Ja, heute war ich mal beim Arzt. Das klingt schonmal als könnte es der Anfang eines schlechten Stand-ups sein - ist es aber nicht, keine Angst. Auf jeden Fall hab ich einen so niedrigen Blutzuckerspiegel (unter 20, 60 bis 110 'Einheiten' ist normal), daß es ein Wunder ist daß ich überhaupt zehn Minuten durchhalte ohne einzuschlafen... Mit meinem Hals ist auch irgendwas und wegen meiner Leber gehe ich in anderthalb Wochen nochmal hin...
Okay, meine Motivationslosigkeit, die ich in der Form auch nicht von mir kenne wäre somit eigentlich geklärt, mein Dozent findet es okay, daß ich meine Hausarbeit in nächster Zeit vorbeischicke und das Wochenende verbringe ich in Dänemark... Also alles soweit... gut will ichs nicht nennen, aber naja...
Dafür habe ich im Wartezimmer gesehen, daß Haakon von Norwegen der Böse Zwilling vom Cake-John ist (okay, nur auf unscharfen Paparazzibildern in der Bunte, aber immerhin). Leider durfte ich mich weder defibrillieren noch Kochsalzlösung kosten... vielleicht nächstes Mal...
Ja, und um nochmehr belanglose Informationen zu bieten - gestern war ich in Das Wandelnde Schloss. Herrlicher Film! Wir sind sogar darin übereingekommen, daß er besser ist als Chihiros Reise ins Zauberland. Betrachte ich die Miyazakifilme, die ich bisher gesehen habe findet also immer eine kleine Steigerung statt - das finde ich sehr sehr lobenswert.
Und auf Larissas Tipp hin habe ich die Bilder vom Hiveskonzert letzten Oktober (Dennis' Welt der seriösen Berichterstattung berichtete) an die Band geschickt, da sie eine DVD herausgeben wollen und so wie es aussieht (zumindest habe ich schon mein Einverständnis gegeben, daß die Bilder kommerziell verwertet werden) werden sie auch auf der Scheibe veröffentlicht - ich werde berühmt sozusagen.
26. August 2005
25. August 2005
Fröhlichen Todestag, Wichmann von Magdeburg!
Heute vor 809 Jahren ist Wichmann von Magdeburg, ein toller Hecht vermutlich und mein Hausarbeitsthema von uns gegangen. Ob es im Kreise seiner Liebsten war und ob irgendwer geweint hat ist nicht mehr bekannt, aber man kann sicher sein, daß er ein großer Mann war. Ein Herr sogar. Denn er hat Haldersleben so dermaßen kaputtgemacht, daß es erst 1223 wieder funktionsfähig war - das mach mal einer nach!
22. August 2005
Erste Tests mit dem neuen Equipment...
So, wie ich ja schon vor ein paar Tagen geschrieben habe, ist mein beschauliches Musik- und Medienkombinat Budenix jetzt auch um ein schniekes Mischpult bereichert worden. Und weil die Bilder nicht derbe genug sind kommen sie halt statt auf budenix.de erstmal hierher.
Für die Anbindung an meine Rechner (dummerweise hat Apple weder dem iBook noch dem Mac Mini einen Mikrofoneingang spendiert) sorgt ein iMic USB-Adapter von... öh... Griffin Technologies - genau!

Hier nochmal ein Bild von dem Gerät, es sind erstaunlich viele Kabel angeschlossen und man höre und schaue - jedes Kabel ist an seinem Ende zumindest mit irgendwas grob instrumentenähnlichem verbunden. Bisher bin ich leider nicht über Testaufnahmen hinweggekommen, aber was ich bisher aufgenommen hatte klang wesentlich besser als die Aufnahmen die wir auf meinem PC gemacht haben (z.B. Hotel Kalifornien)

Der klassische Blick das Instrument herunter. Mein Bass nämlich, der bisher glaube ich auf keiner Aufnahme benutzt wurde - aber einen zu haben ist glaube ich immer ganz gut und wenn wir das nächste Mal "ins Studio gehen" (ein reichlich übertriebener Begriff in diesem Zusammenhang) wird sich bestimmt irgendwer bequemen, darauf zu spielen.
A propos Studio: Durch das neue Mischpult sind wir im Grunde nicht mehr an Buddies Häuschen angewiesen, um halbwegs gute Aufnahmen hinzukriegen. Ab jetzt sind eigentlich nur noch ein paar Steckdosen notwendig...

Verschwommen und alles was dazugehört. Das geschlossene Bier deutet an, daß Wichtigeres zu tun war...
Ausgesucht habe ich das Mischpult übrigens weil es einerseits billig war (70 Euro nach zähen Verhandlungen, im weltweiten Internet geht es sonst für mindestens 75 plus Versand über die Theke) aber auch Phantomspeisung (das ist wohl ziemlich gut wenn man mit billigen Mikrofonen - check - aufnimmt) und ein paar mehr Kanäle verfügt als eine nackte Soundkarte - außerdem: Man kann ordentlich einen draufmachen mit den 29 Drehknöpfen... Nunja...
Ach ja: Macht es vielleicht Sinn, ein eigenes Budenix-Blog zu haben? Oft Neuigkeiten dürfte es da aber nicht geben...
Für die Anbindung an meine Rechner (dummerweise hat Apple weder dem iBook noch dem Mac Mini einen Mikrofoneingang spendiert) sorgt ein iMic USB-Adapter von... öh... Griffin Technologies - genau!

Hier nochmal ein Bild von dem Gerät, es sind erstaunlich viele Kabel angeschlossen und man höre und schaue - jedes Kabel ist an seinem Ende zumindest mit irgendwas grob instrumentenähnlichem verbunden. Bisher bin ich leider nicht über Testaufnahmen hinweggekommen, aber was ich bisher aufgenommen hatte klang wesentlich besser als die Aufnahmen die wir auf meinem PC gemacht haben (z.B. Hotel Kalifornien)

Der klassische Blick das Instrument herunter. Mein Bass nämlich, der bisher glaube ich auf keiner Aufnahme benutzt wurde - aber einen zu haben ist glaube ich immer ganz gut und wenn wir das nächste Mal "ins Studio gehen" (ein reichlich übertriebener Begriff in diesem Zusammenhang) wird sich bestimmt irgendwer bequemen, darauf zu spielen.
A propos Studio: Durch das neue Mischpult sind wir im Grunde nicht mehr an Buddies Häuschen angewiesen, um halbwegs gute Aufnahmen hinzukriegen. Ab jetzt sind eigentlich nur noch ein paar Steckdosen notwendig...

Verschwommen und alles was dazugehört. Das geschlossene Bier deutet an, daß Wichtigeres zu tun war...
Ausgesucht habe ich das Mischpult übrigens weil es einerseits billig war (70 Euro nach zähen Verhandlungen, im weltweiten Internet geht es sonst für mindestens 75 plus Versand über die Theke) aber auch Phantomspeisung (das ist wohl ziemlich gut wenn man mit billigen Mikrofonen - check - aufnimmt) und ein paar mehr Kanäle verfügt als eine nackte Soundkarte - außerdem: Man kann ordentlich einen draufmachen mit den 29 Drehknöpfen... Nunja...
Ach ja: Macht es vielleicht Sinn, ein eigenes Budenix-Blog zu haben? Oft Neuigkeiten dürfte es da aber nicht geben...
21. August 2005
Gepfusch... naja, Ihr kennts ja schon...
Also so zum Sachverhalt: unsere Haustür schließt manchmal nicht richtig, was bedeutet, daß man da manchmal auch ohne Schlüssel reinkommt (das Problem ist bekannt, wurde allerdings noch nicht behoben). Was dabei (auch in einer beschaulichen Stadt wie Kiel) passieren kann sieht man hier:




Naja, fette Props für Ghettolifestyle eventuell...
Und ich bin sehr gespannt, wie lange DAS zu beheben dauert...




Naja, fette Props für Ghettolifestyle eventuell...
Und ich bin sehr gespannt, wie lange DAS zu beheben dauert...
Post von Rainbowtours...
Achtung jetzt, Freunde:
Amsterdam Reise 11.8. - 14.8.2005
Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Mitreisende,
wir bestätigen den Erhalt Ihres Schreibens vom 15.8.2005. Für die bezüglich des oben genannten Reisetermins entstandenen Unannehmlichkeiten möchten wir uns mit diesem Schreiben ausdrücklich bei Ihnen entschuldigen.
Bezüglich der Reiseleiter sind wir bemüht, stets kompetente und fachkundige Personen einzusetzen, wobei wir bislang davon ausgegangen sind, dass die Sei [sic!] beileitenden [gibts das Wort?] aufgrund der besonderen Orts- und Sprachkenntnisse zur Durchführung der Reise besonders geeignet wären. Insoweit werden wir selbstverständlich die erforderlichen Konsequenzen ziehen.
Da unsere Gesellschaft über keine eigenen Busse verfügt mieten wir die Busse von verschiedenen Busunternehmen an. Von diesen wird uns selbstverständlich die vertraglich vereinbarte Qualität der Busse sowie der Busfahrer zugesichert. Wir bedauern, dass dies bei der oben genannten Reise Ihrer Auffassung nach nicht der Fall war. Auch hier werden wir die erforderlichen Konsequenzen ziehen [ahaha, hoffentlich mich von Rainbowtoursreisen auszuschließen].
Die Gründe, die Sie Ihrem Schreiben bewogen haben [Grammatik? Aber wenigstens wohl kein Textbaustein], nehmen wir sehr ernst. Für konstruktive Kritik sind wir immer dankbar und werden Ihre Kritik auch beherzigen.
Mit freundlichen Grüßen
A.s. Reiseveranstaltungs GmbH
i.A. irgendwer, aber immerhin keine maschinenerstellte Unterschrift...
Ist das jetzt gut oder schlecht alles?
Amsterdam Reise 11.8. - 14.8.2005
Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Mitreisende,
wir bestätigen den Erhalt Ihres Schreibens vom 15.8.2005. Für die bezüglich des oben genannten Reisetermins entstandenen Unannehmlichkeiten möchten wir uns mit diesem Schreiben ausdrücklich bei Ihnen entschuldigen.
Bezüglich der Reiseleiter sind wir bemüht, stets kompetente und fachkundige Personen einzusetzen, wobei wir bislang davon ausgegangen sind, dass die Sei [sic!] beileitenden [gibts das Wort?] aufgrund der besonderen Orts- und Sprachkenntnisse zur Durchführung der Reise besonders geeignet wären. Insoweit werden wir selbstverständlich die erforderlichen Konsequenzen ziehen.
Da unsere Gesellschaft über keine eigenen Busse verfügt mieten wir die Busse von verschiedenen Busunternehmen an. Von diesen wird uns selbstverständlich die vertraglich vereinbarte Qualität der Busse sowie der Busfahrer zugesichert. Wir bedauern, dass dies bei der oben genannten Reise Ihrer Auffassung nach nicht der Fall war. Auch hier werden wir die erforderlichen Konsequenzen ziehen [ahaha, hoffentlich mich von Rainbowtoursreisen auszuschließen].
Die Gründe, die Sie Ihrem Schreiben bewogen haben [Grammatik? Aber wenigstens wohl kein Textbaustein], nehmen wir sehr ernst. Für konstruktive Kritik sind wir immer dankbar und werden Ihre Kritik auch beherzigen.
Mit freundlichen Grüßen
A.s. Reiseveranstaltungs GmbH
i.A. irgendwer, aber immerhin keine maschinenerstellte Unterschrift...
Ist das jetzt gut oder schlecht alles?
20. August 2005
Prima!
Antwort habe ich natürlich nicht von Rainbowtours bekommen, dafür habe ich heute freundlicherweise und unaufgefordert deren Newsletter bekommen - jetzt weiß ich wenigstens, wozu deren Kontaktformular gut ist...
19. August 2005
Statt sinnvollen Sachen...
17. August 2005
Budenix in neue Qualitätssphären hieven...
Benny, Buddy, Fossi - und sonstige Budenix-Mitglieder!
Heute bin ich mal losgegangen und hab mir das "billigste Mischpult das Sie dahaben" gekauft - ein Phonic MU 1002 für 70 Euro, dazu kommt morgen auch noch ein iMic USB Toneinang dazu und schwupps, kann ich zuhause tolle Sachen aufnehmen und die anderen brauchen nicht mehr ihren ganzen Kabelkram mitbringen...
Und so sieht das gute Ding aus:

Ganz viele psychedelische Schalter und Drehregler, blinkende Lichter und jede Menge Buchsen für mehr Intrumente als wir jemals haben werden - DAS ist Rock 'n Roll!
Heute bin ich mal losgegangen und hab mir das "billigste Mischpult das Sie dahaben" gekauft - ein Phonic MU 1002 für 70 Euro, dazu kommt morgen auch noch ein iMic USB Toneinang dazu und schwupps, kann ich zuhause tolle Sachen aufnehmen und die anderen brauchen nicht mehr ihren ganzen Kabelkram mitbringen...
Und so sieht das gute Ding aus:

Ganz viele psychedelische Schalter und Drehregler, blinkende Lichter und jede Menge Buchsen für mehr Intrumente als wir jemals haben werden - DAS ist Rock 'n Roll!
15. August 2005
Brief an Rainbowtours...
Mal gucken was darauf zurückkommt...
Sehr geehrte Damen und Herren,
dieses Wochenende habe ich, gemeinsam mit zwei Freunden an Ihrem „Amsterdam Special“ teilgenommen. Abgesehen von ein paar kleineren, eventuell vernachlässigbaren Punkten missfiel mir insbesondere das Verhalten der Reiseleitung bzw. des soweit ich das feststellen konnte einzigen Busfahrers.
Beide Reiseleiter waren zwar extrem „lustig“ (wobei besonders der jüngere durch sein anbiederndes Verhalten eher negativ auffiel), zeigten jedoch recht früh, wenig Ahnung von der gesamten Materie zu haben (auf Fragen nach bestimmten Gebäuden oder Verkehrsanbindungen einzelner Reiseteilnehmer kamen Antworten wie „Hahah, weiß ich nicht, ich kann gar nicht lesen, wissen Sie?“ - sehr amüsant...), weshalb wir relativ schnell von der angebotenen Stadtrundfahrt abließen. Gegen Ende der Fahrt erschienen beide (oder zumindest einer so stark, dass es noch in der fünften Reihe deutlich vernehmbar war) mit einer starken Fahne und dem Geruch nach schienen sie auch von den diversen reizvollen Coffeeshops der Stadt mehr oder minder Gebrauch gemacht zu haben. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich verdamme Drogenkonsum, noch dazu wo er erlaubt ist, nicht im geringsten, erwarte aber von Autoritäten, dass sie zumindest nüchtern bei der Arbeit erscheinen. Der jüngere machte auch keinen Hehl aus der ganzen Angelegenheit und verkündete lauthals wie er „mit seinen ganzen Amsterdamer Freunden“ am Tage „ordentlich einen drauf“ gemacht habe...
Der Leiter einer anderen Reisegruppe, ebenfalls aus Ihrem Hause, den wir desnachts am gleichen Bushaltepunkt antrafen bestätigte zumindest einige meiner Vermutungen und bezeichnete „unseren“ Leiter unter anderem als „komisch“ und „verpeilt“.
Während man derartiges Verhalten zwar kritisieren (schließlich haben sie ja den Ruf eines funorientierten, jugendlichen Unternehmens und da gehört es sich offenbar, typische Jugendmerkmale auch auf die Reiseleitung zu übertragen) kann, es jedoch kaum der Sicherheit abgetan hat machte mir der Busfahrer jedoch schon eher Angst.
Nachdem sich zwei oder drei Gäste darüber beschwert hatten, dass ihre Unterbringung in einem Hotel in Flughafennähe keineswegs zentral wäre und die Reiseleitung versuchte, dies anhand des Kataloges (man verwies auf eine äußerst schwammige Formulierung und behauptete, sie sei „juristisch“ und daher nicht anzweifelbar, daher behauptete man, dass Widerspruch in keiner Form erlaubt wäre) zu widerlegen, begann der Busfahrer mit Ihrer Zentrale in Hamburg zu telefonieren. Leider tat er dies ohne Freisprecheinrichtung und mitten im mittäglichen Stadtverkehr weshalb er mindestens zwei Vollbremsungen durchführen musste um keinen Unfall zu bauen. Dabei beschrieb er das Verhalten der Mitfahrenden als „tumultartig“ und stellte es als besonders wichtig heraus, „sein Feierabendbierchen endlich genießen“ zu können (wohlgemerkt um kurz nach ein Uhr nachmittags) – was wohl auch seine ganz und gar nicht ordnungsgemäßes Fahrweise erklären denn wer will schon gerne auf seinen dringend benötigten Alkohol verzichten?
Nun ja, jedenfalls würde ich es als erfreulich erachten, wenn auf ihren Touren weniger stressirresistente Verdachtsalkoholiker und Gelegenheitskiffer in leitenden beziehungsweise sicherheitsträchtigen Positionen eingesetzt werden würden denn noch mal möchte ich ungerne von einem nach Bier durstenden, telefonierenden Menschen durch die Straßen einer Großstadt gehetzt werden...
Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrte Damen und Herren,
dieses Wochenende habe ich, gemeinsam mit zwei Freunden an Ihrem „Amsterdam Special“ teilgenommen. Abgesehen von ein paar kleineren, eventuell vernachlässigbaren Punkten missfiel mir insbesondere das Verhalten der Reiseleitung bzw. des soweit ich das feststellen konnte einzigen Busfahrers.
Beide Reiseleiter waren zwar extrem „lustig“ (wobei besonders der jüngere durch sein anbiederndes Verhalten eher negativ auffiel), zeigten jedoch recht früh, wenig Ahnung von der gesamten Materie zu haben (auf Fragen nach bestimmten Gebäuden oder Verkehrsanbindungen einzelner Reiseteilnehmer kamen Antworten wie „Hahah, weiß ich nicht, ich kann gar nicht lesen, wissen Sie?“ - sehr amüsant...), weshalb wir relativ schnell von der angebotenen Stadtrundfahrt abließen. Gegen Ende der Fahrt erschienen beide (oder zumindest einer so stark, dass es noch in der fünften Reihe deutlich vernehmbar war) mit einer starken Fahne und dem Geruch nach schienen sie auch von den diversen reizvollen Coffeeshops der Stadt mehr oder minder Gebrauch gemacht zu haben. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich verdamme Drogenkonsum, noch dazu wo er erlaubt ist, nicht im geringsten, erwarte aber von Autoritäten, dass sie zumindest nüchtern bei der Arbeit erscheinen. Der jüngere machte auch keinen Hehl aus der ganzen Angelegenheit und verkündete lauthals wie er „mit seinen ganzen Amsterdamer Freunden“ am Tage „ordentlich einen drauf“ gemacht habe...
Der Leiter einer anderen Reisegruppe, ebenfalls aus Ihrem Hause, den wir desnachts am gleichen Bushaltepunkt antrafen bestätigte zumindest einige meiner Vermutungen und bezeichnete „unseren“ Leiter unter anderem als „komisch“ und „verpeilt“.
Während man derartiges Verhalten zwar kritisieren (schließlich haben sie ja den Ruf eines funorientierten, jugendlichen Unternehmens und da gehört es sich offenbar, typische Jugendmerkmale auch auf die Reiseleitung zu übertragen) kann, es jedoch kaum der Sicherheit abgetan hat machte mir der Busfahrer jedoch schon eher Angst.
Nachdem sich zwei oder drei Gäste darüber beschwert hatten, dass ihre Unterbringung in einem Hotel in Flughafennähe keineswegs zentral wäre und die Reiseleitung versuchte, dies anhand des Kataloges (man verwies auf eine äußerst schwammige Formulierung und behauptete, sie sei „juristisch“ und daher nicht anzweifelbar, daher behauptete man, dass Widerspruch in keiner Form erlaubt wäre) zu widerlegen, begann der Busfahrer mit Ihrer Zentrale in Hamburg zu telefonieren. Leider tat er dies ohne Freisprecheinrichtung und mitten im mittäglichen Stadtverkehr weshalb er mindestens zwei Vollbremsungen durchführen musste um keinen Unfall zu bauen. Dabei beschrieb er das Verhalten der Mitfahrenden als „tumultartig“ und stellte es als besonders wichtig heraus, „sein Feierabendbierchen endlich genießen“ zu können (wohlgemerkt um kurz nach ein Uhr nachmittags) – was wohl auch seine ganz und gar nicht ordnungsgemäßes Fahrweise erklären denn wer will schon gerne auf seinen dringend benötigten Alkohol verzichten?
Nun ja, jedenfalls würde ich es als erfreulich erachten, wenn auf ihren Touren weniger stressirresistente Verdachtsalkoholiker und Gelegenheitskiffer in leitenden beziehungsweise sicherheitsträchtigen Positionen eingesetzt werden würden denn noch mal möchte ich ungerne von einem nach Bier durstenden, telefonierenden Menschen durch die Straßen einer Großstadt gehetzt werden...
Mit freundlichen Grüßen
Amsterdamsterdam - Gutes und Schlechtes...
Am Donnerstag ging es los...
Nachdem ich mich mit Dunja und Larissa im zauberhaften Osnabrück getroffen habe, noch immer von Krankheit gezeichnet aber unter dem beruhigendem Einfluss köstlicher Antibiotika (heil Dir, Zithromax 500!) suchten wir die Innenstadt auf - recht reizvoll, mittelalterlicher Stadtkern, Pagenstecher.de, Wir sind alle ein Stück VFL Osnabrück, naja... You name it. Gegen eins sind wir dann auch wieder zurück zu den Fahrzeugen, die wir sicherheitshalber nicht auf dem Autohof sondern in einem nahegelegenen Wohngebiet geparkt hatten - wobei nahegelegen ein relativer Begriff ist, gute anderthalb Kilometer mussten wir trotzdem noch latschen, was ohne Gepäck sicher leichter gewesen wäre als mit. Nunja.
Am Autohof angekommen hatten wir noch etwas mehr als eine Stunde zum abhängen bis der Bus sogar halbwegs pünktlich gegen drei erschien...
Ein zauseliger Herr, Typ Streetworker, kam herausgehüpft und bedeutete uns, unsere Reiseunterlagen vorzuzeigen - tatsächlich, diese Kreatur war der Reiseleiter!
Im Bus war natürlich nur noch wenig Platz weshalb wir halbwegs zersprengt rumsaßen und Gelegenheit hatten, unseren Infozettel zu studieren - der auf wenig Gutes hoffen ließ bezüglich mal Ausschlafen...
Jedoch schliefen wir auch recht rasch ein und wachten erst kurz vor Amsterdam auf einer Autobahntankstelle auf...

(etwas unscharfer - in jeder Hinsicht - Busfahrer beim Telefonieren)
Womit der Freitag begann...
Kurz vor sieben fuhren wir in die Stadt ein (untermalt von einem total cheesy Amsterdam-Song, der wohl gerne mal bei Rainbowtours verwendet wird um Urlauber zu motivieren oder so) und recht schnell gewann ich meine Silvester gewonnene Orientierung wieder (wir kamen ungefähr bei Jonathans alter Wohnung in die Stadt, am NEMO vorbei und dann Richtung Centraal Station). Neben dem Streetworkerreiseleiter (Horst war der Name, wenn ich mich recht erinnere) war noch ein Jüngling dabei, der zwar keinen Namen hatte, recht schnell jedoch als Fotzenjunge tituliert wurde. Dieser stellte sich als ziemlicher Pausenclown ohne den Anflug von Ahnung ("Was das da hinten ist? Keine Ahnung, ich kann nicht lesen") heraus. Vor uns saß ein Ehepaar aus den neuen Bundesländern bei dem ein interner Wettbewerb zu laufen schien, wer den herrlichsten Vokuhila hatte und das dankend jede total überteuerte Zusatzleisung annahm, die ihnen dargereicht wurde.

(so ungefähr sieht es da überall aus - man beachte die besonders unhausbootmässigen Hausboote)
Kurz vorm ersten Halt, es war etwa viertel vor sieben, stellte sich "plötzlich" heraus, daß das Standardhotel überbucht sei, weshalb einige der Touristen, die "Standard" gebucht hatten ins Komforthotel umgebucht wurde. Im gleichen Atemzug wurde allerdings auch erwähnt, daß das Komforthotel "etwas" außerhalb der Stadt läge (am Flughafen nämlich) und man erst mit dem Shuttlebus zum Flughafen und von dort aus "günstig" (= sieben Euro) in die Innenstadt fahren müsste. Man war allgemein ungehalten und es begannen diverse Diskussionen mit der Reiseleitung, die allerdings darauf verwies, was im Katalog stünde (irgendwas total schwammiges von wegen "Die Hotels sind in der Nähe der Stadt und in der Regel mit dem ÖPNV erreichbar") und daß das ja wohl sonnenklar (eine "juristische Formulierung", wie mich der Fotzenjunge aufklärte - denkt Euch gerne den Rest) wäre und ja alle Leute, die keinen Bock auf am Arsch der Welt wohnen hätten ja gerne in ein anderes Hotel gehen dürften, auf irgendwelche Rückerstattungen seitens Rainbowtours jedoch nicht weiter hoffen dürften. Allerdings kam auch nicht raus, wer denn in welches Hotel gehen sollte.

(ein Stück hektischer Ruhe mitten in der Stadt - der Tisch im Frühstücksrestaurant)
Jedenfalls sollte die Stadtrundfahrt schnell beginnen und die Diskussionen auf später verschoben werden. Auf die hatten wir allerdings nicht gerade besonders große Lust weshalb wir die Stadtrundfahrt (an dieser Stelle vielen Dank an Kamila, die mich mit ausreichend Horrorgeschichten über Rainbowtours versorgt hat) sausen ließen. Zusammen mit den anderen Stadtrundfahrtunwilligen wurden wir um sieben Uhr morgens am Damrak ausgesetzt und sollten nun unsere Zeit bis wir ins Hotel konnte (13:00) selber gestalten. Leider ist auch Amsterdam keine Zaubergroßstadt weshalb zu dieser Zeit noch keine Geschäfte auf hatten. Allerdings eröffnete ein nettes Frühstücksdings (Le irgendwas Feu oder so auf dem Damrak) recht früh, gegen acht, weshalb wir zumindest in (in meinem Falle Englisches) Frühstück zu uns nehmen konnten... Danach dann noch ein bißchen durch die erwachende Stadt gelatscht und halt allgemein Zeit totgeschlagen bis der Bus ankam um uns ins Hotel zu bringen...

(ein Stück Amsterdam vom Bahnhof aus gesehen)
Womit auch wieder die Beschwerden aufflammten darüber, daß es nicht besonders toll ist, ein Hotel relativ weit außerhalb der Stadt aufgedrückt zu bekommen. Der Reiseleiter ging nicht weiter darauf ein und lenkte, angefeuert von den Ossis, die ja 40 Jahre gar nichts hatten und jetzt über jeden Scheiß zufrieden waren auf irgendwas anderes und verlas schonmal die Hotelaufteilung (wir hatten Glück und wurden nicht auf Komfort umgebucht) - zwei alleinreisende Mädels waren besonders wenig begeistert davon, daß sie nachts doch noch Bus und Zug fahren sollten.

(alter Meister, saufend)
In der Zwischenzeit telefonierte der Busfahrer während er durch den dichten Stadtverkehr steuerte (!) mit der Rainbowtourszentrale, wo er unter anderem "tumultartige" Zustände im Bus beschrieb (ahahah! Immerhin: ein oder zwei unzufriedene Kunden scheinen schon mit Tumult gleichzusetzen zu sein...) und meinte, daß er doch schnell fertig sein möchte, da er auch "sein Feierabendbierchen genießen" wolle - wohlgemerkt um kurz vor eins Nachmittags. Naja, in dem guten Wissen, daß unser Busfahrer ein unruhiger Alkoholiker sei parkten wir kurze Zeit und einige Vollbremsungen später in Hotelnähe um einzuchecken. Die Zimmer waren eingerichtet wie man sich Gefängnisse halt so vorstellt, zwar mit Balkon aber ohne Tür, die dahin führte... Aber da es eh meistens Regen gab war das im Grunde egal - und wenigstens war es halbwegs sauber. Pluspunkt auch noch fürs Hotel: keine 300 Meter zum Rijksmuseum...

(alter Meister, grabbelnd)
Jedenfalls machten wir uns erstmal halbwegs frisch und brachen dann ins Museum auf... fünf Minuten länger hätte ich es eh nicht aushalten können denn mein Parka war ruckzuck durchnässt und ich war relativ froh, ihn abgeben zu können.
Im Rijksmuseum war es relativ voll aber dank eines ausgeklügelten Einlasssystems bei dem nie mehr als 650 Gäste im Gebäude sind konnte man sich noch halbwegs schnell fortbewegen. Drinnen gab es neben Schmuck und Porzellan auch allerhand Maritimes und einen ganzen Haufen alte Meister (Rembrandt, Vermeer, Hals, alles was man sich so unter holländischen Gemälden vorstellt) zu bewundern und hinterher im Museumsshop zu halbwegs verträglichen Preisen zu kaufen. Inzwischen war auch der Umbau größtenteils abgeschlossen weshalb das Museum in renovierter Pracht zu beschauen war (als ich es das letzte Mal vor sechs Jahren oder so besuchte war es noch im unrenovierten Nachkriegszustand, was natürlich nicht so wirklich chic war).

(ich bin besser als Rembrandt, weil ich seinem Bild durch das Hinzufügen von Massen von Touristen mehr Tiefeneindruck gegeben habe...)

(Vollasi: Videokamera als Fotoapparatersatz...)
Kurz bevor das Museum dicht machte sind wir denn auch schon raus und zurück ins Hotel um uns doch noch ein paar Stunden aufs Ohr zu hauen. Gegen neun rief dann auch Clemens an und wir machten aus, daß wir uns grob irgendwann irgendwo treffen würden um dann in irgendeiner Form einen draufzumachen. Dunja hatte inzwischen eine nicht nähe definierte Krankheit mit grippeähnlichen Symptomen befallen und Lena hatte sich auch nicht auf ihre SMS gemeldet weshalb Larissa und ich uns leider alleine auf den Weg machen mussten. Mit der Tram ging es denn durch diverse Vergnügungsgegenden in Richtung Centraal Station, wo auch Clemens anrief und wir einen Coffeeshop namens Barneys als nächsten Treffpunkt ausmachten.

(der Grasshopper - nachts adrett grün beleuchtet)
Gefunden hatten wir den auch recht schnell (Haarlemmer Straat irgendwas) und nachdem die anderen auch eingetrudelt waren (Clemens, Christoph und Jonathan) hingen wir halt da noch ein wenig ab und latschten zu einer Wohnheimparty von Kommolitonen von Jonathan. Anscheinend hat sich durch die ganzen Sprachkurse bedingt eine Art Deutschensubkultur gebildet denn der einzige Holländer auf dem Event hat nach dem Klo gefragt. Insgesamt recht gut da, das Wohnheim ist zwar ein wenig mit dem Standard unseres Hotels zu vergleichen gewesen aber der Blick aus der großen Küche aus dem siebten Stockwerk über die nächtliche Stadt entschädigt für einiges. Und die Leute waren auch prima drauf (das Ergebnis beim Experiment von Jonathan und Christoph war übrigens daß ein mit Flüssigkeit gefüllter Plastikbecher vom Balkon geworfen beim Aufschlag den größten Effekt erzielt) - und man brauchte nicht die offenbar von der Mehrzahl der Holländer präferierte Musik (Pop und Kindergartentechno) zu hören - auch fein (als irgendwas von Radiohead lief habe ich versucht, Christoph der sich ein wenig beschwerte zu erklären, was es mir Rock und Emo und so auf sich hat, weil er Hiphopper ist, aber es hat nicht viel gebracht...)...

(Clemens, Christoph und Jonathan versuchen gemeinsam, ein Rad anzuschließen. Obwohl es recht... auffällig wirkt, sagte die langsam vorbeifahrende Polizei nichts dazu - schließlich gilt Fahrraddiebstahl in den Niederlanden als Kavaliersdelikt)
Der Rückweg gestaltete sich angesichts meines Zustandes als relativ schwierig, aber glücklicherweise hatten wir das GPS dabei und Larissa vertraute auch noch auf meine Fähigkeit es zu bedienen... Vorbei an zauberhaft beleuchteten Grachten die menschenleer dalagen und auf dem letzten Kilometer direkt aufs Rijksmuseum zu latschten wir friedlich durchs nächtliche Amsterdam...
Um vier oder so kamen wir auch endlich zur Ruhe und schliefen ein. Was gut war, da wir um halb neun schon beim Bus sein sollten...
Und schon war der Samstag gekommen...
Früh aufstehen nix gut. Schnell Sachen zusammenraffen und in Richtung Bus. Leider kam dieser auch erst eine halbe Stunde später als verabredet und Dunja gings immer noch nicht so besonders gut. Der Fotzenjunge ging allen total auf die Nerven mit seinen dämlichen Späßen die sogar mir zu peinlich zum Niederschreiben sind - ich denke es ist das beste, ihn einfach totzuschweigen... Auf jeden Fall hollte der Bus uns ab, wir wurden unser Gepäck los und freundlicherweise setzte man uns auch wieder beim Bahnhof ab. Es war inzwischen kurz nach neun und immer noch nichts auf. Und das beste: Erst um 0:45 sollten wir wieder beim Bus sein - also viel Zeit für uns...

(Süüssss!)
Eine Stunde später und nach einem Frühstück da wo wir auch gestern schon waren fanden wir uns auch im Grasshopper ein, wo wir den weiteren Tag planten. Erstmal wollten wir ins NEMO gehen, das ist so ein wissenschaftliches Edutainmentmuseum für die eher jüngeren... Da wars auch soweit ganz spaßig, auch wenn wir viel Zeit damit verbrachten, einfach nur oben auf der Dachterrasse zu sitzen und über die Stadt zu gucken...

(alle hergucken - ich esse asiatische Sachen... aus einem KARTON!!!)
Anschließend zogen wir noch etwas durch die Gegend, auf der Suche nach Souvenirs (kein Bock zu Schleppen, also keine gekauft), Essen und Postkarten. Auch durchs Rotlichtviertel sind wir gezogen, wo mir ungefähr zwanzigmal Crack und Koks angeboten wurden - was natürlich sehr nett war aber ich lehnte trotzdem dankend ab. So gegen acht wurde es dann langsam wieder stressig, die Beine machten nicht mehr so richtig mit und zumindest Larissa wurde es langsam kalt (bei 18°...), also kehrten wir in diverse Coffeeshops ein, futterten Chinaessen aus Pappbehältern und hingen ab. Am Ende regnete es auch mal wieder recht heftig, aber daran waren wir ja auch schon gewohnt im Grunde. Jedenfalls verdödelten wir auch irgendwie die Zeit...

(Achtung, Reim jetzt: Gracht bei Nacht)
Als der Bus dann kam und wir froh waren zu sitzen, zeigte sich, daß sowohl der Fotzenjunge als auch der andere Reiseleiter keine Kinder von Traurigkeit waren, denn beide stanken wie eine Mischung aus Coffeeshop und Tankstelle, nach Gras und Fusel also - aber wenigstens der Busfahrer machte einen nüchternen Eindruck... vielleicht war er aber auf Profi, man weiß es nicht... Jedenfalls wurden wir von unseren Bus in einen schäbigeren verlegt, damit alles schneller gehen würde, weshalb wir nochmal unseren ganzen Kram ausladen durften - juchuu!

(das NEMO von außen - ich mag den freshen "untergehendes Schiff" Stil)
Es nähert sich dem Ende - der Sonntag...
Gegen halb zwei ging es dann auch schon los und wir schliefen recht schnell ein - erst in Osnabrück selber erwachten wir, luden unseren Kram aus und gingen zum Auto... Ich glaube es war vier oder halb fünf als ich hinterm Steuer saß doch kurz hinter Osnabrück überfiel mich eine extreme Müdigkeit weshalb ich an einem Parkplatz hielt und bis Mittag schlief (grotesk eingeklemmt zwischen dem Steuer und meinem Fahrersitz - ich brauch unbeding einen Kombi!) und schließlich nach hause fuhr. Nach dem dringend nötigem Bad und Essen von Mutti schlief ich auch schon wieder - von 18:00 bis kurz vor zehn am Montag drauf... gutes ich...

(Wasserexperimentierkrams - yay!)
Nun gut, das war also mein Trip nach Amsterdam... Ich will unbedingt wieder hin, dann aber mit normalem Reisebus (geht ab 47 Euro hin und zurück von Hamburg aus) und mit Hotel selber organisieren - kostet auch nur ungefähr 30 Euro pro Person im Vierbettzimmer - so schlimm ist das alles nicht...
Von Rainbowtours habe ich jedenfalls die Schnauze gestrichen voll!

(ich, von einer Überwachungskamera, die man selber steuern konnte aufgenommen)
Oh, und ich schaue, ob ich die Tage noch ein paar mehr Bilder poste, hier haben nicht alle reingepasst...
Nachdem ich mich mit Dunja und Larissa im zauberhaften Osnabrück getroffen habe, noch immer von Krankheit gezeichnet aber unter dem beruhigendem Einfluss köstlicher Antibiotika (heil Dir, Zithromax 500!) suchten wir die Innenstadt auf - recht reizvoll, mittelalterlicher Stadtkern, Pagenstecher.de, Wir sind alle ein Stück VFL Osnabrück, naja... You name it. Gegen eins sind wir dann auch wieder zurück zu den Fahrzeugen, die wir sicherheitshalber nicht auf dem Autohof sondern in einem nahegelegenen Wohngebiet geparkt hatten - wobei nahegelegen ein relativer Begriff ist, gute anderthalb Kilometer mussten wir trotzdem noch latschen, was ohne Gepäck sicher leichter gewesen wäre als mit. Nunja.
Am Autohof angekommen hatten wir noch etwas mehr als eine Stunde zum abhängen bis der Bus sogar halbwegs pünktlich gegen drei erschien...
Ein zauseliger Herr, Typ Streetworker, kam herausgehüpft und bedeutete uns, unsere Reiseunterlagen vorzuzeigen - tatsächlich, diese Kreatur war der Reiseleiter!
Im Bus war natürlich nur noch wenig Platz weshalb wir halbwegs zersprengt rumsaßen und Gelegenheit hatten, unseren Infozettel zu studieren - der auf wenig Gutes hoffen ließ bezüglich mal Ausschlafen...
Jedoch schliefen wir auch recht rasch ein und wachten erst kurz vor Amsterdam auf einer Autobahntankstelle auf...

(etwas unscharfer - in jeder Hinsicht - Busfahrer beim Telefonieren)
Womit der Freitag begann...
Kurz vor sieben fuhren wir in die Stadt ein (untermalt von einem total cheesy Amsterdam-Song, der wohl gerne mal bei Rainbowtours verwendet wird um Urlauber zu motivieren oder so) und recht schnell gewann ich meine Silvester gewonnene Orientierung wieder (wir kamen ungefähr bei Jonathans alter Wohnung in die Stadt, am NEMO vorbei und dann Richtung Centraal Station). Neben dem Streetworkerreiseleiter (Horst war der Name, wenn ich mich recht erinnere) war noch ein Jüngling dabei, der zwar keinen Namen hatte, recht schnell jedoch als Fotzenjunge tituliert wurde. Dieser stellte sich als ziemlicher Pausenclown ohne den Anflug von Ahnung ("Was das da hinten ist? Keine Ahnung, ich kann nicht lesen") heraus. Vor uns saß ein Ehepaar aus den neuen Bundesländern bei dem ein interner Wettbewerb zu laufen schien, wer den herrlichsten Vokuhila hatte und das dankend jede total überteuerte Zusatzleisung annahm, die ihnen dargereicht wurde.

(so ungefähr sieht es da überall aus - man beachte die besonders unhausbootmässigen Hausboote)
Kurz vorm ersten Halt, es war etwa viertel vor sieben, stellte sich "plötzlich" heraus, daß das Standardhotel überbucht sei, weshalb einige der Touristen, die "Standard" gebucht hatten ins Komforthotel umgebucht wurde. Im gleichen Atemzug wurde allerdings auch erwähnt, daß das Komforthotel "etwas" außerhalb der Stadt läge (am Flughafen nämlich) und man erst mit dem Shuttlebus zum Flughafen und von dort aus "günstig" (= sieben Euro) in die Innenstadt fahren müsste. Man war allgemein ungehalten und es begannen diverse Diskussionen mit der Reiseleitung, die allerdings darauf verwies, was im Katalog stünde (irgendwas total schwammiges von wegen "Die Hotels sind in der Nähe der Stadt und in der Regel mit dem ÖPNV erreichbar") und daß das ja wohl sonnenklar (eine "juristische Formulierung", wie mich der Fotzenjunge aufklärte - denkt Euch gerne den Rest) wäre und ja alle Leute, die keinen Bock auf am Arsch der Welt wohnen hätten ja gerne in ein anderes Hotel gehen dürften, auf irgendwelche Rückerstattungen seitens Rainbowtours jedoch nicht weiter hoffen dürften. Allerdings kam auch nicht raus, wer denn in welches Hotel gehen sollte.

(ein Stück hektischer Ruhe mitten in der Stadt - der Tisch im Frühstücksrestaurant)
Jedenfalls sollte die Stadtrundfahrt schnell beginnen und die Diskussionen auf später verschoben werden. Auf die hatten wir allerdings nicht gerade besonders große Lust weshalb wir die Stadtrundfahrt (an dieser Stelle vielen Dank an Kamila, die mich mit ausreichend Horrorgeschichten über Rainbowtours versorgt hat) sausen ließen. Zusammen mit den anderen Stadtrundfahrtunwilligen wurden wir um sieben Uhr morgens am Damrak ausgesetzt und sollten nun unsere Zeit bis wir ins Hotel konnte (13:00) selber gestalten. Leider ist auch Amsterdam keine Zaubergroßstadt weshalb zu dieser Zeit noch keine Geschäfte auf hatten. Allerdings eröffnete ein nettes Frühstücksdings (Le irgendwas Feu oder so auf dem Damrak) recht früh, gegen acht, weshalb wir zumindest in (in meinem Falle Englisches) Frühstück zu uns nehmen konnten... Danach dann noch ein bißchen durch die erwachende Stadt gelatscht und halt allgemein Zeit totgeschlagen bis der Bus ankam um uns ins Hotel zu bringen...

(ein Stück Amsterdam vom Bahnhof aus gesehen)
Womit auch wieder die Beschwerden aufflammten darüber, daß es nicht besonders toll ist, ein Hotel relativ weit außerhalb der Stadt aufgedrückt zu bekommen. Der Reiseleiter ging nicht weiter darauf ein und lenkte, angefeuert von den Ossis, die ja 40 Jahre gar nichts hatten und jetzt über jeden Scheiß zufrieden waren auf irgendwas anderes und verlas schonmal die Hotelaufteilung (wir hatten Glück und wurden nicht auf Komfort umgebucht) - zwei alleinreisende Mädels waren besonders wenig begeistert davon, daß sie nachts doch noch Bus und Zug fahren sollten.

(alter Meister, saufend)
In der Zwischenzeit telefonierte der Busfahrer während er durch den dichten Stadtverkehr steuerte (!) mit der Rainbowtourszentrale, wo er unter anderem "tumultartige" Zustände im Bus beschrieb (ahahah! Immerhin: ein oder zwei unzufriedene Kunden scheinen schon mit Tumult gleichzusetzen zu sein...) und meinte, daß er doch schnell fertig sein möchte, da er auch "sein Feierabendbierchen genießen" wolle - wohlgemerkt um kurz vor eins Nachmittags. Naja, in dem guten Wissen, daß unser Busfahrer ein unruhiger Alkoholiker sei parkten wir kurze Zeit und einige Vollbremsungen später in Hotelnähe um einzuchecken. Die Zimmer waren eingerichtet wie man sich Gefängnisse halt so vorstellt, zwar mit Balkon aber ohne Tür, die dahin führte... Aber da es eh meistens Regen gab war das im Grunde egal - und wenigstens war es halbwegs sauber. Pluspunkt auch noch fürs Hotel: keine 300 Meter zum Rijksmuseum...

(alter Meister, grabbelnd)
Jedenfalls machten wir uns erstmal halbwegs frisch und brachen dann ins Museum auf... fünf Minuten länger hätte ich es eh nicht aushalten können denn mein Parka war ruckzuck durchnässt und ich war relativ froh, ihn abgeben zu können.
Im Rijksmuseum war es relativ voll aber dank eines ausgeklügelten Einlasssystems bei dem nie mehr als 650 Gäste im Gebäude sind konnte man sich noch halbwegs schnell fortbewegen. Drinnen gab es neben Schmuck und Porzellan auch allerhand Maritimes und einen ganzen Haufen alte Meister (Rembrandt, Vermeer, Hals, alles was man sich so unter holländischen Gemälden vorstellt) zu bewundern und hinterher im Museumsshop zu halbwegs verträglichen Preisen zu kaufen. Inzwischen war auch der Umbau größtenteils abgeschlossen weshalb das Museum in renovierter Pracht zu beschauen war (als ich es das letzte Mal vor sechs Jahren oder so besuchte war es noch im unrenovierten Nachkriegszustand, was natürlich nicht so wirklich chic war).

(ich bin besser als Rembrandt, weil ich seinem Bild durch das Hinzufügen von Massen von Touristen mehr Tiefeneindruck gegeben habe...)

(Vollasi: Videokamera als Fotoapparatersatz...)
Kurz bevor das Museum dicht machte sind wir denn auch schon raus und zurück ins Hotel um uns doch noch ein paar Stunden aufs Ohr zu hauen. Gegen neun rief dann auch Clemens an und wir machten aus, daß wir uns grob irgendwann irgendwo treffen würden um dann in irgendeiner Form einen draufzumachen. Dunja hatte inzwischen eine nicht nähe definierte Krankheit mit grippeähnlichen Symptomen befallen und Lena hatte sich auch nicht auf ihre SMS gemeldet weshalb Larissa und ich uns leider alleine auf den Weg machen mussten. Mit der Tram ging es denn durch diverse Vergnügungsgegenden in Richtung Centraal Station, wo auch Clemens anrief und wir einen Coffeeshop namens Barneys als nächsten Treffpunkt ausmachten.

(der Grasshopper - nachts adrett grün beleuchtet)
Gefunden hatten wir den auch recht schnell (Haarlemmer Straat irgendwas) und nachdem die anderen auch eingetrudelt waren (Clemens, Christoph und Jonathan) hingen wir halt da noch ein wenig ab und latschten zu einer Wohnheimparty von Kommolitonen von Jonathan. Anscheinend hat sich durch die ganzen Sprachkurse bedingt eine Art Deutschensubkultur gebildet denn der einzige Holländer auf dem Event hat nach dem Klo gefragt. Insgesamt recht gut da, das Wohnheim ist zwar ein wenig mit dem Standard unseres Hotels zu vergleichen gewesen aber der Blick aus der großen Küche aus dem siebten Stockwerk über die nächtliche Stadt entschädigt für einiges. Und die Leute waren auch prima drauf (das Ergebnis beim Experiment von Jonathan und Christoph war übrigens daß ein mit Flüssigkeit gefüllter Plastikbecher vom Balkon geworfen beim Aufschlag den größten Effekt erzielt) - und man brauchte nicht die offenbar von der Mehrzahl der Holländer präferierte Musik (Pop und Kindergartentechno) zu hören - auch fein (als irgendwas von Radiohead lief habe ich versucht, Christoph der sich ein wenig beschwerte zu erklären, was es mir Rock und Emo und so auf sich hat, weil er Hiphopper ist, aber es hat nicht viel gebracht...)...

(Clemens, Christoph und Jonathan versuchen gemeinsam, ein Rad anzuschließen. Obwohl es recht... auffällig wirkt, sagte die langsam vorbeifahrende Polizei nichts dazu - schließlich gilt Fahrraddiebstahl in den Niederlanden als Kavaliersdelikt)
Der Rückweg gestaltete sich angesichts meines Zustandes als relativ schwierig, aber glücklicherweise hatten wir das GPS dabei und Larissa vertraute auch noch auf meine Fähigkeit es zu bedienen... Vorbei an zauberhaft beleuchteten Grachten die menschenleer dalagen und auf dem letzten Kilometer direkt aufs Rijksmuseum zu latschten wir friedlich durchs nächtliche Amsterdam...
Um vier oder so kamen wir auch endlich zur Ruhe und schliefen ein. Was gut war, da wir um halb neun schon beim Bus sein sollten...
Und schon war der Samstag gekommen...
Früh aufstehen nix gut. Schnell Sachen zusammenraffen und in Richtung Bus. Leider kam dieser auch erst eine halbe Stunde später als verabredet und Dunja gings immer noch nicht so besonders gut. Der Fotzenjunge ging allen total auf die Nerven mit seinen dämlichen Späßen die sogar mir zu peinlich zum Niederschreiben sind - ich denke es ist das beste, ihn einfach totzuschweigen... Auf jeden Fall hollte der Bus uns ab, wir wurden unser Gepäck los und freundlicherweise setzte man uns auch wieder beim Bahnhof ab. Es war inzwischen kurz nach neun und immer noch nichts auf. Und das beste: Erst um 0:45 sollten wir wieder beim Bus sein - also viel Zeit für uns...

(Süüssss!)
Eine Stunde später und nach einem Frühstück da wo wir auch gestern schon waren fanden wir uns auch im Grasshopper ein, wo wir den weiteren Tag planten. Erstmal wollten wir ins NEMO gehen, das ist so ein wissenschaftliches Edutainmentmuseum für die eher jüngeren... Da wars auch soweit ganz spaßig, auch wenn wir viel Zeit damit verbrachten, einfach nur oben auf der Dachterrasse zu sitzen und über die Stadt zu gucken...

(alle hergucken - ich esse asiatische Sachen... aus einem KARTON!!!)
Anschließend zogen wir noch etwas durch die Gegend, auf der Suche nach Souvenirs (kein Bock zu Schleppen, also keine gekauft), Essen und Postkarten. Auch durchs Rotlichtviertel sind wir gezogen, wo mir ungefähr zwanzigmal Crack und Koks angeboten wurden - was natürlich sehr nett war aber ich lehnte trotzdem dankend ab. So gegen acht wurde es dann langsam wieder stressig, die Beine machten nicht mehr so richtig mit und zumindest Larissa wurde es langsam kalt (bei 18°...), also kehrten wir in diverse Coffeeshops ein, futterten Chinaessen aus Pappbehältern und hingen ab. Am Ende regnete es auch mal wieder recht heftig, aber daran waren wir ja auch schon gewohnt im Grunde. Jedenfalls verdödelten wir auch irgendwie die Zeit...

(Achtung, Reim jetzt: Gracht bei Nacht)
Als der Bus dann kam und wir froh waren zu sitzen, zeigte sich, daß sowohl der Fotzenjunge als auch der andere Reiseleiter keine Kinder von Traurigkeit waren, denn beide stanken wie eine Mischung aus Coffeeshop und Tankstelle, nach Gras und Fusel also - aber wenigstens der Busfahrer machte einen nüchternen Eindruck... vielleicht war er aber auf Profi, man weiß es nicht... Jedenfalls wurden wir von unseren Bus in einen schäbigeren verlegt, damit alles schneller gehen würde, weshalb wir nochmal unseren ganzen Kram ausladen durften - juchuu!

(das NEMO von außen - ich mag den freshen "untergehendes Schiff" Stil)
Es nähert sich dem Ende - der Sonntag...
Gegen halb zwei ging es dann auch schon los und wir schliefen recht schnell ein - erst in Osnabrück selber erwachten wir, luden unseren Kram aus und gingen zum Auto... Ich glaube es war vier oder halb fünf als ich hinterm Steuer saß doch kurz hinter Osnabrück überfiel mich eine extreme Müdigkeit weshalb ich an einem Parkplatz hielt und bis Mittag schlief (grotesk eingeklemmt zwischen dem Steuer und meinem Fahrersitz - ich brauch unbeding einen Kombi!) und schließlich nach hause fuhr. Nach dem dringend nötigem Bad und Essen von Mutti schlief ich auch schon wieder - von 18:00 bis kurz vor zehn am Montag drauf... gutes ich...

(Wasserexperimentierkrams - yay!)
Nun gut, das war also mein Trip nach Amsterdam... Ich will unbedingt wieder hin, dann aber mit normalem Reisebus (geht ab 47 Euro hin und zurück von Hamburg aus) und mit Hotel selber organisieren - kostet auch nur ungefähr 30 Euro pro Person im Vierbettzimmer - so schlimm ist das alles nicht...
Von Rainbowtours habe ich jedenfalls die Schnauze gestrichen voll!

(ich, von einer Überwachungskamera, die man selber steuern konnte aufgenommen)
Oh, und ich schaue, ob ich die Tage noch ein paar mehr Bilder poste, hier haben nicht alle reingepasst...
5. August 2005
Wisst Ihr was so richtig nervt?
Eine Nacht durchmachen nämlich - selbstverständlich unfreiwillig...
Genau das ist mir letzte Nacht passiert, es ist halb neun Uhr morgens und ich habe noch kein Auge zumachen können weil ich gerade Erkältung und fröhliche Mandelentzündung mit mir rumschleppe. Freunde - das wird ein guter Tag!
Dafür hab ich ein paar Sachen auf www.budenix.de verbessert/ergänzt - frohes gucken!
Genau das ist mir letzte Nacht passiert, es ist halb neun Uhr morgens und ich habe noch kein Auge zumachen können weil ich gerade Erkältung und fröhliche Mandelentzündung mit mir rumschleppe. Freunde - das wird ein guter Tag!
Dafür hab ich ein paar Sachen auf www.budenix.de verbessert/ergänzt - frohes gucken!
1. August 2005
Sonntag, später Nachmittag, Regen, kurz vorm Elbtunnel...
...und in meinem CD-Spieler rotiert das aktuelle Tomte-Album...

Wo wirst Du heute schlafen
Und worüber denkst Du nach
Es war wundervoll als wir uns trafen
Wie lange lagst Du wach?

Du jagst die Kronkorken,
Die ich schmeiße.
Du hast viel zu tun
In dieser zeit.
Du wirst unruhig,
Wenn du die Elbe riechst,
Du weißt ich war nervös,
Während dieser Monat verstrich.
Das ist kein Urlaub,
Das ist eine Reise,
Das ist alles andere als
Die gute Seite.
Fie erreichen ihre Ziele,
Für uns ist es unsagbar weit.

Du sagtest: da ist soviel Krebs in meiner Familie
Da ist zuviel Angst in Deiner Welt,
Alles was Du willst ist ein Glas mit Deinem Namen eingraviert.
Alles was Du brauchst ist ein Schoß zum ruhen
Alles was Du willst ist ein wenig Zeit zum atmen
Es liegt alles offen vor Dir, es liegt alles offen.

Tu das, was Du am besten kannst
Leben in einer gewöhnlichen Welt
Und es sind gewöhnte Menschen
Die Du jeden Tag in ihren Welten siehst
Wenn Du ihnen sagst
Dass Du sie alle liebst werden sie Dir glauben
Und an dem Tag, an dem Du wünschtest die Seiten zu wechseln
Du fängst an zu zucken

mmh... Eigentlich wollte ich ein bißchen was zum langen Wochenende in Beckum schreiben, aber nun gibts halt erstmal das...

Wo wirst Du heute schlafen
Und worüber denkst Du nach
Es war wundervoll als wir uns trafen
Wie lange lagst Du wach?

Du jagst die Kronkorken,
Die ich schmeiße.
Du hast viel zu tun
In dieser zeit.
Du wirst unruhig,
Wenn du die Elbe riechst,
Du weißt ich war nervös,
Während dieser Monat verstrich.
Das ist kein Urlaub,
Das ist eine Reise,
Das ist alles andere als
Die gute Seite.
Fie erreichen ihre Ziele,
Für uns ist es unsagbar weit.

Du sagtest: da ist soviel Krebs in meiner Familie
Da ist zuviel Angst in Deiner Welt,
Alles was Du willst ist ein Glas mit Deinem Namen eingraviert.
Alles was Du brauchst ist ein Schoß zum ruhen
Alles was Du willst ist ein wenig Zeit zum atmen
Es liegt alles offen vor Dir, es liegt alles offen.

Tu das, was Du am besten kannst
Leben in einer gewöhnlichen Welt
Und es sind gewöhnte Menschen
Die Du jeden Tag in ihren Welten siehst
Wenn Du ihnen sagst
Dass Du sie alle liebst werden sie Dir glauben
Und an dem Tag, an dem Du wünschtest die Seiten zu wechseln
Du fängst an zu zucken

mmh... Eigentlich wollte ich ein bißchen was zum langen Wochenende in Beckum schreiben, aber nun gibts halt erstmal das...
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