 Euro)
- einen iPod Shuffle mit 1GB (30 Euro)
- eine Nikon D50 mit säckeweise Zubehör wie zweiter Akku, IR-Auslöser, Speicherkarte (300 Euro)
- das Nikkor 28-200mm f/3,5-5,6 (200 Euro oder zusammen mit der D50 für 450)
- ein Garmin Geko 101 GPS-Gerät (80 Euro)
Alles bestens (bis auf den Mini, der hat zwei kleine Kerben im Gehäuse) in Schuss und so.
Ich kenn' Euch doch, her mit der Kohle!
(Ansonsten muss ich eBay nutzen - und das will glaube ich niemand mehr heutzutage...)
26. Juni 2008
Nachtrag zu gestern...
Heute waren ein paar Beispielbilder (ob es die besten oder nur irgendwelche Bilder sind weiß ich nicht) auf dem Cover des Hochbahnmagazins. Erstaunlicherweise war das Beispiel aus meinem letzten Blogeintrag nicht dabei...
(Wohl aber meine Einsendung, yeah)
Genauso übrigens wie (soweit ich sehen konnte) die zahlreichen HDR-Einsendungen. Hier nochmal ein Aufruf von mich an alle: Bitte bitte bitte hört auf mit diesem HDR-Unfug - das will seit mindestens zwei Jahren kein Arsch mehr sehen. Danke.
(Wohl aber meine Einsendung, yeah)
Genauso übrigens wie (soweit ich sehen konnte) die zahlreichen HDR-Einsendungen. Hier nochmal ein Aufruf von mich an alle: Bitte bitte bitte hört auf mit diesem HDR-Unfug - das will seit mindestens zwei Jahren kein Arsch mehr sehen. Danke.
25. Juni 2008
Warum...
22. Juni 2008
Bienvenido a Bad Oldesoe...
So, für alle die es noch nicht wissen, ich bin kein Student mehr. Ausführliche Gründe bitte direkt bei mir erfragen (Achtung, viel Genöle und schlechte Argumentation, daher zweimal überlegen).
Stattdessen reise ich lieber in der Weltgeschichte herum und halte Diffusoren hoch und drücke auf Knöpfe. Wenn ich das ein bißchen ausschmücken täte könnte man sagen, dass ich gelegentlich beruflich im Ausland zu tun habe. Wisst Ihr ja eh alle...
Letztens brauchte ich mal wegen einer bevorstehenden Israelreise nächste Woche einen neuen Reisepass. Kein Problem, kostet zwar 59 Euro (die ich immerhin absetzen kann - juhuu) aber ist dann auch zehn Jahre gültig. Also Fotos machen lassen (nicht schön) und alles Mögliche und das Ding beim Amt (in Ammersbek - da ich derzeit wohnungssuchend bin verbringe ich meine Zeit vorerst in meinem Elternhaus und bin demzufolge dort auch gemeldet) ordern.
Schneller als erwartet - nach knapp drei Wochen - erhielt ich ein von Rechtschreibfehlern gespicktes Schreiben aus dem Rathaus. "Sie können Ihren Deutscher Reisepass abholen" stand da, und zwar "Montags, Dienstags, Mittwochs" zu den amtsüblichen Zeiten. Mein Vater war so freundlich, mit seinem Rad hinzufahren und die Dokumente zu holen.
Das war Ende letzter Woche.
Gestern stellten wir denn fest, dass die netten Leute in der Bundesdruckerei leider entweder auch recht wenig Ahnung von Geographie und/oder Rechtschreibung haben. Statt meinem korrekten Geburtsort Bad Oldesloe findet sich dort ein mir unbekannter Ort namens "Bad Oldesoe" - ohne L. Toll. Den gibts nämlich gar nicht. Sprich: Das Amt hat Scheiße gebaut. Klingt jetzt vielleicht nicht sooo spektakulär und bloggenswert, aber da wir uns ja auf dem Weg in eine Überwachungsgesellschaft befinden wie sie penibler nicht sein kann bitte ich Euch, einfach mal folgendes Szenario vorzustellen:
Ich komme in Israel an, vollgepackt mit allerhand auffälligen Zeug (Camcorder, Kameras, Laptops) weshalb ich schonmal prophylaktisch zur Kontrolle gebeten werde. Zu dieser gehört natürlich auch eine Überprüfung des Reisepasses. Dabei stellt man fest, dass mein Geburtsort nicht existiert. Vermutlich ist mein Reisepass also gefälscht, unecht oder sonstwie komisch. Kann problematisch werden und ich ende ein paar Stunden später in israelischer Sicherheitsverwahrung.
Gleiches gilt auch für die USA (wo ich vermutlich auch noch irgendwann hin muss), wo man auch vor der ersten Einreise seinen Pass gewissermaßen akkreditieren lassen muss.
Auf den ganzen Mist habe ich ehrlich gesagt die nächsten Zehn Jahre keinen Bock. Daher werde ich morgen mal beim Amt anrufen, und folgenden Vorschlag machen:
Ich kriege noch diese Woche einen (Express-) Reisepass und einen neuen Personalausweis mit korrekten Daten. Dafür was zu bezahlen sehe ich irgendwie nicht ein, darüber hinaus werde ich noch vorschlagen, mir die neuen Fotos, die ich jetzt natürlich auch noch brauche zu bezahlen. Falls man auf diesen Vorschlag nicht eingeht werde ich mir halt irgendwas überlegen müssen - ich halte Euch aber auf dem Laufenden...
Stattdessen reise ich lieber in der Weltgeschichte herum und halte Diffusoren hoch und drücke auf Knöpfe. Wenn ich das ein bißchen ausschmücken täte könnte man sagen, dass ich gelegentlich beruflich im Ausland zu tun habe. Wisst Ihr ja eh alle...
Letztens brauchte ich mal wegen einer bevorstehenden Israelreise nächste Woche einen neuen Reisepass. Kein Problem, kostet zwar 59 Euro (die ich immerhin absetzen kann - juhuu) aber ist dann auch zehn Jahre gültig. Also Fotos machen lassen (nicht schön) und alles Mögliche und das Ding beim Amt (in Ammersbek - da ich derzeit wohnungssuchend bin verbringe ich meine Zeit vorerst in meinem Elternhaus und bin demzufolge dort auch gemeldet) ordern.
Schneller als erwartet - nach knapp drei Wochen - erhielt ich ein von Rechtschreibfehlern gespicktes Schreiben aus dem Rathaus. "Sie können Ihren Deutscher Reisepass abholen" stand da, und zwar "Montags, Dienstags, Mittwochs" zu den amtsüblichen Zeiten. Mein Vater war so freundlich, mit seinem Rad hinzufahren und die Dokumente zu holen.
Das war Ende letzter Woche.
Gestern stellten wir denn fest, dass die netten Leute in der Bundesdruckerei leider entweder auch recht wenig Ahnung von Geographie und/oder Rechtschreibung haben. Statt meinem korrekten Geburtsort Bad Oldesloe findet sich dort ein mir unbekannter Ort namens "Bad Oldesoe" - ohne L. Toll. Den gibts nämlich gar nicht. Sprich: Das Amt hat Scheiße gebaut. Klingt jetzt vielleicht nicht sooo spektakulär und bloggenswert, aber da wir uns ja auf dem Weg in eine Überwachungsgesellschaft befinden wie sie penibler nicht sein kann bitte ich Euch, einfach mal folgendes Szenario vorzustellen:
Ich komme in Israel an, vollgepackt mit allerhand auffälligen Zeug (Camcorder, Kameras, Laptops) weshalb ich schonmal prophylaktisch zur Kontrolle gebeten werde. Zu dieser gehört natürlich auch eine Überprüfung des Reisepasses. Dabei stellt man fest, dass mein Geburtsort nicht existiert. Vermutlich ist mein Reisepass also gefälscht, unecht oder sonstwie komisch. Kann problematisch werden und ich ende ein paar Stunden später in israelischer Sicherheitsverwahrung.
Gleiches gilt auch für die USA (wo ich vermutlich auch noch irgendwann hin muss), wo man auch vor der ersten Einreise seinen Pass gewissermaßen akkreditieren lassen muss.
Auf den ganzen Mist habe ich ehrlich gesagt die nächsten Zehn Jahre keinen Bock. Daher werde ich morgen mal beim Amt anrufen, und folgenden Vorschlag machen:
Ich kriege noch diese Woche einen (Express-) Reisepass und einen neuen Personalausweis mit korrekten Daten. Dafür was zu bezahlen sehe ich irgendwie nicht ein, darüber hinaus werde ich noch vorschlagen, mir die neuen Fotos, die ich jetzt natürlich auch noch brauche zu bezahlen. Falls man auf diesen Vorschlag nicht eingeht werde ich mir halt irgendwas überlegen müssen - ich halte Euch aber auf dem Laufenden...
12. Juni 2008
Was ich so den ganzen Tag mache...
So, ich schreibe hier ja eher selten von meiner Arbeit, das liegt daran, dass ich immer den gleichen Kram mache:
Ich stehe nämlich den ganzen Tag auf Hubsteigern rum und fotografiere Menschenmassen für Katalogunternehmen damit die dann im Anschluss in 8x8 Metern (Überformat, kann man glaube ich nicht bei Rossmann entwickeln lassen) an irgendwelche Hauswände gehängt werden. Den ganzen Tag.

Erst so. Es geht noch höher. Angst.

Dann, mittels SPACE SCIENCE kommt alles in groß an die Wand. Jau.
Danke an Klaus für das Foto mit mir auf dem Hubsteiger - es ist besser geworden als meine Menschenmenge.
Ich stehe nämlich den ganzen Tag auf Hubsteigern rum und fotografiere Menschenmassen für Katalogunternehmen damit die dann im Anschluss in 8x8 Metern (Überformat, kann man glaube ich nicht bei Rossmann entwickeln lassen) an irgendwelche Hauswände gehängt werden. Den ganzen Tag.
Erst so. Es geht noch höher. Angst.

Dann, mittels SPACE SCIENCE kommt alles in groß an die Wand. Jau.
Danke an Klaus für das Foto mit mir auf dem Hubsteiger - es ist besser geworden als meine Menschenmenge.
8. Juni 2008
7. Juni 2008
2. Juni 2008
Go plug yourself in
Neue Aktion: Glory Holes. Klingt pervers, ist es aber nicht
Das Konzept: In Hamburg verteilt werden Klinkenbuchsen mit Musik Eurer zukünftigen Lieblingsinterpreten dahinter. Was es ist wisst Ihr erstmal nicht. Aber: an den Löchern steht eine Website, darauf könnt Ihr mehr Informationen kriegen. Das sieht dann so aus:

Wo genau die Löcher sind verraten wir nicht. Wäre auch langweilig. Tips gibt es auf der Website. Und sonst: Einfach losziehen und Augen offen - es werden immer mehr!
http://gloryhol.es
Das Konzept: In Hamburg verteilt werden Klinkenbuchsen mit Musik Eurer zukünftigen Lieblingsinterpreten dahinter. Was es ist wisst Ihr erstmal nicht. Aber: an den Löchern steht eine Website, darauf könnt Ihr mehr Informationen kriegen. Das sieht dann so aus:

Wo genau die Löcher sind verraten wir nicht. Wäre auch langweilig. Tips gibt es auf der Website. Und sonst: Einfach losziehen und Augen offen - es werden immer mehr!
http://gloryhol.es
28. Mai 2008
18. Mai 2008
12. Mai 2008
30. April 2008
E-Mail für mich...
Wie einige von Euch vielleicht wissen zählt zu meinen exquisiten, teuren Hobbies das Studieren. Um dies zu finanzieren muss ich manchmal so ansonsten überflüssige und weltfremde Dinge tun wie zu Arbeiten. Davon bezahle ich neben meiner Mehrzimmerwohnung in exponierter Lage, meinem britischen Sportwagen, meinen zahlreichen Fabergéeiern, meinem Koks, meinem französischen Champagner und dem russischen Kaviar den ich pflege, schaufelweise in mich rein zu schütten auch noch solch drollige Dinge wie den Kopierer in der Bibliothek, Bücher und den ganzen anderen Krempel der direkt oder indirekt mit so einem Studium zusammenhängt.
Da meine Eltern eher bezahlunwillig sind und ich für den oben genannten, doch eher ausschweifenden Lebensstil natürlich enorme Barschaften benötige (teilweise bis zu 700 Euro im Monat!) und ich mich obendrein mit einem Leben als Langzeitstudierender abgefunden habe (es passt ganz gut zu mir, Langzeitstudent sein ist das neue Schwarz und mindestens so cool wie American Apparel und Latte Macchiato) muss ich halt dafür Sorgen "dass die Knete stimmt" (G. Gabriel).
Dies tue ich als Freiberufler in der Werbung, ich bin Foto- und Digitalassistent, selber Fotograf, ich Illustriere, ich mache Bürokram und wenn mein Chef sagt "Ich brauch' nen Kaffee, magst Du uns einen holen?" zockel' ich auch mal in den ersten Stock und hole zwei Becher Plörre aus dem Automaten. Insgesamt also das, was haufenweise Leute tun, ob Studenten oder nicht. Dass ich trotzdem noch weiterstudiere liegt mehr oder weniger - um es mal in einen Haufen polemische Worte zu fassen - an meiner Liebe zur Wissenschaft und dem ganzen Krempel da drumherum.
Nun, diese Woche bin ich "beruflich im Ausland tätig" was bedeutet dass ich auf einer durch ihren gutentwickelten Clubtourismus bekannten Baleareninsel 16 Stunden am Tag mit einer Kamera in der Gegend stehe, Diffusoren hochhalte, in Aperture Bilddatenbanken anlege, mich mit den Anderen drüber ärgere dass das eine Model nicht rechtzeitig da sein kann und mir einen gehörigen Sonnenbrand hole (höchstwahrscheinlich) - vom Meer oder dem Land sehe ich vermutlich nichts.
Jedenfalls meinte mein einer Dozent dass er es für nötig halte, dass man es wenn man es vorher wüsste doch bitte abmelden solle, bei Krankheit Attest vorlegen und Tüdelühastenichgesehen. Also schrieb ich ihm eine Mail:
Sehr geehrter Herr,
da Sie um rechtzeitiges Informieren gebeten haben:
Ich halte mich nächste Woche nicht an der Uni auf, da ich mich beruflich im Ausland aufhalte. Daher kann ich leider nicht an Ihrem Minnesangseminar teilnehmen.
mit freundlichen Grüßen
Die Antwort folgte ein paar Tage später und hat mich umgehend verwirrt, strotzt sie doch vor... naja, seht selbst:
Sehr geehrter Herr,
"beruflich" wäre Ihre Reise, wenn sie Ihr Studium beträfe, denn das ist die Berufsausbildung, die Sie gerade machen (auf staatliche Kosten übrigens). Bei allem Verständnis für den notwendigen Erwerb Ihres Lebensunterhalts sollten Sie in diesem Bereich doch die Prioritäten anders setzen. Arbeiten Sie NEBEN dem Studium, nicht statt desselben!
Mit freundlichem Gruß
Oho! Voller Spitzfindigkeit.
Was schreibt man da?
Außer den üblichen Beleidigungen die mir zunächst in den Kopf schossen fielen mir noch folgende Punkte ein, die zumindest einer Diskussion bedürfen:
1.) Willkommen in 2008! Eine Wohnung mietet man nicht mehr für 50 Euro, Essen wird auch nicht gerade billiger (Oder klauen Sie etwa, werter Dozent?) und auch Bücher kriegt man leider nicht für lau.
2.) Kann mir mal bitte jemand Den Teil mit "auf staatliche Kosten übrigens" erklären? Soweit ich weiß setzt sich der Staat aus dem Staatsvolk zusammen, also im Großen und Ganzen mir und den ganzen anderen Leuten die hier noch rumlaufen. Einrichtungen wie Universitäten finanzieren sich - zumindest zum großen Teil, bei meiner Uni ist es garantiert auch so - durch staatliche Zuschüsse. Die wiederum durch Steuern eingenommen werden. Die ich zahle. Klar, nicht viel, um einen Lehrstuhl für ältere deutsche Literatur aufrechtzuerhalten reicht es garantiert nicht. Trotz Allem ist so eine strunzdumme Aussage natürlich ein ziemlicher Schlag ins Gesicht (auf die "HÄH?"-Art) und lässt nicht unbedingt auf einen besonders einsichtigen Schreiber schließen (über seine ansonsten didaktisch eher fragwürdige Art lasse ich mich hier lieber nicht aus...).
3.) Vielen Dank für den Tipp, "NEBEN dem Studium" zu arbeiten. Wow, wäre ich echt nie drauf gekommen, wirklich nicht. Dafür sollten Sie wirklich den Nobelpreis für Wirtschaft bekommen. DAS IST JA SO EINFACH WARUM BIN ICH DA NICHT SELBER DRAUF GEKOMMEN!!!!1!!eins!!!
4.) WTF?
5.) Wenn es so unglaublich fatal ist, unentschuldigt zu Fehlen, warum lässt er es überhaupt zu? Ich bin ja froh, dass es da allgemeine Richtlinien gibt, sonst wäre eventuell die Prügelstrafe längst wieder eingeführt :P
Aber danke für das Verständnis und so.
Da meine Eltern eher bezahlunwillig sind und ich für den oben genannten, doch eher ausschweifenden Lebensstil natürlich enorme Barschaften benötige (teilweise bis zu 700 Euro im Monat!) und ich mich obendrein mit einem Leben als Langzeitstudierender abgefunden habe (es passt ganz gut zu mir, Langzeitstudent sein ist das neue Schwarz und mindestens so cool wie American Apparel und Latte Macchiato) muss ich halt dafür Sorgen "dass die Knete stimmt" (G. Gabriel).
Dies tue ich als Freiberufler in der Werbung, ich bin Foto- und Digitalassistent, selber Fotograf, ich Illustriere, ich mache Bürokram und wenn mein Chef sagt "Ich brauch' nen Kaffee, magst Du uns einen holen?" zockel' ich auch mal in den ersten Stock und hole zwei Becher Plörre aus dem Automaten. Insgesamt also das, was haufenweise Leute tun, ob Studenten oder nicht. Dass ich trotzdem noch weiterstudiere liegt mehr oder weniger - um es mal in einen Haufen polemische Worte zu fassen - an meiner Liebe zur Wissenschaft und dem ganzen Krempel da drumherum.
Nun, diese Woche bin ich "beruflich im Ausland tätig" was bedeutet dass ich auf einer durch ihren gutentwickelten Clubtourismus bekannten Baleareninsel 16 Stunden am Tag mit einer Kamera in der Gegend stehe, Diffusoren hochhalte, in Aperture Bilddatenbanken anlege, mich mit den Anderen drüber ärgere dass das eine Model nicht rechtzeitig da sein kann und mir einen gehörigen Sonnenbrand hole (höchstwahrscheinlich) - vom Meer oder dem Land sehe ich vermutlich nichts.
Jedenfalls meinte mein einer Dozent dass er es für nötig halte, dass man es wenn man es vorher wüsste doch bitte abmelden solle, bei Krankheit Attest vorlegen und Tüdelühastenichgesehen. Also schrieb ich ihm eine Mail:
Sehr geehrter Herr,
da Sie um rechtzeitiges Informieren gebeten haben:
Ich halte mich nächste Woche nicht an der Uni auf, da ich mich beruflich im Ausland aufhalte. Daher kann ich leider nicht an Ihrem Minnesangseminar teilnehmen.
mit freundlichen Grüßen
Die Antwort folgte ein paar Tage später und hat mich umgehend verwirrt, strotzt sie doch vor... naja, seht selbst:
Sehr geehrter Herr,
"beruflich" wäre Ihre Reise, wenn sie Ihr Studium beträfe, denn das ist die Berufsausbildung, die Sie gerade machen (auf staatliche Kosten übrigens). Bei allem Verständnis für den notwendigen Erwerb Ihres Lebensunterhalts sollten Sie in diesem Bereich doch die Prioritäten anders setzen. Arbeiten Sie NEBEN dem Studium, nicht statt desselben!
Mit freundlichem Gruß
Oho! Voller Spitzfindigkeit.
Was schreibt man da?
Außer den üblichen Beleidigungen die mir zunächst in den Kopf schossen fielen mir noch folgende Punkte ein, die zumindest einer Diskussion bedürfen:
1.) Willkommen in 2008! Eine Wohnung mietet man nicht mehr für 50 Euro, Essen wird auch nicht gerade billiger (Oder klauen Sie etwa, werter Dozent?) und auch Bücher kriegt man leider nicht für lau.
2.) Kann mir mal bitte jemand Den Teil mit "auf staatliche Kosten übrigens" erklären? Soweit ich weiß setzt sich der Staat aus dem Staatsvolk zusammen, also im Großen und Ganzen mir und den ganzen anderen Leuten die hier noch rumlaufen. Einrichtungen wie Universitäten finanzieren sich - zumindest zum großen Teil, bei meiner Uni ist es garantiert auch so - durch staatliche Zuschüsse. Die wiederum durch Steuern eingenommen werden. Die ich zahle. Klar, nicht viel, um einen Lehrstuhl für ältere deutsche Literatur aufrechtzuerhalten reicht es garantiert nicht. Trotz Allem ist so eine strunzdumme Aussage natürlich ein ziemlicher Schlag ins Gesicht (auf die "HÄH?"-Art) und lässt nicht unbedingt auf einen besonders einsichtigen Schreiber schließen (über seine ansonsten didaktisch eher fragwürdige Art lasse ich mich hier lieber nicht aus...).
3.) Vielen Dank für den Tipp, "NEBEN dem Studium" zu arbeiten. Wow, wäre ich echt nie drauf gekommen, wirklich nicht. Dafür sollten Sie wirklich den Nobelpreis für Wirtschaft bekommen. DAS IST JA SO EINFACH WARUM BIN ICH DA NICHT SELBER DRAUF GEKOMMEN!!!!1!!eins!!!
4.) WTF?
5.) Wenn es so unglaublich fatal ist, unentschuldigt zu Fehlen, warum lässt er es überhaupt zu? Ich bin ja froh, dass es da allgemeine Richtlinien gibt, sonst wäre eventuell die Prügelstrafe längst wieder eingeführt :P
Aber danke für das Verständnis und so.
25. April 2008
Ach, Popmusiker...
In der Frankfurter Allgemeinen durfte ich heute lesen wie schlecht es der deutschen Musikindustrie geht - in einem offenen Brief wandten sich diverse Größen der Kulturbranche an die Bundeskanzlerin und forderten "eine staatliche Aufsicht [...] zum fairen Ausgleich der Interessen aller Beteiligten", da "im Internet [...] Musik, Filme und Hörbücher millionenfach angeboten undheruntergeladen, ohne dass die Kreativen [...] dafür eine faire Entlohnung erhalten". "Zur Chefsache" solle dies werden, denn "langfristig wird so die kulturelle und kreative Vielfalt in unserem Land abnehmen und wir verspielen eine unserer wichtigsten Zukunftsressourcen.
Gut, haben wir alles schon seit Jahren, immer die gleiche Leier. Die Musikindustrie hat es leider verpennt, rechtzeitig auf das Internet zu reagieren und nun fordern die Zuspätkommer trotzdem irgendwas ein.
Schade nur, dass die Auswahl der "Kreativen" doch eher fragwürdig erscheint. Neben komplett Unbekannten (die aber mehrheitlich mit Doktortiteln ausgestattet sind) und Leuten, die überall ihren Namen drunterkritzeln wenn es irgendwie um eine Verbindung aus Kultur und am besten noch Wirtschaft geht und die vermutlich nichtmal wissen, was mp3 und avi sind (Kurt Beck) finden sich auch diverse Namen aus der tatsächlichen Medienbranche.
Schauen wir uns doch mal einige unserer "wichtigste Zukunftsressource" an, wer die armen, unterbezahlten Geknechteten sind die trotz ihres enormen kreativen Potentials und ob ihrer Verdienste um die deutsche Kulturlandschaft geradezu unrechtmässig um Lohn und Brot gebracht werden und jederzeit Gefahr laufen, unter der Brücke zu enden:
- BAP: Total unerträglich, ich wusste gar nicht dass die Generation 50+ Raubkopien besitzt.
- Culcha Candela: Trivial, wird sich in zwei Jahren eh keiner mehr dran erinnern.
- Helmut Dietl: Hahahahhahahahahahahhhhahah!
- DJ Ötzi: Bitte, soll das ein Witz sein?
- Herbert Grönemeyer: Armer Junge, wirklich.
- Udo Jürgens: Scheintoter Musicalaffe, vermutlich wurde er mittels Elektroschocks dazu gebracht, eine Unterschrift zu leisten. Außerdem hat er seine letzte Platte verkauft als es noch gar keine Computer gab.
- Klaus & Klaus: Honorable mention.
- Alexander Klaws: Oh Mann, eigentlich müsste ich dazu jetzt auch was schreiben, aber naja...
- Mickie Krause: Mit seinen Hits wie "Zehn nackte Friseusen" und seinem allgemein kulturell bedeutsamen Erscheinen wird er vermutlich bald vom Goethe-Institut auf eine Konzerttournee geschickt um deutsche Werte in der Welt zu vermitteln.
- LaFee: Irrelevant.
- Udo Lindenberg: Siehe den anderne Udo etwas weiter oben. Ist die Hotelrechnung zu hoch?
- Annett Lousian: Ihr kultureller Beitrag endet leider mit ihrer nicht zu unterschätzenden Oberweite, Beruf verfehlt.
- Peter Maffay: Kein Kommentar, merkste selber.
- Reinhard Mey: Er hat immerhin eine Gedenktafel am Flughafen Hannover, das dürfte die weitreichendste und langlebigste Auswirkung auf die Gesellschaft haben, die einer der hier genannten hat. Er ist der Einäugige unter den Blinden, gewissermaßen.
- Monrose: Haben keinen Grund sich zu beschweren, trivial und unerträglich.
- Reamonn: Meine Güte!
(Es folgen ein paar Interpreten wie Revolverheld, Rosenstolz, Jennifer Rostock und Sasha die es mir eigentlich nicht wert sind, irgendwas über sie zu schreiben, sie reihen sich allerdings auch sehr harmonisch in diese Liste ein)
- Atze Schröder: Siehe Mickie Krause, in irgendeiner Zeitschrift zu der ich letztens ein Belegexemplar hatte sagte er in einem Interview dass er einen Porsche 911 besäße - ich finde das ist kein besonders gutes Indiz für einen internetverschuldeten schlechten Lebensstandard. Oder was will er noch? Einen GOLDENEN Porsche?
- Til Schweiger: Til Schweiger, Dich habe ich mal so richtig gefressen. Hier den Kulturvorreiter spielen und sich auf der anderen Seite darüber auskotzen dass Dein letzter Film leider aufgrund seiner enormen Banalität nicht für den deutschen Filmpreis nominiert wurde. Gut gemacht. Zurück zur Lindenstraße, bitte.
- Scooter: Der Frontmann fährt immerhin regelmäßig in seinem Ferrari durch die Gegend, siehe Atze Schröder.
- Ralph Siegel: Ich dachte der wäre tot?
- Tokio Hotel: Lachhaft, seit ungefähr siebzig Jahren gab es keinen schlimmeren Kulturträger.
Liebe Genannte,
Ihr seid nicht die einzigen, die aus Scheiße Geld machen - warum Ihr das allerdings an die große Glocke hängen und Euch als Botschafter von Kultur, Kreativität und Potential darstellen müsst ist mir schleierhaft. Geht bitte mal aus und guckt Euch an was die richtigen Kreativen machen, die die nicht nach wirtschaftlichen Interessen handeln oder die einfach Singen, ein Instument spielen oder Filme drehen können. Weil sie es mögen. Dann werdet Ihr Euch vermutlich in Grund und Boden schämen dass Ihr mit Eurem trivialen Popmüll unbedingt meine Tageszeitung zumüllen müsst. Das ist gar nicht so schwer.
Und außerdem: Man kriegt wofür man bezahlt. Wer nur bereit ist, ein paar Euro für sein Auto auszugeben endet eventuell mit einem 25 Jahre alten VW Polo mit Fahrertür in Kontrastfarbe und nur zwei funktionierenden Gängen. Ähnlich sieht es mit Euren Produkten aus. Warum sollte man Geld für eine "Leistung" wie die einer Band wie Scooter ausgeben wenn man das dafür erhaltene Produkt so ist, wie es nunmal ist - nämlich nicht viel wert.
Verschweigen möchte ich trotz allem nicht dass es auch einige Leute, deren Leistungen tatsächlich als solche anerkennenswert sind und die nicht nur irgendwelchen ätzenden Kram produzieren, sondern tatsächlich so etwas wie einen kulturellen Beitrag liefern. Leider sind das allerhöchstens zehn Prozent - und warum beispielsweise Fatih Akin unbedingt auf so einem schrecklichen Pamphlet seinen Namen setzen muss ist mir komplett schleierhaft. Und bei Samy Deluxe vermute ich dass er entweder unglaublich viel Geld für sowas bekommt oder gerichtlich dazu verdonnert wurde - anders kann ich mir nicht erklären dass er auch auf schätzungsweise jedem GEZ- oder Arbeitsmessenplakat zu sehen ist...
Gut, haben wir alles schon seit Jahren, immer die gleiche Leier. Die Musikindustrie hat es leider verpennt, rechtzeitig auf das Internet zu reagieren und nun fordern die Zuspätkommer trotzdem irgendwas ein.
Schade nur, dass die Auswahl der "Kreativen" doch eher fragwürdig erscheint. Neben komplett Unbekannten (die aber mehrheitlich mit Doktortiteln ausgestattet sind) und Leuten, die überall ihren Namen drunterkritzeln wenn es irgendwie um eine Verbindung aus Kultur und am besten noch Wirtschaft geht und die vermutlich nichtmal wissen, was mp3 und avi sind (Kurt Beck) finden sich auch diverse Namen aus der tatsächlichen Medienbranche.
Schauen wir uns doch mal einige unserer "wichtigste Zukunftsressource" an, wer die armen, unterbezahlten Geknechteten sind die trotz ihres enormen kreativen Potentials und ob ihrer Verdienste um die deutsche Kulturlandschaft geradezu unrechtmässig um Lohn und Brot gebracht werden und jederzeit Gefahr laufen, unter der Brücke zu enden:
- BAP: Total unerträglich, ich wusste gar nicht dass die Generation 50+ Raubkopien besitzt.
- Culcha Candela: Trivial, wird sich in zwei Jahren eh keiner mehr dran erinnern.
- Helmut Dietl: Hahahahhahahahahahahhhhahah!
- DJ Ötzi: Bitte, soll das ein Witz sein?
- Herbert Grönemeyer: Armer Junge, wirklich.
- Udo Jürgens: Scheintoter Musicalaffe, vermutlich wurde er mittels Elektroschocks dazu gebracht, eine Unterschrift zu leisten. Außerdem hat er seine letzte Platte verkauft als es noch gar keine Computer gab.
- Klaus & Klaus: Honorable mention.
- Alexander Klaws: Oh Mann, eigentlich müsste ich dazu jetzt auch was schreiben, aber naja...
- Mickie Krause: Mit seinen Hits wie "Zehn nackte Friseusen" und seinem allgemein kulturell bedeutsamen Erscheinen wird er vermutlich bald vom Goethe-Institut auf eine Konzerttournee geschickt um deutsche Werte in der Welt zu vermitteln.
- LaFee: Irrelevant.
- Udo Lindenberg: Siehe den anderne Udo etwas weiter oben. Ist die Hotelrechnung zu hoch?
- Annett Lousian: Ihr kultureller Beitrag endet leider mit ihrer nicht zu unterschätzenden Oberweite, Beruf verfehlt.
- Peter Maffay: Kein Kommentar, merkste selber.
- Reinhard Mey: Er hat immerhin eine Gedenktafel am Flughafen Hannover, das dürfte die weitreichendste und langlebigste Auswirkung auf die Gesellschaft haben, die einer der hier genannten hat. Er ist der Einäugige unter den Blinden, gewissermaßen.
- Monrose: Haben keinen Grund sich zu beschweren, trivial und unerträglich.
- Reamonn: Meine Güte!
(Es folgen ein paar Interpreten wie Revolverheld, Rosenstolz, Jennifer Rostock und Sasha die es mir eigentlich nicht wert sind, irgendwas über sie zu schreiben, sie reihen sich allerdings auch sehr harmonisch in diese Liste ein)
- Atze Schröder: Siehe Mickie Krause, in irgendeiner Zeitschrift zu der ich letztens ein Belegexemplar hatte sagte er in einem Interview dass er einen Porsche 911 besäße - ich finde das ist kein besonders gutes Indiz für einen internetverschuldeten schlechten Lebensstandard. Oder was will er noch? Einen GOLDENEN Porsche?
- Til Schweiger: Til Schweiger, Dich habe ich mal so richtig gefressen. Hier den Kulturvorreiter spielen und sich auf der anderen Seite darüber auskotzen dass Dein letzter Film leider aufgrund seiner enormen Banalität nicht für den deutschen Filmpreis nominiert wurde. Gut gemacht. Zurück zur Lindenstraße, bitte.
- Scooter: Der Frontmann fährt immerhin regelmäßig in seinem Ferrari durch die Gegend, siehe Atze Schröder.
- Ralph Siegel: Ich dachte der wäre tot?
- Tokio Hotel: Lachhaft, seit ungefähr siebzig Jahren gab es keinen schlimmeren Kulturträger.
Liebe Genannte,
Ihr seid nicht die einzigen, die aus Scheiße Geld machen - warum Ihr das allerdings an die große Glocke hängen und Euch als Botschafter von Kultur, Kreativität und Potential darstellen müsst ist mir schleierhaft. Geht bitte mal aus und guckt Euch an was die richtigen Kreativen machen, die die nicht nach wirtschaftlichen Interessen handeln oder die einfach Singen, ein Instument spielen oder Filme drehen können. Weil sie es mögen. Dann werdet Ihr Euch vermutlich in Grund und Boden schämen dass Ihr mit Eurem trivialen Popmüll unbedingt meine Tageszeitung zumüllen müsst. Das ist gar nicht so schwer.
Und außerdem: Man kriegt wofür man bezahlt. Wer nur bereit ist, ein paar Euro für sein Auto auszugeben endet eventuell mit einem 25 Jahre alten VW Polo mit Fahrertür in Kontrastfarbe und nur zwei funktionierenden Gängen. Ähnlich sieht es mit Euren Produkten aus. Warum sollte man Geld für eine "Leistung" wie die einer Band wie Scooter ausgeben wenn man das dafür erhaltene Produkt so ist, wie es nunmal ist - nämlich nicht viel wert.
Verschweigen möchte ich trotz allem nicht dass es auch einige Leute, deren Leistungen tatsächlich als solche anerkennenswert sind und die nicht nur irgendwelchen ätzenden Kram produzieren, sondern tatsächlich so etwas wie einen kulturellen Beitrag liefern. Leider sind das allerhöchstens zehn Prozent - und warum beispielsweise Fatih Akin unbedingt auf so einem schrecklichen Pamphlet seinen Namen setzen muss ist mir komplett schleierhaft. Und bei Samy Deluxe vermute ich dass er entweder unglaublich viel Geld für sowas bekommt oder gerichtlich dazu verdonnert wurde - anders kann ich mir nicht erklären dass er auch auf schätzungsweise jedem GEZ- oder Arbeitsmessenplakat zu sehen ist...
20. April 2008
Pressespiegel
Mit nur einem halben Jahr Verspätung (siehe meinen Eintrag vom 10. August 2007) und aufgrund der aktuellen Debatte um die Enthüllungen über die Überwachungsmaßnahmen eines beliebten Discounters hat sich die Mopo gestern der ganzen Sache angenommen und einen Artikel darüber geschrieben:

Wir erinnern uns: Die schnöseligen Eventgastronomen eines von der Hamburger "Alternativkultur" stark frequentierten Clubs filmten weniger ihre eigenen Zechpreller sondern mehr - verbotenermaßen - den Bürgersteig. Ein paar Kameras wurden abgebaut, einige nicht. Es bleibt spannend...
Falls das hier jemand im Unterricht verwendet hier ein paar Diskussionsfragen:
1) Würdest Du Deinen Nachbarn mit Kameras ausspionieren wollen? Warum, Warum nicht?
2) Findest Du es sinnvoll, dass Firmen ihre Angestellten filmen? Argumentiere! Schreibe im Zweifelsfall an einen Großkonzern in Deiner Umgebung und versuche, einen Ansprechpartner in den Unterricht zu bekommen.
3) Du bist Betreiber eines Eventgastronomiebetriebes. Was sind Deine Ängste? Wie kannst Du ihnen entgegentreten?

Wir erinnern uns: Die schnöseligen Eventgastronomen eines von der Hamburger "Alternativkultur" stark frequentierten Clubs filmten weniger ihre eigenen Zechpreller sondern mehr - verbotenermaßen - den Bürgersteig. Ein paar Kameras wurden abgebaut, einige nicht. Es bleibt spannend...
Falls das hier jemand im Unterricht verwendet hier ein paar Diskussionsfragen:
1) Würdest Du Deinen Nachbarn mit Kameras ausspionieren wollen? Warum, Warum nicht?
2) Findest Du es sinnvoll, dass Firmen ihre Angestellten filmen? Argumentiere! Schreibe im Zweifelsfall an einen Großkonzern in Deiner Umgebung und versuche, einen Ansprechpartner in den Unterricht zu bekommen.
3) Du bist Betreiber eines Eventgastronomiebetriebes. Was sind Deine Ängste? Wie kannst Du ihnen entgegentreten?
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